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Frauen an der CAU - Daten und Fakten


Im Hochschulgesetz (HSG) des Landes Schleswig-Holstein vom März 2007 steht:

§ Aufgaben der Hochschule

(5) Die Hochschulen tragen zur Gleichstellung von Frauen und Männern in der Wissenschaft bei. Sie ergreifen Maßnahmen zur Beseitigung bestehender Nachteile für ihre weiblichen Mitglieder und wirken insbesondere auf die Erhöhung des Frauenanteils in der Wissenschaft hin.

In welchen Bereichen Frauen an der CAU im Jahre 2011 rein zahlenmäßig unterrepräsentiert sind, zeigen die folgenden Daten und Abbildungen.

Studium, Forschung und Lehre

Die aktuellen Frauenanteile bei den verschiedenen Mitgliedergruppen und Qualifikationsstufen im wissenschaftlichen Bereich sehen folgendermaßen aus:

Frauenanteile an der CAU

(Stand März 2012 bzw. Studien-/Prüfungsjahr 2011, Quellen: SOS-Prüfungsstatistik SG 113, Präsidium SG 314 c, Hochschulstatistische Grund- und Strukturdaten SG 413, Dekanate der Fakultäten


  Männer Frauen Frauen-
anteil (%)
Studierende 11.350 12.839 53
AbsolventInnen 1.458 2.113 59
Wiss. Personal (zur Promotion1) 437 335 43
Promotionen 236 237 50
Wiss. Personal (Post-Docs2) 129 71 36
Habilitationen 18 11 38
Juniorprofessuren3 (W1) 17 13 43
Professuren3 (C3/C4 und W2/W3) 346 52 13


1Qualifikationsstelle zur Promotion lt. Vertrag
2Qualifikationsstelle Post-Doc lt. Vertrag
3einschließlich Institute an der Universität und am Universitätsklinikum S-H, Campus Kiel


Der Frauenanteil beim gesamten wissenschaftlichen Personal der CAU (ohne Professuren) liegt bei 41% (684 von 1669 Beschäftigte), davon im Drittmittelbereich bei 44% (300 von 679 Beschäftigte) und beim Grundhaushalt bei 39% (384 von 990 Beschäftigte). Bei den wissenschaftlichen Mitarbeiter/innen konnte die CAU in den letzten Jahren den Frauenanteil signifikant steigern (30% noch in 2002).

Zusammenfassend lassen sich für die gesamte CAU auf Basis des vorliegenden Datenmaterials folgende Stärken und Schwächen nach Gleichstellungsaspekten identifizieren:

Stärken:
-  Hoher Frauenanteil bei den Studienabschlüssen
-  Ausgeglichener Frauenanteil bei den abgeschlossenen Promotionen
-  Deutliche Steigerung des Frauenanteils beim wissenschaftlichen Personal insgesamt
-  Guter Frauenanteil bei den Juniorprofessuren
-  Hoher Frauenanteil in allen drei Exzellenzinitiativen

Schwächen:
-  Abfall des Frauenanteils zwischen Promotion und Habilitation
-  Deutliche Unterrepräsentanz von Frauen bei wissenschaftlichen Dauerstellen
-  Niedriger Frauenanteil bei den W2/W3-Professuren

Auf der Ebene der gesamten Universität müssen also v.a. die Frauenanteile bei den Postdoc-Stellen, den Habilitationen, den Dauerstellen und bei den Berufungen auf Professuren erhöht werden.

Auf der Ebene der einzelnen Fakultäten sieht das Bild z. T. sehr ähnlich und z. T. ganz anders aus als im universitären Durchschnitt. Die absoluten Zahlen mit den Frauenanteilen an den unterschiedlichen wissenschaftlichen Qualifikationssstufen in den 8 Fakultäten der CAU finden Sie hier im PDF-Format:

Rechtswissenschaftliche Fakultät
Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät
Agrar- und Ernährungswissenschaftliche Fakultät
Philosophische Fakultät
Theologische Fakultät
Medizinische Fakultät
Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät
Technische Fakultät
CAU insgesamt


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