Konsiliarlaboratorium für Klebsiellen

Adresse
Konsiliarlaboratorium für Klebsiellen
Institut für Infektionsmedizin
Brunswiker Str. 4, 24105 Kiel

Ansprechpartner
Prof. Dr. R. Podschun
Tel. +49-431-597-3305, Fax +49-431-597-3296


Leistungsübersicht
  • Kulturell-biochemische Differenzierung von Klebsiella spezies, insbesondere der neuen Arten (K. (Raoultella) terrigena, K. (R) planticola, K. (R) ornithinolytica)
  • Serologische Kapseltypisierung aller 77 Serotypen und Bacteriocin-Typisierung eingesandter Stämme
  • Genotypisierung von ESBL-Isolaten (Sequenzierung)
  • Bereitstellung des Typisierungsprogrammes EGT (ESBL genotyping tool) mit kontinuierlich aktualisierter Datenbank (http://www. informatik.uni-kiel.de/egt/)
  • Typisierung durch Pulsfeld-Gelelektrophorese zur Aufklärung von Ausbrüchen nosokomialer Infektionen
  • Beratung zu Untersuchungsmaterial, Versandbedingungen, Epidemiologie und Ausbrüchen


  • Einsendung bitte nur nach vorheriger telefonischer Absprache zu den Anforderungen an das Untersuchungsmaterial und den Versandbedingungen. Bitte beachten Sie, dass das Konsiliarlabor einen Sachkostenbeitrag für die Serviceleistungen in Rechnung stellen muss.

    Während vor 2001 die Anforderungen an das Konsiliarlabor primär die Spezies-Identifizierung [Ausschluss von Klebsiella (Raoultella) terrigena und planticola] und die Kapsel-Serotypisierung betrafen, zielen nun viele Nachfragen auf die Problematik sogenannter extended spectrum beta lactamase (ESBL)-produzierender Stämme von Enterobakterien:
  • Wie wird ein ESBL-Produzent identifiziert und wie der Verdacht auf ESBL-Bildung bestätigt?
  • Welche krankenhaushygienischen Konsequenzen erwachsen aus dem Nachweis solcher Isolate?
  • Liegt ein Ausbruch von ESBL-Produzenten vor (Klonalität der Isolate)?
  • Wie kann der ESBL-Typ bestimmt werden?


  • Darüber hinaus haben das Konsiliarlabor und das Institut für Informatik der CAU in Zusammenarbeit ein web-basiertes ESBL-Identifizierungstool entwickelt, welches im Internet frei zugänglich ist:


    Dieses Programm erlaubt die automatisierte Bestimmung des ESBL-Typs eines enterobakteriellen Isolats nach Eingabe der jeweiligen Aminosäure-Sequenzen (SHV bzw. TEM).

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