EXA-Einführungsprojekt

Nach der bereits erfolgten Produktivsetzung der Module APP und STU ist die Fortsetzung des Einführungs­projektes HISinOne und damit die Einführung der Prüfungs- und Veranstaltungsverwaltung (EXA) der nächste Schritt.

H1 Aktuell

Dazu gehört unter anderem die vollständige Bereinigung und Migration sämtlicher POS-Datenbestände und Fachprüfungsordnungen, die Erfassung und Umsetzung der SOLL-Prozesse in der Prüfungsverwaltung über eine Konfiguration der EXA-Onlinefunktionen und die Erstellung von Druckerzeugnissen aus EXA unter Berücksichtigung der fachlichen Vorgaben. Ein weiteres Ziel ist es, dass CAU-weit auch für komplexe Studiengangstrukturen (wie z.B. Zwei-Fächer-Studiengänge) Modulhandbücher und Studienverlaufspläne erstellt werden können. Damit verbunden ist ein großer Abstimmungsbedarf mit den Fakultäten (Dekanate, Prüfungsämter, Fächer) und dem Geschäftsbereich Akademische Angelegenheiten im SSI. Voraussetzung für das Ausrollen von EXA in den Fakultäten ist die Entwicklung und Umsetzung eines Rollen- und Rechtekonzepts für alle Nutzergruppen. Darüber hinaus müssen Schulungen für die Anwender/innen z.B. in den Prüfungsämtern konzipiert und durchgeführt werden, verbunden mit der Konfiguration und Anwendung umfangreicher Testszenarien.

Zusätzlich hat das Veranstaltungsmanagement in seiner funktionalen Vollständigkeit und flächendeckenden Nutzung noch keine Entsprechung an der CAU und muss daher in großen Teilen komplett neu konzipiert werden. Aus diesem Grund wird die Einführung dieser EXA-Funktionalität in der zeitlichen Planung erst nach der Produktivsetzung der Prü­fungs­ver­waltung umgesetzt sein. Damit verbunden ist dann auch die Ablösung von UnivIS. Die Einführung des EXA-Veranstaltungsmanagements setzt u.a. die Erfassung und Anpassung der heterogenen Prozesse in den Fakultäten, die technische Umsetzung der SOLL-Prozesse und ein funktionierendes Zusammenspiel mit dem EXA-Prüfungsmanagement voraus.

Die Einführung eines Campus-Management-Systems ist ein sehr umfangreicher Prozess. Dies spiegelt sich auch in der Projektstruktur wider, die durch eine hohe Zahl von Schnittstellen zwischen Projektteam, Software-Anbieter, Fakultäten, Zentraler Verwaltung und Studierenden gekennzeichnet ist. Alle Akteure müssen entsprechend ihrer Bedürfnisse und Qualifikation eingebunden werden. Insbesondere der Informationsfluss ist von großer Bedeutung, um die Einführung des neuen Systems möglichst transparent zu gestalten. 

Die zeitliche Projektplanung sieht für die Prüfungsverwaltung und das Veranstaltungsmanagement eine Gesamtlaufzeit von 5 Jahren vor (offizieller Projektstart 1. April 2018).