Projektgruppe LITES für spanischsprachige Literaturen
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Cuando va a la ciudad, mi Poesía. Das Gedicht und die Stadt
Gegenwartslyrik aus Spanien (1980–2005)
cuando va a la ciudad mi poesía das gedicht und die stadt

Gedichte von Andrés Aberasturi, Jaime Alejandre, Fran Alonso, Rikardo Arregi, Julia Barella, David Castillo, Luisa Castro, Luis Alberto de Cuenca, Jordi Doce, Lucía Etxebarría, César Antonio Molina, Kepa Murua, Josep Piera, Fanny Rubio, Alex Susanna, José Ramón Trujillo, Kirmen Urib und Pedro Víllora

Herausgegeben von Javier Gómez-Montero

SIAL/Contrapunto, Madrid 2005
272 Seiten
 
ISBN (Deutschland): 3-9809020-2-1
ISBN (España): 84-95498-93-6

EUR 24,80

Mit Lorcas berühmtem Gedichtband Poeta en Nueva York erhielt die Stadt einen festen Platz in der spanischsprachigen Lyrik. Ging es in der Moderne vor allem um den Konflikt zwischen Individuum und Gesellschaft, um die Krisen des Subjekts bis hin zur Tragödie seiner Auflösung, steht die poetische Darstellung der Stadt an der Schwelle zum dritten Jahrtausend vor neuen Herausforderungen. Riesige Shopping Malls und Freizeit-Zentren, Großflughäfen oder labyrinthische Autobahnsysteme erweitern den städtischen Lebensraum und unterstellen ihn einer radikalen Funktionalisierung, in deren Folge die These von der »Unlesbarkeit der Stadt« geprägt wurde. Dennoch wartet die junge Gegenwartslyrik in Spanien (1980–2005) mit überraschenden Modellen der Lesbarkeit auf.

Die in dieser Anthologie versammelten Gedichte – alle in deutscher Übersetzung, manche von ihnen im Original auf Baskisch, Katalanisch oder Galicisch – bestechen durch die je eigene Perspektive auf die Stadt und die Vielfalt ihrer poetischen Konzepte jenseits von Spät- und Postmoderne. Rom und Bilbao, Syrakus, Barcelona oder New York – die Lektüre der Stadt führt immer auch eine Lektüre des Selbst vor, die Blicke auf Straßen und Plätze kartographieren das eigene Ich. Stadtdarstellung ist Archäologie im doppelten Sinn; in welche Schichten des Sichtbaren und Verborgenen, des Bewußten und Unbewußten sie sich eingräbt, welche überraschenden Funde ihr gelingen und wie sie die Fragmente zu neuen Formen zusammenfügt, darüber geben die Gedichte Auskunft.

Eine Publikation der Projektgruppe LITES in Zusammenarbeit mit der Übersetzerwerkstatt Taller de Traducción Literaria an der CAU Kiel

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