Konferenz in Almaty

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Vom 23. bis 24. Mai 2014 findet in Almaty (Kasachstan) eine internationale Konferenz zum Thema “Kaufvertragsrecht in der Region des Kaukasus und Zentralasiens: zwischen Divergenz und Harmonisierung” statt. Die Konferenz wird vom Institut für osteuropäisches Recht der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, der Kasachischen Nationaluniversität Al-Farabi in Zusammenarbeit mit der Akademie für öffentliche Verwaltung bei dem Präsidenten der Republik Aserbaidschan und der Staatlichen Rechtsakademie des Urals veranstaltet. Die Konferenz wird von der VolkswagenStiftung gefördert. Thematisch ist die Konferenz der rechtsvergleichenden Untersuchung des Kaufvertragsrechts in der Region des Kaukasus und Zentralasiens gewidmet, wobei ein besonderes Augenmerk auf internationalen Kaufverträgen liegen wird. Das Kaufrecht der Staaten der Region, abgesehen von Georgien, basiert auf dem GUS Modell-Zivilgesetzbuch. In den letzten 20 Jahren wurden jedoch in den jeweiligen Rechtsordnungen wiederholt Reformen durchgeführt, welche stark vom ausländischen, insbesondere deutschen Recht, beeinflusst worden sind. Allerdings wurden diese Reformen nicht regionsübergreifend harmonisiert, so dass wir heutzutage trotz des gemeinsamen Ursprungs im GUS Modell-Zivilgesetzbuch ziemlich unterschiedliche Regelungen auf dem Gebiet des Kaufrechts in den jeweiligen Staaten vorfinden. Diese Entwicklungsprozesse sollen nun im Rahmen der Konferenz von dem Hintergrund der aktuellen Harmonisierungsprozesse im europäischen Raum sowie unter Berücksichtigung der aktuellen Reformen in den genannten Staaten untersucht werden.

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