Geschäftsbereich Personal

Mutterschutz und Elternzeit

Werdende Mütter genießen durch das Mutterschutzgesetz besonderen Schutz. Vor allem sind die Beschäftigungsverbote vor und nach der Entbindung und die Gestaltung der Arbeitsplätze geregelt, aber auch der besondere Kündigungsschutz, der Urlaubsanspruch u.ä. Den Text des Mutterschutzgesetzes und viele weitere Informationen erhalten Sie beim Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Gesundheit.

Die Schwangerschaft soll gemäß § 5 des Mutterschutzgesetzes dem Arbeitgeber (Vorgesetzte/n und Sachbearbeiter/in im Geschäftsbereich Personal) unter Angabe des voraussichtlichen Entbindungstermins bekannt gegeben werden. Dies kann formlos erfolgen, z.B. durch die Kopie der entsprechenden Seite im Mutterpass. Eine speziell für den Arbeitgeber ausgefertigte ärztliche Bescheinigung ist nicht erforderlich. Der Arbeitgeber ist gesetzlich dazu verpflichtet die staatliche Arbeitsschutzbehörde bei der Unfallkasse Nord unverzüglich über die angezeigte Schwangerschaft zu informieren. Sobald der/die Vorgesetzte über die Schwangerschaft unterrichtet wurde, ist diese umgehend auch dem Geschäftsbereich Personal anzuzeigen.

Es wird dann in Zusammenarbeit mit dem Betriebsärztlichen Dienst eine sogenannte Gefährdungsbeurteilung erstellt und die Mitarbeiterin erhält umfassende Informationen zum Beginn und voraussichtlichen Ende des Mutterschutzes etc. Gerade auch wenn die werdenden Mütter den Umgang mit Gefahrstoffen oder sonstigen beeinflussenden Faktoren haben, ist hier eine frühzeitige Anzeige der Schwangerschaft wichtig, um Gefahren für das ungeborene Kind frühzeitig zu verhindern.

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    Den Geschäftsbereich Personal finden Sie in der 3. Etage des Verwaltungshochhauses; das Referat Reisekosten befindet sich in der 8. Etage des Verwaltungshochhauses (Ecke Westring/Olshausenstr.).