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Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

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Dr. Rudolf Freund

geb. 21.Mai 1905 in Pforzheim; gest. 1956 in Raleigh/North Carolina
Einrichtung: Wirtschaftswissenschaft


Nachdem der Wirtschaftswissenschaftler Rudolf Freund in Heidelberg promoviert hat, arbeitet er am Kieler Institut für Weltwirtschaft und Seeverkehr, bis er 1933 nach der Machtergreifung entlassen wird. Über die Gründe seiner Entlassung ist der "Society for the Protection of Science and Learning" nichts Näheres bekannt.

Rudolf Freund geht nach Berlin und erhält vom späteren Nobelpreisträger für Wirtschaftswissenschaften (1977) Bertil Ohlin eine Einladung nach Stockholm. Der junge Wissenschaftler Freund soll an der dortigen Hochschule den Forschungsbereich Agrarökonomie aufbauen, auf den er sich spezialisiert hat, wobei ein schwedisches Unternehmen seinen Aufenthalt finanziert. Freund folgt der Einladung.

Von 1934 bis 1936 arbeitet Rudolf Freund in Schweden, bevor er in die Vereinigten Staaten auswandert und zehn Jahre, bis 1946, an der University of Virginia lehrt. In den Jahren 1946 bis 1955 ist er Professor für Agrarökonomie an der North Carolina State University. Nach Deutschland kehrt er nicht zurück.
ba


Literaturangaben

Uhlig, Ralph: Vertriebene Wissenschaftler der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) nach 1933. Zur Geschichte der CAU im Nationalsozialismus. Eine Dokumentation (Kieler Werkstücke. Reihe A: Beiträge zur schleswig-holsteinischen und skandinavischen Geschichte, 2). Frankfurt am Main u.a. 1991.
DBA = Deutsches Biographisches Archiv [im Campusnetz der Universität Kiel online (22.4.2008)].



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