Krebszentrum Nord
(Comprehensive Cancer Center - CCC)
Tumorerkrankungen sind die zweithäufigste Todesursache in Deutschland. Trotz zunehmender Erfolge in Diagnose und Therapie werden diese Erkrankungen auch in den kommenden Jahren weiter zu den Haupttodesursachen gehören. Fortschritte in Vorsorge, Diagnose und Therapie, die zu einer signifikanten Verbesserung der Überlebensrate und Lebensqualität führen, sind maßgeblich auf interdisziplinäre und multimodale Anstrengungen in der Krebsbehandlung zurückzuführen.
Um diese Fortschritte in Prävention, Früherkennung und Behandlung zu beschleunigen, konnte auf Initiative des Vorstandes des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UK S-H) mit Unterstützung der Medizinischen Fakultäten der Universitäten Kiel und Lübeck und des Medizinausschusses am 27. Februar 2008 nach zwei Jahren intensiver Vorbereitung das Krebszentrum Nord als onkologisches Exzellenzzentrum des UK S-H am Campus Kiel gegründet werden. Ziel des Krebszentrums ist der Aufbau von Strukturen, die eine optimierte und individuelle Patientenversorgung mit modernster Diagnostik und Therapie bieten. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit unterschiedlichster Gruppen sichert dabei nicht nur eine höchst effektive klinische und wissenschaftliche Leistungsfähigkeit, sondern ermöglicht eine optimale Patientenversorgung in einem großen Einzugsgebiet und stellt überdies sicher, dass Patienten frühzeitig am medizinischen Fortschritt teilhaben können.
Als kooperierendes Mitglied ist das IMIS mit der Erarbeitung und Etablierung eines generischen Konzeptes für die IT-Infrastruktur des Krebszentrums befasst, unter anderem mit dem Aufbau und der Weiterentwicklung einer Tumordokumentation, der Vernetzung und dem integrierten Ausbau von Tumorbanken sowie der Erarbeitung eines Pflichtenheftes für die IT-Infrastruktur des CCC.


