Medienwissenschaft / Kiel

Berichte und Papiere

9/1999

Filmlicht

Die Medienwissenschaft / Kiel: Berichte und Papiere erscheint unregelmäßig. Ihr erstes Interesse besteht darin, filmographische und bibliographische Hilfsmittel zugänglich zu machen. Sie enthält darüber hinaus Literatur- und Forschungsberichte und dokumentiert einzelne Projekte Kieler Medienwissenschaftler.

Die Medienwissenschaft / Kiel: Berichte und Papiere erscheint nur im Ausnahmefall in gedruckter Fassung. Sie ist im Internet zugänglich (http://www.uni-kiel.de/medien/berichtframe.html).

ISSN 1615-7060.

Herausgeber: Prof. Dr. Hans J. Wulff, Christian-Albrechts-Universität Kiel, Institut für NDL und Medien, Leibnizstr. 8, D-24098 Kiel.

Redaktion und Copyright dieser Ausgabe by Wolfgang Samlowski und Hans J. Wulff.

 

Die Terminologie des Filmlichts:

Ein Glossar

Wolfgang Samlowski

 

Above-Key-Niveau Position der Beleuchtungsquelle bezogen auf die Augenhцhe. Normale Position wie z.B. die Sonne, Teil der Normalbeleuchtung.

Aktionslicht Im allgemeinen wird darunter das die Akteure beleuchtende Licht verstanden, also die Kombination aus Fьhrungslicht, Fьllicht und Gegenlicht.

Allgemeinbeleuchtung Auch Grundlicht, Allgemeinlicht oder Gesamtaufhellung. Diffuse, dem Fьhrungslicht untergeordnete Beleuchtung des gesamten Sets, der eine Zeichnung in den bildwichtigen Schatten ermцglicht. Es wird durch Flдchenleuchten von oben erzeugt. Vgl. Mehnert (1986, 342). In der Frьhzeit des Films bei der Nutzung von Glasdachateliers mit Diffusormaterial die ьbliche Beleuchtungsart.

Apostilb (auch: Stilb) Lichttechnische MaЯeinheit der Leuchtdichte. Abk.: asb.

Attached Shadows s. Primдrschatten.

Aufgehellter Low-Key-Stil "Er steht zur reinen Low-Key-Variante im selben Verhдltnis wie eine Dдmmerungsaufnahme zu einer Nachtaufnahme. Aufgehellte Low-Key-Szenen lassen die tiefen dunklen Schwдrzen des Low-Key-Stil vermissen. Die dunklen Bildpartien sind nur schwach durchzeichnet. Entsprechend dem 'Dдmmerungscharakter' sind die Bilder oft 'suppig'. Sie zeigen auch keine ausgeprдgten Lichterdetails. Es sind 'brillanzlose' Bilder. Eine Abart des aufgehellten Low-Keys besteht darin, Lichterdetails mцglichst gдnzlich zu vermeiden, sehr groЯe Teile des Bildes in die Schatten versinken zu lassen und die Ьbergдnge zwischen ihnen und den Mitteltцnen weich zu halten. Diese Ausleuchtungsform ist besonders dazu geeignet, Armut, Not, Trostlosigkeit und Elend zu schildern" (Mehnert 1986, 152).

Aufhellung Licht mit dem Effekt, den vom Fьhrungslicht hervorgerufenen Kontrast zu mindern.

Augenlicht Dient dazu, Glanz in die Augen zu bringen (Mehnert 1986, 343). Es ist demnach ein Vorderlicht oder Frontallicht. Wird durch kleine Beleuchtungseinheiten erzielt. Nach Salt (1983, 327) bringt es "Leben in den Ausdruck des Schauspielers". Auch Catch Light.

Below-Key Niveau s. Unterlicht

Butterfly Rahmen mit diffusem Material, der das Sonnenlicht in AuЯenaufnahmen an Originalschauplдtzen "weicher" macht.

Cameo-Lighting Spielart der Chiaroscuro-Beleuchtung. Extremste Art. Hintergrund bleibt vollstдndig dunkel. Gerichtetes Licht mit schnellem Fall-off. Cast Shadows vorherrschend. Dient dem Zeigen innerer Zustдnde (Zettl). Direkte Imitation des Cameo-Steins (helle Figur auf dunklem Grund). Farbe im Schatten schwer kontrollierbar, sehr viel Gegenlicht, gerichtete Aufhellung (wenn ьberhaupt), wenig Streulicht.

Cast Shadows s. Sekundдrschatten.

Catch Light s. Augenlicht

Chiaroscuro-Beleuchtung Aus dem Ital.: chiaro = Licht; oscuro = dunkel. Geht zurьck auf die Malerei der Manieristen (Post-Renaissance) und des Barock (1530-1650). Caravaggio (1573-1610) gilt als der Vater, Rembrandt (1606-1669) als der Vollender des Ch.-Lichts. Hervorhebung von Licht und Schatten. Wird oft ohne weitere Differenzierung synonym mit Low-Key verwendet. "Lighting for light-dark contrasts to emphasize volume" (Zettl 1973, 380). Vgl. auch Mikunda (1986, 53).

Cookies Masken oder Blenden, die - in den Strahlungsgang von Lichtquellen eingefьgt - auf den beleuchteten Flдchen ein Schattenmuster produzieren.

Cooper-Hewitt Ursprьnglich die Herstellerfirma von Quecksilberdampfleuchten, die ein weiches gleichmдЯiges Licht produzieren. Der Name wurde jedoch synonym fьr die bis in die 20er Jahre als Standard verwandten Leuchten benutzt (Baxter 1975, 97).

Core Lighting Eng verbunden mit der Arbeit des Kameramanns von Rex Ingram, John Seitz. Zwei gleich intensive Fьhrungslichter als Seitenlicht mit Tendenz zum Streiflicht. Produziert einen "Core"-("Kern-")Schatten auf den Figuren, die schwach aufgehellt werden. "This involves using two equally bright key-lights placed to either side of, and very slightly behind, the figure being lit. This kind of lighting leaves a dark vertical band of shadow down the centre of the figure - the 'core'" (Salt 1983, 185).

Cross-Key Unterart der Frontalbeleuchtung. Licht aus Richtungen zwischen 7H-8H und 4H-5H.

Day-for-Night Auch Nuit Amйricaine, Amerikanische Nacht, Nachteffekt. Bis 1914 ьbliche Art der Nachtaufnahmen auЯen. Unter vollem Sonnenlicht gedrehte Aufnahmen werden konventionell blau eingefдrbt. Bis 1920 auch fьr weitrдumige Totalen ьblich, da keine geeigneten Apparaturen zur Verfьgung standen (Salt 1983, 146). Heute als Bezeichnung fьr Filmaufnahmen bei Tag auf farbfilm. Voraussetzungen: Sonnenstrahlung senkrecht zur optischen Achse auf die Szene; wolkenloser, tiefblauer Himmel; Polarisationsfilter. Harte Schatten und blдuliche Einfдrbung erzeugen den Eindruck von Mondlicht.

Dead Back Direktes Gegenlicht aus Richtung 12H. Produziert eine Silhouette.

Dead Frontal Direktes Frontallicht. Produzierte eine strukturlose Beleuchtung.

Dekorationsausleuchtung "Gesamtbeleuchtung einer Szene [...], die sich aus Fьhrungslicht, Fьllicht, Allgemeinlicht, Dekorationslicht usw. zusammensetzt" (Mehnert 1986, 342f).

Dekorationslicht Spezielle Beleuchtung fьr die Kulissen, Dekoration oder Teile davon (Mehnert 1986, 342f).

Dinky-Inkie Kunstlicht-Spotleuchte mit einer Leistung von 100 oder 150 W. Wird meist als Augenlicht oder Kleidungslicht eingesetzt.

Doppelseitenlicht Unterart des Seitenlichts. Kombination von streng seitlichem Fьhrungslicht mit streng seitlichem Fьllicht.

"Bei Personenaufnahmen kцnnen mit ihm betont mдnnliche Wirkungen erzielt werden" (Mehnert 1986, 344).

Doppelstreiflicht Im Prinzip eher ein Effekt-Licht. Kombination von zwei Streiflichtern von beiden Seiten.

Drei-Punkt-Beleuchtung Spielart des Figure Lightings. Die Akteure werden von der Hintergrundbeleuchtung getrennt beleuchtet. Sie besteht aus einem Fьhrungslicht, schwдcherem Fьllicht und einem Gegenlicht. Wird ab ca. 1917 benutzt (Salt 1983).

Drei-Viertel-Gegenlicht Spezifikation des Gegenlichts. Licht aus einer Richtung zwischen 10H-11H und 1H-2H. S. auch Streiflicht.

Dunkelheit Im allgemeinen wird darin die Abwesenheit von Licht verstanden. Fьr die Anwendung des Begriffs im Film ist es sinnvoll, Dunkelheit von den mit einem Objekt ursдchlich verbundenen Schatten zu trennen. Sie entsteht einerseits durch geringe Raumwinkel eines Scheinwerfers oder durch einen Sekundдr- oder Tertдrschatten eines im Strahlengang einer Lichtquelle stehenden filmtechnischen Hilfsmittels wie z.B. Goboes.

Echte Schatten s. Primдrschatten.

Edge Light s. Seitenlicht.

Effektbeleuchtung Hierunter sind im Prinzip jene Lichter zu fassen, die neben Fьhrungs- und Fьllicht zur Erzeugung einer bestimmten Atmosphдre dienen. Arnheim (1979, 170) benennt ganz allgemein und wenig differenziert die "kontrastreiche Beleuchtung" auf diese Weise. Bis Ende der 10er Jahre wurden alle von der Allgemeinbeleuchtung abweichendenen Beleuchtungsverwendungen so bezeichnet.

External Light Die auf Zettl (1973, 18) zurьckgehende Definition bezeichnet alles von der Kamera "eingefangene" Licht, das normalerweise durch Beleuchtungsapparaturen produziert wird.

Fall-off Verhдltnis (Geschwindigkeit) des Ьbergang von beleuchteten zu beschatteten Partien eines Objekts. Gibt Auskunft ьber die Lichtqualitдt. "The 'speed' with which the highlight areas turn into shadow areas. Fast fall-off means that the light ares turn abruptly into shadow areas. Slow fall-off means that there is a very gradual change from light to dark or that there is little contrast between light and shadow areas" (Zettl 1973, 382).

Falscher Schatten s. Dunkelheit.

Figure Lighting auch Aktionslicht, Gestaltausleuchtung. Separate Beleuchtung von Vordergrund mit den Agierenden und der Hintergrundbeleuchtung. Basis ist die Verwendung von Fьhrungslicht, Fьllicht und Gegenlicht. Entwickelt haben sich im Laufe der Filmgeschichte die 2-Punkt-Beleuchtung der Anfangszeit, 3-Punkt-Beleuchtung und 4-Punkt-Beleuchtung.

Flat-Lighting auch Frontalbeleuchtung, Notan-Lighting. Gegensatz zur Chiaroscuro-Beleuchtung. Beleuchtung zur Sichtbarmachung, eng verbunden mit High Key. "Omnidirectional light. It seems to come from no particular single source. Slow fall-off" (Zettl 1973, 382).

Flдchenleuchte Scheinwerfertyp, der ьber einen groЯen Raumwinkel verfьgt. Er wird fьr groЯflдchige Beleuchtung (insbesondere zur Allgemeinbeleuchtung) eingesetzt. Zusдtzlich weist das Licht im allgemeinen einen langsamen Schattenverlauf auf.

Flдchentore Zusatzgerдt zur Flдchenleuchte, mit dem man das Licht gezielt begrenzen kann.

Freistehender Schatten s. Tertiдrschatten.

Fresnel-Licht Spotlicht. Konzentrische Ringe der vorgelagerten Linse ermцglichen breite Variationen der LichtkegelgrцЯe mit schnellem Fall-off. Praktisch kaum Schattenьbergang von Hell in Dunkel (Salt 1983, 269). Basiert auf einer Entwicklung von A.L. Fresnel in Paris 1821 (Unruh 1969, 29).

Frontalbeleuchtung Ьberwiegend durch Vorderlicht erzielte Ausleuchtung, die Strukturen unterdrьckt und flach und ausdruckslos wirken kann.

Fьhrungslicht Auch Schlьssel-Licht, Key-Light, Hauptlicht.

"Es stammt in allen vorkommenden Fдllen von der lichtstдrksten Lichtquelle der Ausleuchtungsanordnung oder von derjenigen Lichtquelle, die innerhalb der Szene die hцchste Beleuchtungsstдrke hervorruft. Beim Einrichten jeder Ausleuchtung ist die Festlegung der grundlegenden oder der Fьhrungslichtquelle der erste und entscheidende Schritt" (Mehnert 1986, 341).

Fьllicht Auch Fill-in, Fill-Light, Aufhellung.

"Unter dem Fьllicht soll nur das Licht verstanden werden, das die durch das Fьhrungslicht verursachten Schatten aufhellt (oder auffьllt)" (Mehnert 1986, 341). "Das Fьllicht ist dem Fьhrungslicht untergeordnet. Das durch das Verhдltnis von Fьhrungs- und Fьlllicht entstandene Beleuchtungsstдrkenverhдltnis richtet sich nach dem fьr die jeweilige Sequenz geforderten fotografischen Stil" (Mehnert 1986, 342).

Gegenlicht "...vom Rьcken des Objekts zur Kamera hin strahlendes Licht. Es dient fast ausschlieЯlich zur Trennung des Objekts vom Hintergrund oder zu Glamour-Effekten" (Mehnert 1986, 344). Hinzu kommt der Einsatz bei Silhouetten.

Gestaltausleuchtung s. Figure Lighting. Der Begriff ist allerdings enger mit dem Begriff "Gestalt" bei Arnheim verbunden (s. Zettl 1973). Es geht um die Offenbarung der "Textur", d.h. der Form und der Struktur eines Objekts.

Geworfene Schatten s. Sekundдrschatten.

Glamour-Effekt Auch Glamour-Beleuchtung, Gloriole. "Beschreibung fьr eine durch Doppelstreiflicht erzeugte Erscheinung: fьr einen Lichtsaum um den Kopf einer Person" (Mehnert 1986, 344).

* Dazu: Hollywoods Ruhm und Schцnheit. The Famous John Kobal Collection - die hohe Kunst der Glamou-Fotografie. Mьnchen 1983, 334 S.

Glьhlicht 1854 von Gцbel erfunden, 1879 von Edison patentiert, 1881 als Bьhnenlicht in Paris vorgestellt. Ab 1927 fьr den Film genutzt (Salt 1983, 222). Geringere Lichtintensitдt, geringerer Personalbedarf gegenьber Kohlebogenlicht. Produziert weiches, diffuses Licht. Auch "Mazda Light" aufgrund des 1928 in den USA vorgenommenen Mazda-Tests.

Goboes Stellwдnde aus schwarzem Material, die Flдchen von Lichteinfall freihalten, indem sie in den Strahlungsgang der Lichtquellen positioniert werden. Sie produzieren dadurch Flдchen von Dunkelheit.

Grundlicht s. Allgemeinbeleuchtung.

Hagio-Portraiture Heiligenscheineffekt wie z.B. beim Glamour-Effekt (Baxter 1975, 103). Laut Mehnert (186, 344) entsteht sie durch Doppelstreiflicht, ein Oberlicht (Top-Light) und einen Kicker.

Handlicht Aufhellung kameranaher Objekte, meist mit einer Handlampe.

Hauptlicht s. Fьhrungslicht.

High-Key-Stil Mit Einschrдnkung auch Flat-Lighting oder Notan-Lighting. "Eine im High-Key-Stil aufgenommene Szene ist eine Bild- oder Einstellungsfolge in hellen, lichten Tonwerten. [...] Bei der Ausleuchtung wird ein mцglichst ausgeglichenes Beleuchtungsniveau angestrebt. [...] Ein High-Key ist in seinen Tonwerten weich graduiert, aber nicht unscharf und verschwommen. Es gleicht vielmehr einer zarten Kohlestiftzeichnung. Die 'mikroskopisch feinen', Bildeinzelheiten sind deutlich wahrnehmbar. Die kleinen Fдltchen in den Lippen, Wimpern, Brauen sind durchaus scharf. Sie sind 'Mikrokontraste' und bilden den eigentlichen Reiz eines High-Key" (Mehnert (1986, 153). "Der High-Key-Stil wird ьberall dort angewandt, wo auf einen glьcklichen Ausgang des Geschehens hingewiesen werden soll. Er betont im allgemeinen Glьck, Gelingen, Hoffnung und frohe Zuversicht" (Mehnert 1986, 153). Hauptsдchlich diffuses Licht, langsamer Fall-off, geringe selektive Beleuchtung, heller Hintergrund. Unabhдngig vom Standpunkt des Fьhrungslichts: helle Szene (Zettl 1973). "High overall light level. General (nonspecific) lighting. Background usually light. Predominance of bright picture details" (Zettl 1973, 382).

Highlighting Akzentuierung von Personen durch die Verwendung von Gegenlicht.

Internal Light Nach Zettl (1973, 18) jenes Licht, das in der Projektion im Kino und der Wiedergabe im Fernsehen als elektronischer Strahl zur Verwendung kommt. In dieser Arbeit werden darunter zusдtzlich jene Aspekte der Beleuchtung verstanden, die durch Beeinflussung des Lichts 1. durch die Kamera (in Form von Blenden, Filtern, Masken, Belichtung, Ьber- oder Unterbelichtung), 2. durch chemische Bearbeitung in Kopierprozessen (Verдnderungen der Kontrastverhдltnisse) entstehen.

Kante s. Streiflicht

Key-Light s. Fьhrungslicht.

Kicker "Streiflicht von schrдg unten" (Mehnert 1986, 344).

Kleidungslicht Spezielles Vorderlicht, daЯ der getrennten Beleuchtung der Kostьme diente, besonders in den Zeiten geringer Lichtempfindlichkeit.

Kliegl-Light Typ einer Kohlebogenleuchte, die 1896 entwickelt wurde (Baxter). Nach diesen Quellen auch Standard-Leuchte bis in die 20er Jahre.

Kohlenbogenlicht s. auch Kliegl-Light, Cooper-Hewitt. Manchmal auch HI-Scheinwerfer (= High-Intensity-Scheinwerfer).

Beleuchtung durch das Bogenlicht zwischen zwei Kohlestдben unter Spannung, Kohlen muЯten meist von Hand wegen des Abbrands nachgefьhrt werden, RuЯpartikel wurden freigesetzt. In der Folge entstanden Augenkrankheiten bei den Akteuren ("Kliegl-eye disease"). Extremer Lichtabfall in die Tiefe, hoher Personalbedarf gegenьber Glьhlicht. Bis 1927 kьnstliche Standardlichtquelle. Wegen des Netzbrummens im Tonfilm erst nach Entwicklung entsprechend geeigneter Stromkreise wieder verwendet.

Kцrperschatten s. Primдrschatten.

Kunstlichtleuchten Scheinwerfertyp, der ein Lichtspektrum von 3200 K aufweist.

Leuchtdichtemessung MeЯvorgang zur Bestimmung der Menge des Lichts (mittels Belichtungsmesser oder Spotfotometer), welches von einer Flдche in einem bestimmten Winkel reflektiert wird. MaЯeinheit ist das Apostilb (asb).

Lichtmessung s. Leuchtdichtemessung. Lichttechnische MaЯeinheiten: Beleuchtungsstдrke in Lux (Lx); Leuchtdichte in Apostilb (asb); Lichtstrom in Lumen (lm); Farbtemperatur in Kelvin (K).

Lichtzange Hartes Licht von beiden Seiten. Ein Gesicht, von beiden Seiten angestrahlt, erhдlt so ein dдmonisches Aussehen.

Limbo-Beleuchtung Spielart des High-Key. Einheitlich heller Hintergrund, die Objekte im Vordergund werden normal beleuchtet. Dient besonders der Prдsentation von Objekten vor neutralem Hintergrund in der Werbung (Zettl 1983).

Low-Key Stil auch Chiaroscuro-Beleuchtung. Attached Shadows haben einen schnellen Fall-Off, dunkler Hintergrund, selektiv eingesetztes Licht, gering Aufhellung, niedriges Helligkeitsniveau. Unabhдngig vom Standpunkt des Fьhrungslichts: dunkle, kontrastreiche Szene (Zettl 1973). "Low overall light level. Selective lighting with fast fall-off. Background is usually dark. Predominance of shadows" (Zettl 1973, 383).

Mehnert (1986) unterteilt in 1. Reiner Low-Key-Stil, 2. Unaufgehellter Low-Key-Stil, 3. Aufgehellter Low-Key-Stil. "Die verschiedenen Spielarten des Low-Key unterscheiden sich hauptsдchlich durch die Steilheit des Ьbergangs zwischen den Schatten, Mitteltцnen und Lichtern sowie durch die Anteiligkeit der Lichter und den Grad der Allgemeinaufhellung. Bei allen drei Low-Key-Varianten werden die Szenen so ausgeleuchtet, daЯ groЯe Bildteile undurchzeichnet sind" (Mehnert 1986, 152).

Night-for-Night Praxis der nдchtlichen AuЯenaufnahmen an Originalschauplдtzen. Mit Hilfe kьnstlicher Beleuchtung wird das zur Belichtung notwendige MaЯ an Helligkeit produziert. Ab 1916 in Amerika fьr Nahaufnahmen angewandt. Ab 1920 in AuЯentotalen nachts ьblich. Mцglich durch weitreichende Spotleuchten, die dem militдrischen Suchlicht nachempfunden wurden (Salt 1983, 183).

Normalstil "Der fotografische Normalstil ist derjenige Stil, in dem nicht nur die grцЯte Zahl der Spielfilm- und Fernseheinstellungen gehalten ist, sondern auch die Stilart, in der 80% aller fotografischen Bilder ausgefьhrt wird" (Mehnert 1986, 150). "Er wird ьberall da verwandt, wo es der Zeitpunkt, in dem die Handlung spielt, oder die vom Drehbuch her verlangte Stimmung nicht verlangt, einen von der normalen Behandlung einer Szene abweichenden Stil zu verwenden" (Mehnert 1986, 150).

Ein natьrlicher Stil, bei dem die Kontraste (Leutedichteunterschiede) denen der Objekte in der Natur entsprechen. Auf Schattendetail kann "um so eher verzichtet werden, je geringer deren Leuchtdichte und um so kleiner ihre Flдchenausdehnung ist" (Mehnert 1986, 151).

Notan-Lighting Auch High Key, Flat-Lighting. Gegensatz zu Chiaroscuro. Beleuchtung zur Sichtbarmachung. Aus der japanischen Graphik. Emotional flach (Zettl 1973).

Oberlicht Auch Top-Light. Vertikal von oben gerichtes Licht.

Off-screen-Lichtquellen Im Bild nicht sichtbare Beleuchtungsquellen.

On-screen-Lichtquellen Im Bild sichtbare Lichtquellen, auch Requisitenleuchten.

Out-of-Balance-Lighting s. Unaufgehellter Low-Key-Stil.

Personenbeleuchtung s. Aktionslicht, Figure Lighting.

Pictoralist Style Zurьckgehend auf die Salon-Malerei Ende des 19.Jahrhunderts. Salt (1983, 145) sagt Maurice Tourneur und anderen franzцsischen Emigranten in Amerika diesen Stil nach. Zeigt sich als Silhouetten-Beleuchtung.

Predictive Lighting "Vorhersagende" Beleuchtung. "Light changes from one mood to another, signaling an impending happening" (Zettl 1973, 384)

Primдrschatten Fester, zum Kцrper gehцriger Schatten. Sie befinden sich auf einem Objekt selber, sie sind Teil des Kцrpers. Sie geben durch ihren Verlauf Auskunft ьber Oberflдchenbeschaffenheit, Form und Gestalt. Es lassen sich daran z.B. runde oder eckige Formen erkennen. Andere Bezeichnungen sind Kцrperschatten, attached shadows, echte Schatten, zugehцrige Schatten.

Reiner Low-Key-Stil "Bilder in diesem Stil zeichnen sich durch ausgedehnte wenig oder gar nicht durchzeichnete Schattenflдchen aus. Bei einem reinen Low-Key-Stil werden harte Kontraste vermieden und die Schatten weich ausgeleuchtet. Das vom Fьhrungslicht getroffene Gesicht derjenigen Darsteller, auf denen die Betonung liegen soll, wird normal beleuchtet" (Mehnert 1976, 151).

"Der Low-Key-Stil wird dann gewдhlt, wenn es die Dramatik des Geschehens oder der Zeitpunkt, in dem die Handlung spielt, erfordern" (Mehnert 1976, 151). "Szenenfolgen, in denen Verbrechen oder geheimnisvolle Vorgдnge geschehen oder in denen die Aufwьhlung innerster Gefьhle gezeigt werden sollen, werden am besten im Low-Key-Stil ausgeleuchtet. Zu diesen Geschehen gehцren auch - dies mag nicht weiter verwundern - Liebesszenen" (Mehnert 1986, 151).

Rembrandt-Licht Spielart der Chiaroscuro-Beleuchtung und des Low Key. Benannt nach dem Maler Rembrandt (1606-1669), der als der Vollender des von Caravaggio entwickelten Stils gilt. Stark selektive Beleuchtung mit Flдchen im Halb- oder Volldunkel, scharf (hart) definierbare Flдchen (Schatten). Erzeugt durch direkte Spotleuchten mit Toren. "A type of chiaroscuro lighting in which only highly selected areas are illuminated while others are kept relatively dark" (Zettl 1973, 384).

"Bei Rembrandt ist das Licht weit mehr als bloЯ bildnerischer Faktor. Zu einer tiefen metaphysischen Wirkung gesteigert, verklдrt es die Geschehnisse, sowohl die Begebenheiten mit heiligen Personen als auch die mit den Menschen seiner Umgebung. Rembrandts Licht lдЯt sich nicht von einer realen Lichtquelle - der Sonne, einer Kerze, einem Feuer - herleiten; es ist als Lichtweben (und Schattenmasse) nur dem Ganzen eigen. Es ist 'in sich selbst lebendig', und es entfaltet und begrenzt sich innerhalb der Komposition. Dieses Licht verhдlt sich wie der Seinsausdruck Rembrandtscher Menschen, 'die die so bezeichnete Bedeutung unmittelbar an sich tragen, und nicht daraufhin, daЯ irgendein Transzendentes, ein dogmatischer Sachverhalt an ihnen sichtbar wьrde. Dieses Licht ist sozusagen als natьrliche Wirklichkeit religiцs, wie jene Menschen es als seelische Wirklichkeit sind' (Georg Simmel)" (Pawlik & Strassner 1973, 82).

Requisitenleuchten Im Bild sichtbare Lichtquellen, auch On-screen-Lichtquellen.

Schattenverlauf Ьbergang des Schattens von Helligkeit zu Dunkelheit, auch "Fall-off". Man unterschiedet einen "schnellen" Verlauf bei hartem Licht und "langsamen" Verlauf bei weichem Licht.

Schlagschatten s. Sekundдrschatten.

Schlьssellicht s. Fьhrungslicht

Seitenlicht Unterteilt sich weiter in Doppelseitenlicht. Der Richtung nach charakterisiert. "Seitenlicht eignet sich gut zur Herausarbeitung von Konturen und Strukturen. Allein verwandt, kann es dramatisch wirksam sein und charakterisieren" (Mehnert 1986, 344). "Die plastische Hervorhebung bis zur Herausarbeitung kleinster Unebenheiten, die uns die charakteristische Oberflдchenstruktur eines Materials zeigen, erzielt man mittels eines scharf konzentrierten Seitenlichts" (Arnheim 1979, 119).

Sekundдrschatten Sie bezeichnen die von einem Objekt auf einem anderen Objekt oder Material (z.B. Untergrund) produzierten Schatten. Sie sind mit dem Objekt verbunden und lassen den Standpunkt im Verhдltnis zur Umgebung erkennen. Sekundдrschatten werden auch Schlagschatten, cast shadows, geworfene Schatten, unechte Schatten genannt. Funktion als "Ansager" und "Confйrencier" (Arnheim 1979a, 102).

Silhouetten-Beleuchtung s. auch "Pictorialist" Style. Spielart der Chiaroscuro-Beleuchtung. Der Einsatz ist stark vom Inhalt abhдngig. Heller Hintergrund, dunkler Kцrper, Hervorhebung der Kontur. Einsatz bei Wichtigkeit von Bewegung (z.B.Tanz), Verstecken (Incognito, Verbrechen) (Zettl 1973).

Gegenlicht als Fьhrungslicht. Es fehlt die Aufhellung von vorne. Ein so beleuchtetes Objekt ist nur seiner Gestalt nach am UnriЯ erkennbar und damit prinzipiell eher einem Schatten verwandt.

Spitze, Spitzlicht s. Streiflicht

Spotleuchte Ein Scheinwerfertyp, bei dem das austretende Licht mit Hilfe von Sammellinsen (plankonvex oder Fresnellinsen) oder speziellen Parabolreflektoren im Gehдuse gebьndelt wird und der dadurch eng begrenzte Flдchen beleuchten kann. Er wird deshalb oft als Effektlicht eingesetzt. Vom Theaterbereich als Verfolgerlicht bekannt. Besondere Bauarten ermцglichen, ihn als Projektor zu benutzen. In dem Fall werden Lochblenden (cookies) in den Strahlengang eingefьgt, die am Beleuchtungsort ein scharf abgegrenzten Schattenmuster erzielen.

Streamlight Konstruktion aus mindestens zehn Spot- und Flдchenleuchten, die sich zur Beleuchtung von Innenrдumen eignet, in denen Darsteller die Beleuchtung ein- und ausschalten mьssen.

Streiflicht Effektlicht von hinten, um eine Person oder einen Gegenstand vom Hintergrund abzuheben: "vom Rьcken des Objekts zur Kamera hin strahlendes Licht" (Mehnert 1986, 344). Von der Position her ein Zwischending zwischen Seitenlicht und Gegenlicht. Auch Kante, Spitze.

Streulicht Unkontrollierte und unerwьnschte Reflektionen des Lichts von Objekten, Flдchen oder Lichtquellen, die sich nachteilig auf Kontrastwiedergabe auswirken kцnnen.

Swinging keylight Auf einem beweglichen Kran montierte Spotleuchte, die sich zur Erzeugung beweglicher Schatten eignet.

Tageslichtleuchten Scheinwerfertyp, der ein Lichtspektrum von 5600 K aufweist.

Tertiдrschatten Dieser von einem Objekt hervorgerufene Schatten ist nicht mehr unmittelbar mit seinem Ursprung verbunden, sondern ist sozusagen "freistehend". Diese Differenzierung des Sekundдrschattens wird auch Vorauseilender Schatten oder Freistehender Schatten genannt.

Three-Quarter Back s. Drei-Viertel-Gegenlicht.

Top-Light s. Oberlicht

Umgebungsbeleuchtung Im Kino aufgrund von Sicherheitsbestimmungen notwendiges Paniklicht. Bei TV-Rezeption das ebenfalls die Wahrnehmung von Kontrasten beeintrдchtigende umgebende Zimmerlicht.

Unaufgehellter Low-Key-Stil Auch Out-of-Balance-Lighting. "Sie zeichnet sich durch extrem harte Ьbergдnge vom Hell zum Dunkel aus. Die Mitteltцne fehlen fast gдnzlich. Die Schatten ьberwiegen die Lichter bei weitem. Als Lichtquellen werden brilliant strahlende Scheinwerfer verwandt" (Mehnert 1986, 152).

"Diese Ausleuchtungsform eignet sich besonders zur Darstellung einer ungeschminkten Realitдt - zur Darstellung niederschmetternder Realistik" (Mehnert 1986, 152).

Unechte Schatten s. Sekundдrschatten.

Unterlicht Below-Key-Niveau. Position der Beleuchtungsquelle, von unten strahlendes Licht. Bezugspunkt ist die Augenhцhe.

Verfolgerleuchte s. Spotleuchte.

Vier-Punkt-Beleuchtung Spielart des Figure Lightings. Kombination von Fьhrungslicht, Fьllicht und doppeltem Gegenlicht. (Salt 1983, 143). Dieser Stil wurde besonders fьr den Profile Two-Shot, die klassische Dialogsituation, benutzt. Verstдrkt eingesetzt ab 1920 (Salt 1983, 183).

Vorauseilender Schatten s. Tertiдrschatten.

Vorderlicht s. Frontalbeleuchtung. Nach der Richtung qualifiziert, mehr oder weniger aus der Kameraachse gesetztes Licht. Per Definiton sind Augenlicht und Kleidungslicht reine Vorderlichter.

Zugehцrige Schatten s. Primдrschatten.

Zwei-Punkt-Beleuchtung Spielart des Figure Lightings. Zwei Scheinwerfer aus verschiedenen Richtung werden kombiniert, meist als Frontallicht und Gegenlicht. Ab 1914 bis ca. 1917 der vorherrschende Beleuchtungsstil (Salt 1983).

 

 

Filmlicht

Eine Bibliographie

Zusammengestellt von

Wolfgang Samlowski und Hans J. Wulff

 

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