Medienwissenschaft / Kiel

Berichte und Papiere

1/1998

Psychiatrie und psychische Krankheit als Themen des Films

Die Medienwissenschaft / Kiel: Berichte und Papiere erscheint unregelmäßig. Ihr erstes Interesse besteht darin, filmographische und bibliographische Hilfsmittel zugänglich zu machen. Sie enthält darüber hinaus Literatur- und Forschungsberichte und dokumentiert einzelne Projekte Kieler Medienwissenschaftler.

Die Medienwissenschaft / Kiel: Berichte und Papiere erscheint nur im Ausnahmefall in gedruckter Fassung. Sie ist im Internet zugänglich (http://www.uni-kiel.de/medien/berichtframe.html).

ISSN 1615-7060.

Herausgeber: Prof. Dr. Hans J. Wulff, Christian-Albrechts-Universität Kiel, Institut für NDL und Medien, Leibnizstr. 8, D-24098 Kiel.

Letzte Änderung: 26. Februar 2000.

 

Psychiatrie und psychische Krankheit als Themen des Films:

Eine annotierte Bibliographie

Zusammengestellt von

Hans J. Wulff

 

Die Geschichte der Psychiatrie und der psychischen Krankheit im Film ist so alt wie das Kino. Der Film hat erzählt von Trauer und vom Zusammenbruch, von der amour fou und von der Schuld, von einer Kreativität am Rande der Ruhelosigkeit und der Bewußtheit, von größenwahnsinnigen Politikern und von mad scientists. Erzählt wurde von Anstalten, die Gefängnissen gleichkamen, von verrückt gewordenen Psychiatern, von Gummizellen und Elektroschock-Therapien. Der Wahnsinn wurde in metaphorischer Weise als Symbol gesetzt, an dem ablesbar ist, wie zerstörerisch die Gesellschaft für ihre Mitglieder werden kann. Es gab aber auch vor allem dokumentarische Versuche, die den Kranken als Gesprächspartner ernst nahmen und der Utopie einer freien Psychiatrie zuarbeiteten. Und es gab immer wieder Filme, die vom Wunder der menschlichen Zuwendung erzählten, von der Bereitschaft zu retten und zu helfen. Es gibt kein eigenes Genre des Psychiatriefilms - vielmehr kann der Wahnsinn in alle Genres einbrechen, findet sich in der Komödie wie im Melodrama, im Gangsterfilm wie im weepie. Die Normalität der Handelnden und des Handelns erweist sich als stillschweigende Grenze, die jederzeit überschritten werden kann.

Die Geschichte der Psychiatrie im Film ist aber auch eine Geschichte der Ängste und der Abwehrreaktionen, mit denen über die Jahre und Jahrzehnte der psychischen Abweichung begegnet wurde. Der Film schließt an alte Traditionen an: Über Jahrhunderte hinweg wurde der Kranke in den Entwürfen der "Volkspsychologie" als ein Fremder aufgefaßt, der eine möglicherweise unabsehbare Gefahr für die anderen darstelle. Gerade in der Kritik der Psychiatrie als Ordnungsmacht zeigt sich das kritische Potential des Films - immer wieder ist das Recht des Menschen auf Schmerz und Psychose behauptet, immer wieder für Verständnis und Toleranz für die Andersartigkeit der Kranken und für Hilfe für die Geistigbehinderten geworben worden.

Diese Bibliographie versammelt Arbeiten zur Geschichte der Psychiatrie im Film sowie eine Reihe von Analysen, in denen das Thema in einzelnen Filmen untersucht wird. Nicht berücksichtigt wurden

  • Arbeiten zum Themenkreis Traum und Film; vgl. dazu die Bibliographie in Casebier/Casebier 1980 sowie den Überblicksartikel in Petric 1981; eine neue Bibliographie zum Thema ist in der Medienwissenschaft / Kiel: Berichte und Papiere (8, 1999) erschienen;
  • alle Nachbarthemen wie Alkoholismus und Drogenabhängigkeit im Film, Selbstmord, psychosoziale Aspekte der Homosexualität im Film usw. wurden ausgespart;
  • ebensowenig fanden Untersuchungen zur strukturellen Äquivalenz von Strukturen der psychischen Störung und des Films Aufnahme;
  • einzelfilmbezogene Arbeiten sind nur dann erwähnt, wenn sie von theoretischem Interesse sind;
  • keine Erwähnung finden Artikel und Bücher über die Verwendung von Film in der Therapie oder in der Arbeit von Kliniken sowie über Filme von psychisch Kranken;
  • schließlich sind psychoanalytische Interpretationen von Filmen, Genres usw. nicht aufgelistet worden.

Dank gilt Maren Dietz, Robert Fischer, Ludger Kaczmarek, Karl-Dietmar Möller und Felix Tretter.

 

Anon. (1958/59) These films delve among the shadows. The cinema is psycho-analyzed. In: Films and Filming 5,2, pp. 8, 34.

  • A consultant psychiatrist answers the question: How honest is the cinema when it tackles the subject of mental illness and its cure?

Anon. (1978) Fourth Biennial Film Fest in San Antonio wraps up. In: Boxoffice (Kansas City, Miss.) 113, 25.9.1978, p. SW-6.

Anon. (1978) Mental Patients Association (R. Patton, Kanada 1977). In: New Canadian Film 9,2, 1978, p. 24.

Arbeitsgruppe "Psychiatrie im Film" (Hrsg.) (1983) Psychiatrie im Film. Osnabrück: Lagerhalle, 32 pp.

  • Materialienheft zu einer Filmreihe zur Kritik der Anstalts-Psychiatrie und zur Entwicklung der Sozialpsychiatrie.

Association of American Medical Colleges. Medical Audiovisual Institute (1953) Films in psychiatry, ppsychology, and mental health. Contributors: Adolf Nichtenhauser, Marie L. Coleman, David S. Ruhe. New York: Health Education Council, 269 pp.

  • Forgesetzt als: Reviews of Films on Psychiatry, Psychology, and Mental Health (1951ff; nach kurzer Zeit eingestellt [schon 1951?]).
  • Vgl. insbes. Adolf Nichtenhausers "A half-century of motion pictures in neurology, psychiatry, psychology, and mental health education", pp. 44-54. Der Katalogteil verzeichnet 101 Einträge.

Atkins, Thomas R. (1975) Troubled sexuality in the popular Hollywood feature. In seinem: Sexuality in the movies. Bloomington, Ind./London: Indiana University Press, pp. 109-131.

  • We have moved from the neurotic, high-risk relationship to sex displayed by fifties heroes and heroines to the more casual, low-risk attitude of seventies characters, who are [...] chiefly accommodating victims swept along helplessly by events (131).

Aulas, J.J. (1980) La folie dans le cinéma allemand (1913-1933). In: Annales Médico-Psychologiques 138,8, pp. 925-938.

  • Über die zwanzig Jahre von 1913 bis 1933 verändert sich die kinematographische Darstellung des Wahns im Verhältnis zum sozialen und ökonomischen Hintergrund: Das politische und ideologische Chaos nach dem Kriegsende und nach dem "Schwarzen Freitag" wurde symbolisiert in einer allegorischen Inszenierung der Sinnlosigkeit (z.B. im expressionistischen Kino). In der Zeit der industriellen Blüte (1924 bis 1929) dagegen war der Wahnsinn ein Symbol für unbegrenzte Macht, die von Deutschland so neu entdeckt wurde.

Baran, S.J. (1977) Television programs as socializing agents for mentally retarded children. In: AV Communication Review 25,3, 1977, pp. 281-289.

Bell-Metereau, Rebecca (1982) Altered States and the popular myth of self discovery. In: Journal of Popular Film and Television 9,4, pp. 171-179.

Benderson, Albert (1979) An archetypical reading of Juliet and the Spirits. In: Quarterly Review of Film Studies 4, pp. 193-206.

  • The entire structure of the film (Giulietta degli Spiriti) is a reflection of Juliet‘s consciousness and is predicated upon the process of free association. The film depicts the flow of images and thoughts in her mind as she moves from reality to dream to memopry, fantasy, and hallucination.

Bennett, Chester C. / Arsenian, John (1954) The mental patient looks at The Snake Pit. In: Psychiatric Quarterly Supplement 28, pp. 111-120.

Berlin, Irving Norman (1976) Bibliography of child psychiatry and child mental health with a selected list of films: An official publication of the Academy of Child Psychiatry. 2nd ed. New York: Human Sciences Press, xii, 508 pp. (Child Psychiatry and Psychology Series.).

Binet, Jacques (1983) Le sacré, l‘extase, la folie et leur expression dans les films. In: CinémAction, 26, pp. 118-123.

  • Über Filme zu Ritualen und psychoethnologischen Phänomenen.

Bisplinghoff, Gretchen (1982) Codes of feminine madness. In: Film Reader, 5, pp. 37-40.

  • Madmen in the cinema are defined as insane by their actions; madwomen are defined as insane by their sexual identity. Madmen are insane because of what they do; madwomen are insane because of what they are (37). Illustriert die Hypothese am Beispiel von Polanskis Repulsion (1965).

Bisplinghoff, Gretchen (1984) Codes of feminine madness in film. Ph.D. Thesis, Northwestern University 1984, 2 Microfiches (145 pp.).

Bliersbach, Gerhard (1994) Entlassen in die Angst. In: Katholisches Institut für Medieninformation 1994, pp. 21-26.

Bradlow, Paul (1969) Two... but not of a kind: A comparison of two controversial documentaries about mental illness - Warrendale and Titicut Follies. In: Film Comment 5,3, pp. 60-61.

  • Bradlow ist Psychiater.

Braunewell, Cornelius (1981) Audiovisuelle Kommunikation des Fernsehens über psychische Störungen, Psychotherapie und Psychiatrie. Phil. Diss. Frankfurt, Institut für Allgemeine Erziehungswissenschaften, iv, 222 pp.

  • Erst 1983 gedruckt.
  • Untersucht drei Fernsehfilme. "Es wird u.a. festgestellt, daß die Filme a) durch ihre künstlerische Aussagekraft und Vielfalt teilweise der wissenschaftlichen und medizinischen Betrachtung psychischer Störungen voraus sind, b) an den Zuschauer explizit und implizit appellieren, Vorurteile über die Betroffenen abzubauen und die therapeutischen Möglichkeiten zu nutzen. [...] Es wird die These der ,psychohygienischen‘ Wirkung der Sendungen formuliert: Das Ansehen und Miterleben von Problemen anderer, das Bewußtwerden unbewußter Konflikte und das Nachvollziehen der dargestellten Lösungsmöglichkeiten kann ,quasitherapeutischen‘ Charakter haben" (Abstract).

Bruel, Olaf (1953) Psychic trauma through the cinema: An illustrative case. In: International Journal of Sexology 7, pp. 61-63.

Brunette, Peter (1989) A conversation with Marco Bellocchio. In: Film Quarterly 43,1, 1989, pp. 49-56.

  • Gespräch u.a. über die Rolle der Psychiatrie und die verschiedenen Möglichkeiten, sie zu perspektivieren.

Caen, Michael (1962) Psychopathologia sexualis de l‘oeuvre de Terence Fisher. In: Midi-Minuit Fantastique, 1, Mai-Juin 1962.

Cahen, Roland (1974) Anmerkungen zu einem Film über Freud: Geheime Leidenschaften. In: Analytische Psychologie 5,2, pp. 135-139.

  • Cahen ist Psychiater.

Calev, Chaim (1978) The stream of consciousness in the films of Alain Resnais. Ann Arbor, Mich.: University Microfilms, 300 pp.

  • Über die Darstellung mentaler Prozesse.

Casebier, Janet Jenks / Casebier, Allen (1980) Selective bibliography on dream and film. In: Dreamworks 1,1, pp. 88-93.

  • Repr. als "Selective writings on dream and film" in: Petric 1981, pp. 225-232. In vier Sektionen: Filmmakers‘ dream journals; Theoretical writings; History and criticism; Psychologivcal investigations.

Champlin, Charles (1975) Critic at large: Funny side of psychiatry. In: Los Angeles Times, Sec. IV, 9.5.1975, p. 1.

  • Kurzer Bericht über ein Treffen der American Psychiatric Association im Arnheim Convention Center - es ging um den Psychiater im Film. Enthält einen äußerst knappen historischen Abriß des Themas von 1919 bis heute.

Chodorkoff, Bernard / Baxter, Seymour (1974) Secrets of a Soul: An early psychoanalytic film venture. In: American Imago 31,4, pp. 319-334.

  • Rezension zu Pabsts Film Geheimnisse einer Seele (1926). Diskutiert die Frage, wie man Pabsts Film als Repräsentation gewisser psychoanalytischer Modellvorstellungen des Geistes (insbesondere des Träumens) beschreiben kann.

Condrau, Gion (Hrsg.) (1979) Die Psychologie des 20. Jahrhunderts. 15. Transzendenz, Imagination und Kreativität. Religion, Parapsychologie, Literatur und Kunst. München: Kindler.

--- (1979) Film und Psychiatrie. In: Condrau 1979, pp. 886-926.

  • Historischer Überblick über die Beziehungen von Film, Psychiatrie und psychischer Krankheit. Eine kommentierte Filmographie listet 34 Spielfilme (pp. 911-926).

Connor, Edward (1959) Demons on the screen. In: Films in Review 10, Feb. 1959, pp. 68-77.

  • Unter die Dämonendarstellung rechnet auch die Darstellung des Besessenseins.

Cornelius, Paul K. (1987) Images of social dysfunction in films of Lindsay Anderson. Ph.D. Thesis, Dallas, University of Texas, 255 pp.

  • DA 49/04A, 643

Coulteray, George de (1965) Sadism in the movies. New York: Medical Press.

Cros, Jean-Louis (1980) Cannes 80: vous-avez dit: "Folie?" In: Revue du Cinéma, 352, pp. 15-18.

  • Über Filme, die die Grenze zwischen Krankheit und Normalität thematisieren.

Dadoun, Roger (1976) Le pouvoir et "sa" folie. D‘après M. le Maudit, de Fritz Lang. In: Positif, 188, pp. 13-20.

Davis, John (1975) When will they ever learn? A tale of mad geniusses, scientists, artists, and a director (also mad). In: The Velvet Light Trap, 15, pp. 11-17.

  • Über Filme von Michael Curtiz, "which gave him the chance to depict the kind of obsessed, half good/half evil characters at which he excelled".

Day, David M. / Page, Stewart (1986) Portrayal of mental illness in Canadian newspapers. In: Canadian Journal of Psychiatry 31, pp. 813-816.

Doane, Mary Ann (1985) The clinical eye. Medical discourses in the "Women's film" of the 1940s. In: Poetics Today 6,1-2, 1985, pp. 205-227.

  • Gekürztes u. überarb. Kap. des Buches!

Domino, George (1983) Impact of the film One Flew Over the Cuckoo's Nest on attitudes toward mental illness. In: Psychological Reports 53, 1983, pp. 179-182.

Douglass, Wayne J. (1981) The criminal psychopath as Hollywood hero. In: Journal of Popular Film and Television 8,4, pp. 30-39.

  • Untersucht zwei Muster der Identifikation mit psychopathischen Helden im Kino: "filmmakers first presented the psychopath within the familiar genre conventions of the gangster film. [...] By the late fifties [...] the psychopath became an existentialist hero rebelling against the conformist demands of modern society. The decade of the anti-hero, the sixties, was also the heyday of the psychopath whose infantile and anti-social personality seemed in tune with the rebellious tenor of times. More recently, serious filmmakers have become self-aware about the psychopathic protagonist, examining the symbolic accretions associated with the figure and questioning the narrative conventions that have elevated him into a Hollywood hero" (38).

Dworkin, Steven S. (1954) Movie psychiatrics. In: Antioch Review 14, Dec. 1954, pp. 484-491.

  • Zum Teil nachgedr. in: Jacobs 1971, pp. 288-291. Über den Dokumentarfilm The Lonely Night von Irving Jacoby (Affiliated Films for the Mental Health Film Board). Kritisiert darüber hinaus die filmische Adaption der Psychologie - darin werde simplifiziert und Terminologie verfälscht.

Eber, Milton / O‘Brien, James McG. (1982) Psychotherapy in the movies. In: Psychotherapy: Theory, Research, and Practice, 1, pp. 116-120.

Eppensteiner, B. / Fallend, K. / Reichmayr, J. (1987) Die Psychoanalyse im Film 1925/26 (Berlin/Wien). In: Psyche 41,2, 1987, pp. 129-139.

Faust, Volker / Hole, Günther (Hrsg.) (1983) Psychiatrie und Massenmedien. Presse - Funk - Fernsehen - Film. Mit Beitr. v. M. Dellmann [...]. Stuttgart: Hippokrates Vlg. (Compendium Psychiatricum.).

Fearing, Franklin (1945) Warrior‘s return: normal or neurotic? In: Hollywood Quarterly 1,1, pp. 97-109.

  • Dazu Roy E. Grinker / John P. Spiegel: The returning soldier. A dissent (in: Hollywood Quarterly 1,3, 1946, pp. 321-326) sowie eine Antwort von Fearing (in: ebd., pp. 326-328).
  • Der Artikel diskutiert Filme über Kriegsheimkehrer und die Probleme der Wiedereingliederung.

Fearing, Franklin (1946) The screen discovers psychiatry. In: Hollywood Quarterly 1,2, 1946, pp. 154-158.

  • Rezension zu den "Amnesie-Filmen" Love Letters (1944, William Dieterle) und Spellbound (1945, Alfred Hitchcock). Fragt nach dem Ort der Psychopathologie in der Handlungsstruktur eines Films.

Fearing, Franklin (1947) Psychology and the films. In: Hollywood Quarterly 2,2, pp. 118-121.

  • Rezension zu The Dark Mirror (1946, Robert Siodmak) und Shock (1946, Alfred Werker): "Psychology has come to be a symbol of hope. [...] This, I believe, creates the interest in and demand for psychiatry or psychology in films and radio" (120).

Filler, Gabi [...] (1977) Das Elend mit der Psyche - Psychiatrie und Film. Veranstaltungsreihe der AG-Film am Bildungszentrum Nürnberg und des Kinos Meisengeige [...]. Nürnberg: Kino Meisengeige / Aktionsgruppe Film am Bildungszentrum Nürnberg, 81 pp.

  • Dossier mit Artikeln, Rezensionen etc.

Fishbein, Leslie (1979) The Snake Pit (1948): The sexist nature of sanity. In: American Quarterly 31, pp. 641-665.

  • Über die Ineinssetzung von Weiblichkeit und psychischer Störung.

Flamin, Roland (1981) Hollywood declare la guerre aux psychiatres! In: Ciné-Revue 61, 21.5.1981, pp. 13-17.

  • Rezensionsartikel über die Rolle des Psychiaters in einigen neuen Filmen.

Fleming, Michael / Manvell, Roger (1985) Images of madness. The portrayal of insanity in the feature film. Rutherford/Madison/Teaneck: Fairleigh Dickinson University Press / London/Toronto: Associated University Presses 1985, 365 pp.

Frenkel, Lise (1971) Cinéma et psychanalyse. In: Cinéma 71, 1971, no. 154-155.

Froelich, Robert E. (1974) Film reviews in psychiatry, psychology and mental health: A descriptive and evaluative listing of educational and instructional films. Ann Arbor, Mich.: Pierian Press, xix, 142 pp.

Fruth, Laurel / Padderud, Allan (1985) Portrayals of mental illness in daytime television series. In: Journalism Quarterly 62,2, 1985, pp. 384-387, 449.

Gabbard, Krin / Gabbard, Glen O. (1980) From Psycho to Dressed to Kill: The decline and fall of the psychiatrist in the movies. In: Film/Psychology Review 4, pp. 157-167.

  • Knappe historische Skizze: "The masses have made psychiatry into a societal scapegoat, which was ritually over-idealized only to be devalued when ist clay feet were discovered. The psychiatrist was perhaps a likely figure for such scapegoating because of the ready-made transference distortion of the psychiatrist as an idealized parental figure who will make reparation for all the failures of the real parent. The view of psychiatry as repressive may, in fact, be defensive against the deeper concern that psychiatry is actually de-repressive and will unleash uncontrollable instinctual forces" (162).

--- / --- (1987) Psychiatry and the cinema. Chicago, Ill.: University of Chicago Press 1987, xx, 304 pp.

Gardner, James M. (1982) Contribution of the German cinema to the Nazi euthanasia program. In: Mental Retardation 20,4, pp. 174-175.

Gerbner, George (1959) Mental illness on television: A study of censorship. In: Journal of Broadcasting 3,4, pp. 293-303.

  • Häufigkeit des Themas von 1951 bis 1958. "The overall effects of network censorship upon the portrayal of mental illness on the television screen appear to be calculated to soften the impact of the more bizarre or potentially offensive images" (303).

Gerbner, George (1980) Dreams that hurt: Mental illness in the mass media. In: The community interpretive. Ed. by Richard Baron, Irving Rutman & Barbara Klaczynska. Philadelphia: Horizon House Institute, pp. 19-23.

  • Also in: Proceedings of the First International Rosalynn Carter Symposium on Mental Health Policy: Stigma and the mentally ill. Atlanta: Ga.: Carter Center 1985, pp. 8-13.

Gerbner, George / Tannenbaum, Percy H. (1961) Regulation of mental illness content in motion pictures and television. In: Gazette 6, pp. 365-385.

  • The postwar ,cycle‘ of psychological films, and the similar trend on television in the mid-fifties, reflect changing patterns of censorship and changing cultural standards as well. [...] While some standards of acceptability changes, and while both human and scientific awareness lead to a closer scrutiny of material, the march of screen horrors, ghosties, ghoulies, and ,mad scientists‘ also continued, and today show signs of renewed figor. Censorship files testify to the mounting concern over the side-effects of the dramatic association of horror, crime, and violence with the portrayal of mental illness (384).

Gough-Yates, Kevin (1972) Private madness and public lunacy. In: Films and Filming 18,5, pp. 27-30.

  • Psycho (1960, Alfred Hitchcock), Peeping Tom (1960, Michael Powell) und Lilith (1963, Robert Rossen) als Filme über den Wahn einer Einzelperson - die sich aber als Amalgam der Perversionen und Monströsitäten anderer Figur erweist.

Greenberg, Harvey Roy (1975) Psycho - the apes at the window. In seinem: The movies on your mind. New York: Saturday Review Press.

Greenberg, Harvey Roy (1992) Psychotherapy at the simplex. Le plus ça shrink. In: Journal of Popular Film and Television 20,2, 1992, pp. 9-15.

  • Considers Hollywood's fascination with the psychiatrist figure, and comments on depictions in three recent successes: The Silence of the Lambs (1991, Jonathan Demme), What About Bob? (1991, Frank Oz) and The Prince of Tides (1991, Barbara Streisand).

Grossini, Giancarlo (1984) Cinema e follia. Stati di psicopatologia sullo schermo (1948-1982). Bari: Dedalo 1984, 172 pp. (Ombra Sonora. 17.).

  • I. Identificazione del "pazzo". II. Anormalità, alienazione e pregiudizio. III. Raccolta del campione e siglatura. IV. Analisi del campione. V. Psicocritica del film. Enthält detaillierte Kritik von insgesamt zwölf Filmen (darunter Images, The Mafu Cage, Il Diario di una Schizofrenica).

Gutheil, Emil A. (1959) Psychiatry on the screen. In: American Journal of Psychiatry 13, pp. 487-488.

Hale, Christopher (1983) Madness and cinema. In: National Film Theatre, July 1983, pp. 2-7.

  • Über eine Reihe am Britischen Film Institut.

Hawkins, R. (1976) Films: Holidays, plants, and drama. In: Times Educational Supplement 3205, 5.11.1976, p. 71.

Heer, Burckhardt (1980) Psychoanalyse und Film. Text und Zusammenstellung: Burckhardt Heer. Aachen: Arbeitsgemeinschaft der Jugendfilmarbeit und Medienerziehung / Bundesarbeitsgemeinschaft der Jugendfilmclubs, 65 pp.

  • Einleitender Artikel; ausführliche Filmbesprechungen.

Herting, Barbara (1981) Geschichte des Psychiatrie-Films. In: Psychologie heute 8,3, pp. 82-85: 1. Krankheitsbilder; und in: Psychologie heute 8,4, pp. 79-81: 2. Dokumente der Anklage.

  • Historische Skizze. Unterscheidet drei Phasen der Geschichte des Themas im Film: 1) Expressionismus ["Künstlerische Ausdrucksformen werden eingesetzt, um Krankheitsbilder und Fallgeschichten zu vergegenständlichen"]; 2) Visualisierung der subjektiven Sicht der Krankheit, mit besonderer Betonung von Spannung und Schock; 3) die kritischen Dokumentar-Versuche aus den siebziger Jahren.

Herting, Barbara (1982) Psychisch Kranke in den Medien - exemplarisch dargestellt am Medium Film. In: Massenmedien und Behinderte. Im besten Falle Mitleid? [Hrsg. v.] H. Jürgen Kagelmann, Rosmarie Zimmermann. Weinheim/Basel: Beltz, pp. 25-46.

  • Vor allem zu den Stereotypien der Anstalten und Hospitäler.

Hicklin, Alois (1979) Psychiatrisch-psychologische Gedanken zu zwei Filmen: A Clockwork Orange und Family Life. In: Condrau 1979, pp. 927-934.

Holland, Norman N. (1959) Psychiatry in pselluloid. In: The Atlantic 203, Feb. 1959, pp. 105-107.

  • Kritik der Psychoanalyse im neueren Film.

Husain, Syed Arshad / Robins, Arthur J. (1978) Impact upon psychiatric practise of a television documentary: Madness and Medecine. In: Psychiatric Opinion 15,11, 1978, pp. 32-36.

Institut für den Wissenschaftlichen Film (Hrsg.) (1980) Verzeichnis der wissenschaftlichen Filme. Teilverzeichnis P. Psychologie, Pädagogik. Göttingen: Institut für den Wissenschaftlichen Film, viii, 80 pp.

  • Nachtrag 1982, 21 pp.

Jacobs, Lewis (1971) The documentary tradition. From Nanook to Woodstock. Selected, arranged and introduced by Lewis Jacobs. New York: Hopkinson & Blake.

Jarvie, Ian (1961) Hysteria and authoritarianism in the films of Robert Aldrich. In: Film Culture, Summer 1961, pp. 95-111.

Jensen, Paul (1971/72) The return of Dr. Caligari: Paranoia in Hollywood. In: Film Comment 7,4, pp. 36-45.

  • Zu den psychosozialen Hintergründen der Paranoia-Filme Hollywoods aus den Jahren zwischen 1945 und 1959.

Jewett, Robert / Lawrence, John Shelton (1977) Mythic conformity in the cuckoo‘s nest. In: Psychocultural Review 1,1, pp. 68-76.

  • Über One Flew Over the Cuckoo‘s Nest (1975, Milos Forman) und den American Monomyth. Der Monomythos hat vereinfacht folgende Struktur: Eine Gemeinde lebt in paradiesischer Eintracht; sie wird vom Bösen bedroht; die normalen Institutionen können nichts ausrichten; ein selbstloser Held übernimmt es, die Bedrohung auszuräumen; ist ihm das gelungen, fällt er zurück in Anonymität, gesellschaftliche Randlage, Außenseitertum.

Katholisches Institut für Medieninformation / Psychiatrie-Verlag (Hrsg.) (1994) Caligaris Erben. Der Katalog zum Thema "Psychiatrie im Film". [Inkl. Diskette f. Windows 3.1 mit detaillierten Recherchemöglichkeiten und Druckoptionen.] Bonn: Psychiatrie-Vlg., 301 S.

  • Der Katalogteil verzeichnet über 500 Filme in acht thematischen Rubriken: 1. Gesellschaft und Psychiatrie; 2. Psychopathologie des Alltags; 3. Biographien und historische Themen; 4. Krankheitsbilder und Therapien; 5. Psycho-tisches Erleben / Wahnwelten; 6. Sucht; 7. Psychiatrische Versorgung; 8. Thriller, Komö-dien, Unterhaltung. Zahlreiche Kreuzverweise. Titel- und Schlagwortregister. Zu jedem Titel wird neben filmographischen Angaben und einer Inhaltsangabe ein Bezugsquellennachweis geführt.

Kauffman, Stanley (1969) Allan King‘s Warrendale. In: Film 68/69. An anthology by the National Society of Film Critics. New York: Simon & Schuster.

  • Repr. In: Jacobs 1971, pp. 462-465.

Kaufmann, Annette (1987) Risse in der Film-Realität: Träume, Halluzinationen, Wahnvorstellungen. In: Phantastik in Literatur und Film. Hrsg. v. Wolfram Buddecke u. Jörg Hienger. Frankfurt [...] Lang, pp. 119-140 (Kasseler Arbeiten zur Sprache und Literatur. 17.).

Kaufmann, Annette (1990) Angst - Wahn - Mord. Von Psycho-Killern und anderen Film-Verrückten. Münster: MAkS Publikationen, 228 pp. (Film- und Fernsehwissenschaftliche Arbeiten.).

  • Zentriert auf den psychopathischen Killer, der als Genre-Figur seit den vierziger Jahren immer weiter ausdifferenziert worden ist. Die Studie zeigt am Beispiel von 30 Filmen die Phänomenologie des Typus auf und bindet ihn zurück an die historischen Bedingungen.

Keller, James R. (1995) "Like top a chaos": Deformity and depravity in contemporary film. In: Journal of Popular Film and Television 23,1, pp. 8-14.

Kiell, Norman (comp./ed.) (1963) Psychoanalysis, psychology, and literature. A bibliography. Madison, Wisc.: Wisconsin University Press, v, 225 pp.

  • Nr. 2889-3086 über "Film".

Kiell, Norman (1965) Psychiatry and psychology in the visual arts and aesthetics. A bibliography. Madison, Wisc.: University of Wisconsin Press, xiv, 250 pp.

Kinder, Marsha (1977) The art of dreaming in Three Women and Providence: Structures of the self. In: Film Quarterly 31,1, pp. 10-18.

Kinder, Marsha / Houston, Beverle (1975/76) Madwomen in the movies: Women under the influence. In: Film Heritage 11,2, pp. 1-12, 33.

  • Geschichte der psychisch kranken Frauen im Film. Differenziert drei Typen weiblichen Wahnsinns: "1) the woman‘s inherent evil, weakness, or sensitivity creates her own madness; 2) a woman-hating man tries to drive a woman crazy and is aided by her own limitations; 3) the whole society exerts pressures that bring on a woman‘s madness, but her vulnerability is a contributing factor" (2). Vor allem zu Cassavetes‘ Woman Under the Influence (1974).

Kleiner, Dick (1970) ESP and the stars. New York: Grosset & Dunlap, 209 pp.

  • Erfahrung psychischer Grenzbereiche durch 71 Filmpersonen.

Kornatowska, Maria (1978) Parallax view. In: Kino 13,3, pp. 41-46.

  • In polnischer Sprache handelt die Verfasserin von neueren Filmen (von Polanski, Pakula, Antonioni und Coppola), die eine schizoide Wirklichkeitsauffassung umsetzen.

Koubernik, C. / Lepoutre, R. (1979) La psychiatrie, le psychiatre, les psychotropes. In: Confrontations Psychiatriques, 17, pp. 105-124.

  • It is not surprising that the mass media, in reflecting the perplexity of their public, find difficulty in situating psychiatry, for it is itself a victim of this uncertainty. It is undeniable that certain aspects of psychiatry with medical tendencies, and notably electroshock therapy, are often presented in an atmosphere of horror (aus dem Abstract).

Krikes, Peter Arthur (1979) Paranoia in the modern American film. Ph.D. Thesis, University of Southern California.

  • Zugl. Ann Arbor, Mich.: University Microfilms 1979.

Kubie, Lawrence S. (1947) Psychiatry and the films. In: Hollywood Quarterly 2,2, pp. 113-117.

  • Dazu: DeVoto, Bernard: The easy chair. In: Harper‘s Magazine 194,1161, Feb. 1947, p. 126.
  • Rezension zu Harvey (1946, Alfred Werker), Spellbound (1945, Alfred Hitchcock) und The Seventh Veil (1946, Compton Bennett). Behauptet, daß der Film nun beginne, die technische Durchdringung der Persönlichkeit durch die Psychoanalyse darzustellen.

Kuhn, R. (1976) Die Psychiatrie und das Cuckoo‘s Nest: Bemerkungen zu einem aktuellen Spielfilm. In: Schweizerische Ärztezeitung 57,28, pp. 972-973.

  • Kritik eines Psychiaters an Formans Film.

Kupko, Stephan / Gottschall, Claus (1976) Psychiatrie im Film. In: Psychologie heute 3,6, pp. 13-19.

  • Rezension zu einigen zeitgenössischen Filmen (Der Weg des Hans Monn, Family Life, Asylum, Nessuno o Tutti). Enthält ein Interview mit Andreas Kettelhack.

Kurtz, Paul (1978) Packaging the paranormal. In: American Film 3,9, pp. 4, 6.

  • Zwischen anderen Phänomenen des Paranormalen ist auch Parapsychologie genannt.

Langer, Daniela (1998) Die Wahrheit des Wahnsinns. Zum Verhältnis von Identität, Wahnsinn und Gesellschaft in den Filmen David Lynchs. In: A Strange World." Das Universum des David Lynch. Hrsg. v. Eckard Pabst Kiel: Kunstverlag Ludwig, S. 69-94.

Lesche, Dieter (1972) Wie ich mit der Fernsehkamera ins Irrenhaus kam. In: Pardon 11,12, pp. 42-47.

  • Über die Arbeit an einem Dokumentarfilm in einem deutschen psychiatrischen Krankenhaus.

LoDuca, Joseph Marie (1970) Die Erotik im Film. 1. München/Wien/Basel: Desch, 159 pp.

  • Zuerst Basel: Desch 1968, 399 pp. (Die Welt des Eros). Das frz. Original erschien 1956 als L‘Erotisme au Cinéma (Paris: Pauvert, 220 pp.).
  • Siehe pp. 34-39, über "Psychoanalytische Filme" (darunter: Das Cabinet des Dr. Caligari, Spellbound, The Snake Pit).

McCarthy, Connie (1977) The special children film project. In: Sightlines (New York) 10,2, 1977, pp. 13-16.

  • Für behinderte Kinder. Projektbeschreibung und Filmographie.

McCarty, John (1986) Psychos: Eighty years of mad movies, maniacs, and murderous deeds. New York: St. Martin's Press.

McGinnies, Elliot / Lana, Robert / Smith, Ch. (1958) The effects of sound films on opinions about mental illness in community discussion groups. In: Journal of Applied Psychology 42, 1958, pp. 40-46.

McLean, Mary C. (1951) An annotated catalogue of selected films in the field of science and guides for their use with the mentally retarded. Ph.D. Thesis, Columbia University, 134 pp.

Martin, Linda S. (1981) The psychiatrist in today‘s movies: He‘s everywhere and in deep trouble. In: New York Times, Sec. II, Vol. 130, 25.1.1981, pp. 1, 27.

  • Dazu eine Leserzuschrift: "Debating the role of psychiatrists in life and film". In: New York Times, Sec. II, Vol. 130, 22.2.1981, p. 16.
  • Geht aus von der Beobachtung, daß sechzehn zeitgenössische Filme die Psychiater-Rolle nutzen und negativ interpretieren.

Mason, John Leonard (1977) The identity crisis theme in American feature films, 1960-1969. New York: Arno Press, 384 pp. (The Arno Press Cinema Program.).

Mental Health Media Evaluation Project (comp.) (1977) A comprehensive resource guide to 16mm mental health films. In coop. with the Mental Health Association. Springfield, Va.: The Project, xv, 112 pp.

Mental Health Media Evaluation Project (comp.) (1977) An evaluative guide to 16mm mental health films. In coop. with the Mental Health Association. Springfield, Va.: The Project, 55, xvi pp.

Meyer, Manfred (ed.) (1981) Health education by television and radio. Conference report. München: Internationales Zentralinstitut für das Jugend- und Bildungsfernsehen, 44 pp.

Michaelis, Anthony R. (1955) Research films in biology, anthropology, psychology, and medecine. New York: Academic Press, 490 pp.

Miller, Lawrence (1989) The contribution of scientific psychology to artistic representations (film noir) of behavior and personality. In: Journal of Social Behavior and Personality 4,1, 1989, pp. 17-33.

Musatti, Cesare L. (19**) Le cinéma et la psychoanalyse. In: Revue Internationale de Filmologie 2,6, 19**, pp. 185-194.

National Clearinghouise for Mental Health Information (comp.) (1979) Selected mental health audiovisuals. Rockville, Mad.: National Institute of Mental Health.

  • Katalog, der mehr als 2000 Nonprint-Medien auflistet, darunter zahlreiche Filme.

Neher, Jack (1979) The selective guide to audiovisuals for mental health and family life education. Prep. by the Mental Health Materials Center. Chicago, Ill.: Marquis Academic Media, 4th ed. 1979, xvi, 511 pp.

  • Katalog mit mehr als 350 Filmen, Videofilmen und Tonbändern. Auisführlich annotiert. Stichwortindex.

Nuber, Ursula (1984) "...nicht verzweifeln, durchhalten, und es wird wieder besser!" Die Darstellung psychischer Störungen in Fernsehsendungen. In: Faust/Hole 1984, pp. 60-78.

Nunnally, Jum C. (1957) The communication of mental health information: A comparison of the opinions of experts and the public with mass media presentations. In: Behavioral Science 2, pp. 222-230.

Nunnally, Jum C. (1961) Popular conceptions of mental health. Their development and change. New York: Holte, Rinehart & Winston.

Nunnally, Jum C. (1967) What the mass media present. In: Mental illness and social processes. Ed. by Thomas J. Scheff. New York/Evanston/London: Harper & Row, pp. 48-63 (Readers in Social Problems.).

Nunnally, Jum C. (1973) Mental illness: what the media present. In: Cohen/Young 1973, pp. 136-145.

Oms, M. (1972) Regards sur la folie. In: Cahiers de la Cinémathèque, 7, pp. 88-89.

  • Bericht über die "Vie Rencontre de Carcassonne", das dem Thema "Cinema and Madness" gewidmet war.

Osterland, Martin (1968) Wissenschaftler und Wissenschaft im Film. In: Atomzeitalter, 1-2, pp. 57-64.

  • Leicht abgewandelt auch in Osterlands Gesellschaftsbilder in Filmen. Eine soziologische Untersuchung des Filmangebots der Jahre 1949 bis 1964. Stuttgart: Enke 1970 (Göttinger Abhandlungen zur Soziologie und ihrer Grenzgebiete. 19.).
  • Inhaltsanalyse. Mehr als die Hälfte der Filmwissenschaftler sind mad scientists - ein Befund, den Osterland als Kritik an Technik und Wissenschaft interpretiert.

Parkinson, A. (1977) Videocassettes used as diagnostic tools for the mentally ill. In: Millimeter 5, June 1977, p. 28.

Peer, Robert (1949) Hollywood - a psychological trend. In: Sight and Sound 18, Spring 1949, p. 54.

  • Über Filme, die die Psychoanalyse thematisieren.

Penley, Constanze (1980) The Story of Anna O.: A Study on Hysteria (Terrel Seltzer). In: Camera Obscura, 5, pp. 72-79.

  • Psychoanalysis proceeds through narration: the patient‘s narration of the dream, phantasy, or event to the analyst, and the narration involved in the analyst‘s writing of the case history [...]. The film‘s careful attention to all the narratives concerned is a way of attending to psychoanalytic theory (74).

Petric, Vlada (ed.) (1981) Film and dreams. An approach to Bergman. South Salem, N.Y.: Redgrave, xiv, 236 pp., 25 ungez. Ill.

  • Proceedings der internationalen Konferenz über "Bergman and dreams", Carpenter Center, Harvard University, 27.-29. Januar 1978. Die Konferenz konzentrierte sich auf zwei große Punkte - zum einen auf die Frage, wie der Film "altered states of mind" visualisiere, zum anderen auf die psychophysiologischen Ähnlichkeiten, die den Prozess des Träumens und die Erfahrung des Filmesehens miteinander verbinden.

Petric, Vlada (1981) A theoretical-historical survey: Film and dreams. In: Petric 1981, pp. 1-50.

Petric, Vlada (1981) Bergman‘s cinematic treatment of psychopathic phenomena. In: Petric 1981, pp. 157-186.

  • Das wichtigste Verfahren Bergmans sei die Übersetzung einer literarischen Metapher in eine visuelle Form, um mentale Prozesse im Film zu zeigen.

Pilkington, Thomas Leslie (ed.) (1960) International catalogue of mental health films. [Ed. by] Film Section, Joint Committee with the Film-Subcommittee of the Royal Medico-Psychological Association. 2nd ed. N.p.: World Federation for Mental Health 1960, vii, 99 pp.

Pilkington, Thomas Leslie (1963) A guide to making and using mental health films. London: National Association for Mental Health 1963, 20 pp.

Pilkington, Thomas Leslie (ed.) (1968) A selection of films on mental health. London: World Federation of Mental Health, 164 pp.

  • Katalog in englischer, deutscher und französischer Sprache. Für jeden Film werden nicht nur filmographische Daten, sondern auch ein Vorzugspublikum angegeben.

Pilkington, Thomas Leslie (1973) Guide to films on mental handicap. A list of films on all aspects of mental handicap classified by subject and suggested audiences. London: National Society for Mentally Handicapped Children, ix, 38 pp. (Subnormality in the Seventies. 7.).

Podoll, K. / Ebel, H. (1998) Psychiatrische Beiträge zur Kinodebatte der Stummfilmära in Deutschland. In: Fortschritte der Neurologie und Psychiatrie 66,9, Sept. 1998, S. 402-406.

Prince, Gerald (1977) The languages of Mary Hartman. In: Diacritics 7,3, 1977, pp. 73-77.

  • Dazu auch: Prince, Gerald (1976) Tractatus re-enacted: Mary Hartman Mary Hartman. In: JASO 9,2, 1976, pp. 347-365.
  • Zur Fernsehserie Mary Hartman.

Prisi, Jürg (1978) Die Psychiatrie steht nicht außerhalb des gesellschaftlichen Kontextes. In: Zoom, 12, 1978, pp. 31-33.

  • Zu "Psychiatrie 1-4" v. Hans-Rudolf Lehmann (Radiosendung!).

Pryor, Thomas M. (1951) Films in the "Truth campaign". In: New York Times, 25.3.1951.

  • Repr. In: Jacobs 1971, pp. 292-295.
  • Über Filme als Waffe der psychischen Fürsorge.

Rabkin, Leslie Y. (1967) The movies‘ first psychiatrist. In: American Journal of Psychiatry 124, pp. 545-547.

  • Über Griffiths The Restoration, 1909. Enthält einen Neuabdruck des Précis des Films, der zuerst in der Moving Picture World (13.9.1909) erschien.

Rabkin, Leslie Y. (1979) The celluloid couch: Psychiatrists in American films. In: Psychocultural Review 3, pp. 73-90.

  • Historischer Abriß der Film-Psychiatrie, der vor allem nachzuzeichnen versucht, wie die jeweiligen Ausprägungen des Psychiater-Images mit zeitgenössischen Meinungen und Einstellungen antworten. Gipfelt in einer Taxonomie der Psychiaterrollen im Film: "1) The psychiatrist as investigator or participant in the expression of antisocial drives - the id psychiatrist, sculpted out of the culture‘s beliefs in the sinister nature of anyone who toys with the dark side of the soul; 2) the psychiatrist as a modifying force towards these drives, attempting to shape them into adaptive forms [...]; and 3) the psychiatrist as a moral force, whose goal is the inhibition of drive satisfaction" (89).

Rodowick, D[avid] N. (1982) Madness, authority, and ideology in the domestic melodrama of the 1950's. In: Velvet Light Trap, 19, pp. 40-45.

  • Über die Funktionen der psychischen Krankheit und Krise in melodramatischen Erzählungen. Als Inkorporationen einer ödipalen Grundkonstellation erweisen sich der Wahnsinn und die Autorität als zwei komplementäre Ausdrucksweisen der gleichen Tatsache.

Roffman, Peter / Purdy, Jim (1981) The Hollywood social problem film. Madness, despair, and politics from the Depression to the fifties. Bloomington, Ind.: Indiana University Press, x, 364 pp. (A Midland Book. MB 261.).

  • Darin Kap. 18, "More neuroses - alcoholism and insanity", pp. 257-2611, passim.

Römer, Gerd / Schäfer, Horst (n.d.) Psychiatrie im Film. Ein Atlas Film Seminar. Mit den Filmen Der Weg des Hans Monn, Anna - Kind der Sonne, Familienleben, Schock Korridor. Duisburg: Atlas Film & AV, 8 pp.

  • Katalog.

Rose, Jacqueline (1976/77) Paranoia and the film system. In: Screen 17,4, pp. 85-104.

  • Das Verhältnis der Frau zur Paranoia wird als Mechanismus der Neurose, aber auch als latente Struktur des filmischen Bedeutungssystems angesehen. Wichtigstes Beispiel: Hitchcocks The Birds (1963).

Rosen, Marjorie (1974) Popcorn venus. Women, movies and the American dream. New York: Avon Books, 448 pp.

  • Zuerst New York: Coward, McCann & Geoghan 1973, 416 pp.
  • Darin pp. 234ff, 357ff, passim; über die sexistische Natur der psychischen Krankheit im Hollywood-Film.

Rosin, Ulrich / Wessels, Carl-Heinrich (1974) Der Exorzist: 1. Sozialpsychologische, psychodynamische und psychohygienische Erwägungen. In: Zeitschrift für Parapsychologie und Grenzgebiete der Psychologie 16,3-4, pp. 192-213.

  • Zwei Psychiater besprechen The Exorcist (1974, William Friedkin). Die beiden versuchen, die sozio- und tiefenpsychologischen Grundlagen der Geschichte auszuweisen. Am Ende diskutieren sie prophylaktische und psychohygienische Konsequenzen.

Roth, Karl Heinz (1985) Filmpropaganda für die Vernichtung der Geisteskranken und Behinderten im ,Dritten Reich‘. In: Reform und Gewissen: Euthanasie im Dienst des Fortschritts. Hrsg. v. Götz Aly [u.a.]. Berlin: Rotbuch 1985, pp. 27-52.

Sachs, D.M. (1969) Media and perception in the aesthetics and psychology of the movies: Their relationship to psychoanalysis. In: Bulletin of the Philosophical Psychoanalytical Society, 1969, pp. 172-194.

Salina, Francesco (1979) Immagine e fantasma. La psicoanalisi nel cinema di Weimar. Roma: Ed. Kappa.

Samuels, Laurel (1985) Female psychotherapists as portrayed in film, fiction, and nonfiction. In: Journal of the American Academy of Psychoanalysis, 1985, pp. 367-378.

Sarfati, Bernard (1974) Psychiatrie et art cinématographique. Med. Thèse, Université de Paris VI, 39 pp.

Scheugl, Hans (1974) Sexualität und Neurose im Film. Kinomythen von Griffith bis Warhol. München: Hanser, 443 S.

  • Geschichte der sexuellen Beziehungen im Film einschließlich der schwulen Beziehungen und der Ausprägungen der Mutterrolle.

Schickel, Richard (1968) Sorriest spectacle: The Titicut Follies. In: Film 67/68. An anthology by the National Society of Film Critics. New York: Simon & Schuster 1968.

  • Repr. in: Jacobs 1971, pp. 459-461.

Schneider, Irmela (1978) Film als Vehikel? Anmerkungen zur Reihe Notsignale. In: Medium 8,9, pp. 34-35.

  • Über die TV-Serie. Das Problem: die Übertragbarkeit von Fall- in Fernsehgeschichten.

Schneider, Irving (1977) Images of mind: Psychiatry in commercial film. In: American Journal of Psychiatry 134, 1977, pp. 613-620.

  • The psychistrist has been depicted in widely varying ways - as madman, as a powerful force for tinkering with the soul, and as a wonder worker who cures patients by uncovering a single traumatic event. The early years, in which psychiatric issues were often treated simplistically or sensationally, were followed by a "latency period". After the war there was a deluge of psychological films, which also began to deal with emerging social issues. Contemporary films tend to focus on madness as a metaphor or on the struggle of seemingly normal, successful people to find fulfilment (aus dem Abstract).

Schneider, Irving (1985) The psychiatrist in the movies: The first fifty years. In: The psychoanalytic study of literature. Ed. By Joseph Reppen & Maurice Charney. Hillsdale, N.J.: Analytic House 1985, pp. 53-67.

Schneider, Irving (1987) The theory and practice of movie psychiatry. In: American Journal of Psychiatry 144, 1987, pp. 996-1002.

Schneider, Irving (1990) Deus ex animo, or Why a doc? In: Journal of Popular Film and Television 18,1, 1990, pp. 36-39.

  • The presence of a psychiatrist figure in many innovative films (focusing here on Das Cabinet des Dr. Caligari (1920, Robert Wiene), Home of the Brave (1949, Mark Robson), Psycho (1960, Alfred Hitchcock) and The Immoral Mr. Teas (1959, Russ Meyer)) seen as a reassuring element for the audience faced with an unfamiliar genre.

Schneider, Ute (1971) Der Schizophrene in den Massenmedien. In: Kranz/Heinrich 1971, pp. 107-109.

Schneider, Ute (1971b) Der psychisch Kranke in den Massenmedien. In: Lauter/Meyer 1971, pp. 38-42.

Schneider, Ute / Wieser, St. (1972) Der psychisch Kranke in den Massenmedien. Ergebnisse einer systematischen Inhaltsanalse. In: Fortschritte der Neurologie, Psychiatrie und ihrer Grenzgebiete 40, 1972, pp. 136-163.

Schweig, Arieh Yoël (1972) La présentation de la follie dans le cinéma. Med. Thèse, Université de Montpellier I, No. 2, 130 pp.

Scientific Film Association (ed.) (1955) Catalogues of films on psychology. 1955.

  • Q: BFI Catalog

Seeßlen, Georg / Weil, Claudius (1978) Ästhetik des erotischen Kinos. Eine Einführung in die Mythologie, Geschichte und Theorie des erotischen Films. München: Roloff & Seeßlen (Grundlagen des populären Films. 4.).

  • Darin pp. 202ff: Hollywood und seine Neurosen.

Shadoyan, Jack (1977) Dreams and dead ends: The American gangster/crime film. Cambridge, Mass./London: The MIT Press, xvi, 366 pp.

  • Darin v.a. pp. 167-208, "Going gray and crazy: Desequilibrium and change at midcentury": über die Herausbildung des psychopathischen Gangsters.

Shain, Russell F. / Phillips, Julie (1991) The stigma of mental illness: Labeling and stereotyping in the news. In: Risky business: Communicating issues of science, risk, and public policy. Ed. by L. Wilkins & P. Patterson. Westport, Conn.: Greenwood Press 1991, pp. 61-74.

Shortland, Michael (1987) Screen memories: Towards a history of psychiatry and psychoanalysis in the movies. In: British Journal of the History of Sciences 20, 1987, pp. 421-462.

Signorielli, Nancy (1989) The stigma of mental illness on television. In: Journal of Broadcasting and Electronic Media 33, 1989, pp. 325-331.

Sihler, Horst Dieter (1973) Psychiatrie und Film. In: Kino (Berlin) 1,5, pp. 42-48.

  • Differenziert zwei Positionen des Filmemachers: Ausbeutung der psychischen Krankheit versus Aufklärung über die Praxis der Psychiatrie. "Die einen versuchen, sich in die Psyche des Kranken zu versetzen, die Welt mit seinen Augen zu sehen; ein untauglicher Versuch von vornherein [...]. Die anderen gehen ihren Gegenstand [...] frontal an. Sie [...] analysieren - wie die neuen Psychiater - die Ursachen, die dazu [zur Krankheit] führten" (43).

Simon, John (1981) Ingmar Bergman and insanity. In: Petric 1981, pp. 127-138.

  • Der Wahnsinn der Bergmanschen Charaktere ist in ihrer Umgebung gespiegelt. Psychische Krankheit entfaltet in Bergmans Filmen ein metaphorisches Potential, hat aber große realistische Qualitäten. Die Grenze zwischen Normalität und Wahnsinn ist unscharf, wird immer immer wieder überschritten, oft mit fatalen Konsequenzen. Gelegentlich scheint die Krankheit zum Geheimnis deklariert zu werden, zu dem es keinen Weg der Entschlüsselung gibt.

Smith, Joan M. (1974) The movie as medium for the message (or Movies, dreams, and schizophrenic thinking). In: Perspectives in Psychiatric Care 12,4, pp. 157-164.

  • Die Techniken, die in der Filmproduktion verwendet werden, sind denen der Schizophrenen nicht unähnlich. Kondensation, die Manipulation von Raum und Zeit, das Verwenden von Voice-Over-Stimmen, der Schnitt schließlich: sowohl der Film wie der Schizophrene können Bilder in einer Art produzieren, die im täglichen Leben unmöglich ist. Analysiert außerdem die Effekte, die Filmerfahrung auf die Träume und anderen Bewußtseinsformen schizophrener Patienten hat.

Solow, Lee Howard (1978) Reflections of psychotherapy and the psychotherapist in the cinematic eye: A historical/phenomenological perspective. Ph.D. Thesis, San Diego: California School of Professional Psychology, 259 pp.

  • Als Mikrofilm: Ann Arbor, Mich.: University Microfilms 1979.
  • Beschreibt die Imagegeschichte der Psychotherapie im Spielfilm.

Sorge, Frances (1991) Viewer perceptions of soap opera portrayals of health professionals and health care. Ph.D. Thesis, Buffalo, State University of New York.

Spears, Jack (1955) The doctor on the screen. He has been in relatively very few films and few of them had any significance. In: Films in Review 6, pp. 436-444.

  • Dazu ein Letter. In: Films in Review 6, 1955, p. 542.
  • Geschichte der Filmpsychiater.

Stambul, Béatrice (1975) Approche d‘une étude historique de la répresentation de la folie à l‘écran, Hollywood, 1930-1960. Med. Thèse, Universitè de Paris XI, No. 57, 85 pp.

Starr, Cecile (1951) Through the psychiatric looking glass. In: Saturday Review of Literature (New York), 12.5.1951.

  • Repr. In: Jacobs 1971, pp. 283-287.
  • Review von drei Psychiatriefilmen.

Stastny, Peter (1998) From exploitation to self-reflection: Representing persons with psychiatric disabilities in documentary film. In: Literature and Medecine 17,1, 1998, pp. 68-90.

Sward, Keith (1948) Boy and girl meet neurosis. In: Screen Writer 4, Sept. 11948, pp. 8-10.

  • Psychiatric films settle for "the obvious, the superficial, or the bizarre".

Taconet, M. (1974) La thème de la folie dans le cinéma américain. In: Cinéma (Paris) 189, Jul./Aug. 1974, pp. 76-95.

Taylor, Wilson L. (1957) Gauging the mental health content of the mass media. In: Journalism Quarterly 34,2, pp. 191-201.

  • Inhaltsanalyse: Radio and TV samples were found to carry larger percentages of relevant material than newspaper and magazine samples, and certain kinds of attitudes seemed ti dominate in all media.

Thelen, Mark H. / Fry, Richard A. / Fehrenbach, Peter A. / Frautschi, Nanette M. (1979) Therapeutic videotape and film modeling: A review. In: Psychological Bulletin 86, 1979, pp. 701-720.

Tholen, Georg Christoph (1978) Werkzeug der praktischen Veränderung: Filme über Psychiatrie. In: Medium 8, 1, pp. 27-29.

  • Rezension über Nessuno o Tutti (1975), Asylum (1972), Wer will krank sein auf der Welt (1977).

Threlkeld, Robert M. / DeJong, William (1982) Changing behavior toward the handicapped: An evaluation of the film First Encounters. In: Rehabilitation Counseling Bulletin 25,5, pp. 282-285.

Thymark, Nina (1978) Polanski‘s films: Psychoanalysis based on symbolic language. Diss., Universität Lund, 235 pp.

  • Psychoanalytische Beschreibung einiger Polanski-Filme, darunter Repulsion (1965).

Treppner, Peter (1998) ,Irre‘ im Film. Ein Vergleich von medialer, schauspielerischer und klinischer Ausdrucksform. In: Schauspielkunst im Film. Erstes Symposium (1997). Hrsg. v. Thomas Koebner. St. Augustin: Gardez!-Vlg., pp. 165-173 (Filmstudien. 7.).

  • Eher beobachtende Studie zum nichtverbalen Ausdrucksverhalten psychisch gestörter Filmfiguren.

Tretter, Felix (1982) Tag der Idioten - psychiatrische Patienten als Metapher. In: Deutsches Ärzteblatt - Ärztliche Mitteilungen 79,27, 9.7.1982, pp. 68-72.

  • Polemik gegen die Ausbeutung von Patienten in Schroeters Tag der Idioten.

Tretter, Felix (1983) Psychische Krankheit und Film: Zum Verhältnis von Film und Psychiatrie. In: Faust/Hole 1983, pp. 42-59.

Tretter, Felix (1994) Film, Psychiatrie und Öffentlichkeit. In: Katholisches Institut für Medieninformation Vlg. 1994, pp. 12-20.

Tyler, Parker (1946) Schizophrenic motifs in the movies: The comedic use of the retarded mental reflex. In: Sewanee Review 54, July 1946, pp. 489-503.

  • Repr. als "Schizophrenia à la mode", in seinem: Magic and myth of the movies. London: Secker & Warburg 1971, pp. 179-192. Zuerst New York: Henry Holt & Comp. 1947.
  • Über den Komiker Hugh Herbert, der einen besonderen schizophrenen Typus verkörpere.

Tyler, Parker (1969) The psychodrama. In seinem: Sex, psyche, etc. in the film. New York: Horizon Press.

  • Repr. Harmondsworth: Penguin 1971, pp. 69-84.
  • I suggest that the psychodrama, as an American theater motif, is a precise sign of the search of a new identity by no means confined to individuals, but of which the individual [...] becomes a conspicious medium (1971, 82).

Tyler, Parker (1972) Film form as the paranoia of time and space. In seinem: The shadow of an airplane climbs the Empire State Building. A world theory of film. Garden City, N.Y.: Doubleday, pp. 113-131.

  • Über Bergmans Persona (Schweden 1965/66)

Vatz, Richard E. / Weinberg, Lee S. (1987) The critic as rhetor: Psychiatry as fantasy theme analysis. In: Journal of Communication 37,4, 1987, pp. 163-169.

  • Dazu ein Reply v. Barbara F. Sharf, pp. 169-171.

Violette, Odile Barthélémy (1976) Cinéma, langage et folie. M.D. Thèse, Université de Montpellier I, No. 377, 89 pp.

Wahl, Otto F. (1976) Six TV myths about mental illness. In: TV Guide, Mach 13, 1976, pp. 4-8.

Wahl, Otto F. (1992) Mass-media images of mental illness. A Review of the literature. In: Journal of Community Psychology 20,4, pp. 343-352.

Wahl, Otto F. (1995) Media madness. Public images of mental illness. New Brunswick, N.J.: Rutgers University Press 1995, xiv, 220 pp.

  • Includes some lists - films about mental illness; television shows about mental illness; novels about mentally ill killers.

Wahl, Otto F. / Kaye, Arthur L. (1992) Mental illness topics in popular periodicals. In: Community and Mental Health Journal 28, pp. 21-28.

Wahl, Otto F. / Lefkowits, John Y. (1989) Impact of newspaper account og mental illness on reactions and attitudes toward mental illness. In: American Journal of Community Psychology 17, pp. 521-528.

Wahl, Otto F. / Roth, Rachel (1982) Television images of mental illness: Results of a Metropolitan Washington Media Watch. In: Journal of Broadcasting 26,2, 1982, pp. 599-605.

  • Die Darstellung von psychisch Kranken in Unterhaltungssendungen des Fernsehens ist inhaltsanalytisch untersucht worden. An 28 Tagen im Februar 1981 wurden insgesamt 385 Beiträge (aus fünf Kanälen) analysiert. Eine Interpretation legt nahe, daß (1) während der Prime Time in rund einem Drittel aller Unterhaltungssendungen direkt oder verschlüsselt Informationen zu psychisch Kranken vermittelt werden und daß (2) die negative Stereotypisierung der psychisch Kranken im Fernsehen weiterbetrieben wird.

Walker, Janet Ruth (1987) Couching resistance: Women, film, and psychoanalytic psychiatry from WW II through the mid-1960s. Ph.D. Thesis, University of California at Los Angeles 1987.

  • Dissertation Abstracts 48/07, A1661.

Wead, George (1974) Toward a definition of filmnoia. In: Velvet Light Trap, 13, pp. 2-6.

  • Paranoia as an aesthetic device, transforming neurosis to artistic ends (in film: "filmnoia"). The structural equivalence of paranoia and (artificial) filmnnoia defines a possible vision of the world characterized by (1) an environment of moral chaos, (2) a hero marked by loneliness and singularity, (3) an outside oppression aimed ultimately at his life, and perhaps the lives of many others, (4) anonymous oppressors, and (5) the incapability of ever overcoming "Them". Includes a brief history of "filmnoid cinema".

Weinmanr, Gottfried (1974) Film & Psychiatrie: Eine kommentierte Filmographie. In: Kino (Berlin), 2,10, pp. 32-38.

  • Listet 16 Einträge auf.

Williams, Linda (1981) Film madness: The uncanny return of the repressed in Polanski‘s The Tenant. In: Cinema Journal 20,2, pp. 63-73.

  • Der erste Teil kontextiert den Film in der Geschichte des filmischen Wahnsinns. Der zweite Teil fragt nach den besonderen Bildern des Wahns in diesem Film.

Wilmer, Harry A. (1976) The International Film Festival on Culture and Psychiatry. In: Psychiatric Annals 6,4, pp. 184-190.

  • Bericht über das 2. Internationale Filmfestival über "Culture and Psychiatry" mit dem Spezialthema "Mexican Culture and the Healing Arts", San Antonio, 1974. Das erste Festival handelte von "Switzerland and Carl Gustav Jung", das dritte (1976) ging über "Great Britain and Psychiatry, 1776-1976".

Winick, Charles (1963) The pychiatrist in fiction. In: Journal of Nervous and Mental Disease 163,1, 1963, pp. 43-57.

Winick, Charles (1978) Mental illness and psychiatrists in movies. In: Deviance and mass media. Ed. by Charles Winick. Beverly Hills, Cal./London: Sage Publications, pp. 45-77 (Sage Annual Reviews of Studies in Deviance. 2.).

  • The film dealing with psychiatry and mental illness has generally, accurately reflected ist times. When mental illness was an exotic condition, chracterized by extreme symptoms, and when psychiatrists were relatively unfamiliar figures on the cultural landscape, movies tended to present symptoms and therapists as larger than life. As mental illness and ist treatment have become more accepted, the sick person and his therapist become more human, less magical and frightening and less likely to represent peaks or valleys of behavior (76).

Wolfe, Gary K. (1976) Dr. Strangelove, Red Alert, and patterns of paranoia in the 1950's. In: Journal of Popular Film 5, pp. 57-67.

Wolfenstein, Martha / Leites, Nathan (1951) Movie psychiatrists. In: Complex 4, pp. 19-27.

Wulff, Hans J. (1983) Konzeptuelle Modelle, semantische Analyse und Wissen. Ein Beitrag zur "strukturalen Lerngeschichte" am Beispiel von Konzeptionen der psychischen Krankheit im Film. Phil. Diss. Münster, Institut für Erziehungswissenschaft, 369 S.

  • Gedruckt unter dem gleichen Titel: Münster: MakS Publikationen 1985, 219 S. (Studien zur Populärkultur. 2.).
  • Neuaufl. als: Psychiatrie im Film. Münster: MAkS Publikationen 1995, 219 S. (Film- und Fernsehwissenschaftliche Arbeiten.).
  • Cinematic representation of mental illness, psychiatrical methods, hospitals, psychiatrists, etc. is taken as a particular form of modeling and conceptualization. The basic device of "conceptual models" (e.g. of insanity) into narrative motifs. The historical description of more than 400 feature films (including some documentaries) is an attempt to demonstrate teh relativity, reflexivity, and changeability of conceptual models to historiocal, sociological, or aesthetic conditions - up to metaphorical or symbolical use of concepts of madness and insanity. -- Arranged in broad topical areas: schizophrenic motifs; hospitals, censorship; psychiatrists; psychopaths; fetishism; mad scientists; mad politicians; war and insanity; "mad love"; motifs of the mentally handicapped; insanity and everyday life.

Wulff, Hans J. (1983) Psychiatrie im Film. Ergebnisse einer Umfrage. In: Medien praktisch, 3, 1983, S. 41-43.

  • Bericht über eine Umfrage zum Thema an den kommunalen Kinos der Bundesrepublik.

Wulff, Hans J. (1985) Madness in the movies. An annotated bibliography. In: Film Theory, 9, pp. 17-42.

Wulff, Hans J. (1990) Darstellungsformen psychischer Krankheiten im Spielfilm. In: Medizin-Publizistik. Prämissen - Praktiken - Probleme. Hrsg. v. Heinz-Dietrich Fischer. Frankfurt [...]: Peter Lang 1990, S. 271-282.

Wulff, Hans J. (2000) Bilder der Psychiatrie. Analysiert in Filmen der neunziger Jahre. In: Medien praktisch 24,1, pp. 51-56.

Yonce, Margaret J. (1980) One Flew Over the Cuckoo‘s Nest and the myth of the Fisher King. In: The power of myth in literature and film. Ed. By Victor Carrabino. Selected papers from the 2nd Annual Florida State University Conference on Literature and Film. Tallahassee: University Presses of Florida, pp. 92-102.