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Den Regen in die Traufe bringen - wie alte Kulturen dem Land das Wasser abrangenProf. Dr. Ingmar Unkel (Graduiertenschule Human Development in Landscapes / Institut für Ökosystemforschung, CAU Kiel)Vortrag in der Kunsthalle zu Kiel Nicht in jeder Region der Erde gibt es so viel Wasser wie in Schleswig-Holstein. Oft muss man das kostbare Gut über weite Strecken heranbringen und sich dann noch Gedanken machen, wie man es am besten sammelt. Dieses Problem ist mindestens so alt wie die Menschheit selbst, und die Kulturen dieser Erde haben damals wie heute die unterschiedlichsten Methoden ersonnen, um es zu lösen. Wir machen uns an diesem Abend auf eine Reise um die Welt mit Stationen u.a. bei den vorspanischen Nasca in Peru sowie bei den alten Griechen und schauen, wie diese an ihr Wasser kamen. Zum Schluss beleuchten wir noch, was der mythische Held Herkules vielleicht mit Wassermanagement zu tun hatte.
Das 60 Kilometer lange Hadrian-Aquädukt, erbaut 150 n. Chr., dient seit fast 2000 Jahren den Menschen auf dem Peloponnes (Griechenland) zur Wasserversorgung. (Foto: I. Unkel)
Im Schluckloch bei Kapsia (Peloponnes, Griechenland) verschwindet das gesamte Wasser des fruchtbaren Tals von Mantinea. Die Regulierung des Abflusses ist seit alters her wichtig. (Foto: I. Unkel)
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