Musikwissenschaft in Kiel

Informationen für Studieninteressierte

Die Musikwissenschaft ist von den musikpraktischen und musikpädagogischen Studiengängen zu unterscheiden, insbesondere von der Musiklehrerausbildung, die in Schleswig-Holstein an der Musikhochschule Lübeck und an der Universität Flensburg angeboten wird. Im Unterschied zu diesen umfasst die Musikwissenschaft vorrangig die historischen und theoretischen Aspekte der Musik.

Den Gegenstand der Musikwissenschaft bildet die Musikgeschichte der westlichen Kultur und Zivilisation von der Antike bis zur Jetztzeit. Traditionell steht die europäische Kunstmusik vom Mittelalter bis zur Gegenwart im Mittelpunkt. Das primär historisch gerichtete Forschungsinteresse gilt vor allem den Feldern der Kompositions-, der Sozial- und der Ideengeschichte, d.h., den Fragen nach der internen Struktur, der gesellschaftlichen Funktion und der möglichen Bedeutung von Musik.

Ziel des Studiums ist die Befähigung, die Vielfalt musikalischer Phänomene differenziert zu erkennen, zu beschreiben, zu analysieren und sie kritisch in die kulturellen, sozialen und historischen Bedingungen ihrer und unserer Zeit einzuordnen.

Zu den Voraussetzungen für ein erfolgreiches Studium der Musikwissenschaft gehören Erfahrungen im Instrumentalspiel (möglichst Tasteninstrument) und Gesang, Grundkenntnisse der allgemeinen Musiklehre sowie grundlegende musikalische Repertoirekenntnisse - Erfülle ich die Voraussetzungen?

Allen Studieninteressierten steht die Fachstudienberatung am Institut zur Verfügung. Für weitere Fragen zum Fach Musikwissenschaft wenden Sie sich bitte an Alexander Lotzow. Für organisatorische Fragen (Bewerbung, Einschreibung, Termine) ist das Studierendensekretariat zuständig.


Musikwissenschaft ist die ideale Synthese zwischen Musik, Literatur und Geschichte

Mehr als 60 Studiengänge hat derzeit die Universität Kiel im Angebot. Doch welches Fach ist für wen das richtige? Antworten zur Musikwissenschaft gibt Professor Siegfried Oechsle im Gespräch mit Martin Geist. -- Kieler Nachrichten vom 21.9.2009, weiterlesen...