Dr. phil. Johannes Behr

Telefon: +49 431 880-5040
Fax: +49 431 880-1697
Email: behr@musik.uni-kiel.de

Adresse: Raum 104,
Rudolf-Höber-Straße 3, 24118 Kiel


Lebenslauf

Dr. phil. Johannes Behr, geboren 1971 in Darmstadt.

1992–2000 Studium der Musikwissenschaft und Philosophie an den Universitäten Heidelberg und Wien, abgeschlossen mit einer Magisterarbeit über die Klavierübungen von Johannes Brahms.
2000–2005 Promotionsstudium an der Universität Marburg bei Prof. Laurenz Lütteken, Ausarbeitung einer Dissertation über Johannes Brahms als Ratgeber, Gutachter und Kompositionslehrer.
Oktober 2006 – Januar 2008 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Musikwissenschaftlichen Institut der Universität Kiel; Bearbeitung des Forschungsprojektes „Ein neuentdeckter Quellentypus in der Brahms-Philologie. Rekonstruktion später werkgenetischer Stadien in Johannes Brahms’ 2. Klavierkonzert B-Dur op. 83“.
Seit Februar 2008 wissenschaftlicher Mitarbeiter der Forschungsstelle Johannes Brahms Gesamtausgabe am Musikwissenschaftlichen Institut der Universität Kiel.

 

Bücher

Entstehungsgeschichtliche Untersuchungen zu den Klavierübungen von Johannes Brahms, Magisterarbeit (masch.), Heidelberg 2000.

Johannes Brahms – Vom Ratgeber zum Kompositionslehrer. Eine Untersuchung in Fallstudien (Schweizer Beiträge zur Musikforschung, hg. von Anselm Gerhard, Hans-Joachim Hinrichsen, Laurenz Lütteken und Klaus Pietschmann, Bd. 6), Kassel u.a. (Bärenreiter) 2007.

Artikel, Aufsätze

Carl Loewe: „Die Zerstörung von Jerusalem“, „Die sieben Schläfer“, „Johann Huss“, „Das Sühnopfer des neuen Bundes“; Robert Schumann: „Das Paradies und die Peri“, „Des Sängers Fluch“, in: Oratorienführer, hg. von Silke Leopold und Ullrich Scheideler, Stuttgart/Weimar und Kassel u.a. (Metzler und Bärenreiter) 2000, S. 427–433, 662–665, 669f.

Zur Entstehung der 51 Übungen für Pianoforte von Johannes Brahms, in: Musik, Wissenschaft und ihre Vermittlung. Bericht über die internationale Musikwissenschaftliche Tagung Hannover 2001, hg. von Arnfried Edler und Sabine Meine (Publikationen der Hochschule für Musik und Theater Hannover, Bd. 12), Augsburg (Wißner) 2002, S. 227–231.

Brahms als Gutachter und Preisrichter, in: Bruckner – Brahms. Urbanes Milieu als kompositorische Lebenswelt im Wien der Gründerzeit (Schweizer Beiträge zur Musikforschung, hg. von Anselm Gerhard, Hans-Joachim Hinrichsen und Laurenz Lütteken, Bd. 5), Kassel u.a. (Bärenreiter) 2006, S. 144–153.

„Seinen Unterricht kann ich ernstlich empfehlen“ – Kontrapunkt bei Gustav Nottebohm und Eusebius Mandyczewski, in: Johannes Brahms und die Musikforschung seiner Zeit, Tagungsband zum Brahms-Symposion anläßlich der Jahrestagung der Gesellschaft für Musikforschung 2003 in Lübeck, hg. von Wolfgang Sandberger, Kassel u.a. (Bärenreiter), 2007, S. 155-183.

Editionen

Johannes Brahms: 51 Übungen für das Pianoforte mit 30 weiteren, größtenteils erstveröffentlichten Übungen, nach den Quellen herausgegeben, Wien (Wiener Urtext Edition) 2002.

Johannes Brahms: Paganini-Variationen op. 35, nach den Quellen herausgegeben, Wien (Wiener Urtext Edition) 2007.