Prof. Dr. phil. Karl-Heinz Reinfandt

Email: reinfandt@ewf.uni-kiel.de

unterrichtet im Rahmen des "Kontaktstudiums nach Beruf und Familie"


Lebenslauf

Geboren 1932 in Danzig

1953 - 1955: Studium an der Pädagogischen Hochschule in Flensburg (Musik und Deutsch)

1955-1958: Lehrer an Grund - und Hauptschulen und Realschulen in Schleswig-Holstein

1958-1965: Studium der Schul - und Kirchenmusik an der Musikhochschule in Hamburg und der Fächer Musikwissenschaft, Literaturwissenschaft und Erziehungswissenschaft an den Universitäten in Hamburg und Kiel

1966: Promotion (Das Verhältnis von Text und Stimmgattung in der deutschen evangelischen Kirchenmusik der Barockzeit)

1963 - 1968: Lehrer an Gymnasien (Studienrat)

1963 – 1966: Lehrbeauftragter für Gesang an der PH Kiel

1968 - 1971: Dozent für Musik und ihre Didaktik an der Pädagogischen Hochschule in Kiel

1971: Professor C3 und (1983) Professor C4 für Musikdidaktik und Musikwissenschaft an der Pädagogischen Hochschule in Kiel

Nach der Überleitung der Pädagogischen Hochschule in die Christian-Albrechts-Universität: Direktor des Instituts für Ästhetische Bildung der Universität Kiel

Seit 1995: Gastprofessuren an der Musikhochschule in Rostock und an der Universität in Flensburg

1997: Emeritierung

Gegenwärtig verstärkt tätig in der Weiterbildung für Erwachsene – Kontaktstudium.

Mitbegründer des Landesmusikrats in Schleswig - Holstein

Vorstandsmitglied im Arbeitskreis Musik in der Jugend (AMJ)

Tätigkeit als Chor – und Orchesterleiter (Deutsch – Skandinavische Musikwochen in Schleswig – Holstein; Europa Cantat) und als Kantor und Organist

Arbeitsschwerpunkte

Curriculare Reform des Musikunterrichts

Musikerziehung im außerschulischen Bereich

Didaktik der Neuen Musik

Weiterbildung für Erwachsene


Publikationen der letzten Jahre

Die Jugendmusikbewegung. Impulse und Wirkungen (Hg.), Wolfenbüttel 1987

„Tätige Teilnahme an der Musik“ als erzieherischer Auftrag. Zum Praxis - Bezug und zur Verwirklichung von Jödes Reformkonzept im Musikunterricht, in: Jugendbewegungen und Musikpädagogik, Sitzungsbericht der Wissenschaftlichen Sozietät Musikpädagogik, hg. von Sigrid Abel-Struth , Mainz 1987, S. 111-133

Fritz Jödes Wirken während der Zeit des Dritten Reiches, in: Fritz Jöde - Ein Beitrag zur Geschichte der Musikpädagogik des 20. Jahrhunderts, hg. von Hildegard Krützfeldt – Junker, (Musik im Diskurs 5), Regensburg 1988, S. 115-130

Musik in der Eltern – und Familienbildung, am Beispiel Schleswig – Holstein, in: Musikalische Erwachsenenbildung, Grundzüge – Entwicklungen, Perspektiven, hg. von Gerd Holtmeyer, Regensburg 1989, S. 237-244

Warum singen wir im Unterricht ? Umrisse einer künftigen Singedidaktik, in: Aspekte gegenwärtiger Musikpädagogik. Ein Fach im Umbruch, hg. von Wulf Dieter Lugert und Volker Schütz, Stuttgart 1991, S. 149-158

Lebenswelt und Gesangunterricht als Forschungsgegenstand, in: Musikpädagogische Forschungsberichte 1994. hg. von Heiner Gembris u.a., Augsburg 1995, ( Forum Musikpädagogik 13), S. 187-193

Verzweiflung und Hoffnung. Arnold Schönberg: „Ein Überlebender aus Warschau“, in: Musikvermittlung, hg. von Reinhard Schneider, (Musik im Diskurs 11), Regensburg 1995, S. 117-126

Kunst und ästhetische Bildung in der modernen Welt – wir brauchen eine neue Ästhetik, in: Ästhetik in der kulturellen Bildung, Remscheid 1997, (Schriftenreihe der Bundesvereinigung Kulturelle Jugendbildung 41), S. 59-65

Zum Kunstanspruch atonaler Musik, in: Systematische Musikpädagogik, hg. von Martin Pfeffer u.a., ( Forum Musikpädagogik 34), Augsburg 1998, S. 451-460

Verein der Musikfreunde. Ein Kieler Konzertleben. Zusammen mit Selke Harten-Strehk und Oliver Kopf, hg. von Wolfgang Schmöe, Kiel 2001

„Nur durch Töne Sagbares“: Zur Vermittlung der Wahrheit von Anton Weberns „Sechs Stücke für Orchester op. 6“, in: In Sachen Musikpädagogik. Aspekte und Positionen, hg. von Stephan Hörmann u.a., Frankfurt am Main 2003, S. 317-327