Arbeitsschwerpunkte
in der Sektion
Die Sektion für Molekulare Onkologie wurde in den 1990er Jahren als Forschungsgruppe in der Klinik für Allgemeine Chirurgie und Thoraxchirurgie am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein - Campus Kiel gegründet – geleitet von dem Gedanken, eine direkte Kooperation von Naturwissenschaftlern und Medizinern in der Klinik aufzubauen und langfristig zu sichern. Seit 2009 gehört die Sektion zum neu gegründeten Institut für Experimentelle Tumorforschung im Krebszentrum Nord.
Mit ca. 15 Mitarbeitern (Biologen, Human- und Veterinärmediziner, MTA/BTA, medizinische und naturwissenschaftliche Studenten / Doktoranden) werden in erster Linie die kausalen Grundlagen von Entstehung, Metastasierung und Apoptose gastrointestinaler und pulmonaler Tumoren erforscht. Einen weiteren Schwerpunkt bildet die molekularbiologische Diagnostik der Metastasierung dieser Tumoren. Von besonderem Interesse sind auch die neuen prädiktiven Möglichkeiten, die sich für die Abschätzung von Notwendigkeit und Erfolgsaussichten adjuvanter Therapiemodalitäten abzeichnen sowie die Etablierung entsprechender optimierter präklinischer in vitro- und in vivo Modellsysteme.
Die wichtigsten Forschungsprojekte, die aus Etatmitteln der Medizinischen Fakultät, aber
vor allem aus eingeworbenen Drittmitteln finanziert werden, sind
kurz dargestellt.