|
Auszeichnungen
![]() |
AuszeichnungenLehrpreis der Fachschaft Sommersemester 2012 für Prof. Verreet (11.01.2013)
Technologietransferprämien für Kieler Forschungsprojekte Sieben Wissenschaftler und eine Wissenschaftlerin der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) wurden am Montag, 26. November, mit der Technologietransferprämie der Innovationsstiftung Schleswig-Holstein und der Gesellschaft für Energie und Klimaschutz Schleswig-Holstein ausgezeichnet. Geehrt wurden damit die Leistungen der Professoren Rainer Adelung (Institut für Materialwissenschaft), Daguang Cai (Institut für Phytopathologie), Bernd Clement (Pharmazeutisches Institut), Friedrich W. Fuchs (Institut für Elektrotechnik und Informationstechnik), Wilhelm Hasselbring (Institut für Informatik), Reinhard Koch (Institut für Informatik), Carsten Schulz (Institut für Tierzucht und Tierhaltung) sowie die Leistungen von Professorin Karin Schwarz (Institut für Humanernährung und Lebensmittelkunde). Insgesamt erhielten 21 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Kiel, Flensburg und Lübeck die Transferprämien. Mit den Transferprämien werden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Schleswig-Holstein gefördert, die vielfältige Kooperationen mit Unternehmen pflegen, Patente anmelden und Unterstützung für Existenzgründungen bieten. Auch praxisnahe Publikationen sowie Aktivitäten in Netzwerken und Weiterbildung gehen in die Wertung der Fachjury ein. Der Förderbetrag liegt jeweils zwischen 5.000 und 20.000 Euro und kann frei von den Arbeitsgruppen eingesetzt werden, zum Beispiel für die Präsentation wissenschaftlicher Beiträge auf Fachkonferenzen. (07.01.2013)
Mikropilze à la Steven Spielberg
Für den erfolgreichen Kampf gegen Mutterkorn, Mehltau oder giftige Fusarien auf den Äckern und Feldern der Welt müssen Landwirte und Landwirtinnen diese schädlichen Mikropilze genau kennen. Die DVD-Serie „Die Biologie der Schadpilze“ vermittelt mit raffinierten Computeranimationen und fundiertem Fachwissen in kompakten Videoclips die Basis für hochwertige Lehre und Ausbildung zu dem Thema. Das Multimediaprodukt des Instituts für Phytopathologie der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) wurde nun von der Gesellschaft für Pädagogik und Information e.V. mit dem Comenius EduMedia Siegel ausgezeichnet. Dynamisch animiert bilden die Pilze lange Härchen und Netzstrukturen aus, formen Sporen und schleudern diese explosionsartig in die Umgebung. Die Lernenden erfassen anhand der fesselnden Bilder binnen Minuten, wie der Pilz an der Pflanze aussieht, welche Entwicklungsstadien er durchläuft und wie man ihn wann effizient bekämpfen kann. Die multimediale Lehrreihe trägt den vollständigen Titel „Die Biologie der Schadpilze. 50 Video-Lehrmodule zu Pilzkrankheiten des Getreides“ und stellt die Lebenszyklen der meist mikroskopisch kleinen Schadpilze in den Mittelpunkt. Von 1999 bis 2008 arbeiteten Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen des Instituts für Phytopathologie der CAU an den Inhalten, die von der Stumm-Film Dr. Rolf Stumm Medien GmbH in Ludwigsburg visuell umgesetzt wurden. Heute kommen die DVDs weltweit in den Hörsälen der Agrarwissen-schaften zum Einsatz, da die Videos in sechs Sprachen – neben Deutsch und Englisch unter anderem auch Russisch – verfügbar sind. Seit 2002 haben zahlreiche Filme der Sammlung Preise gewonnen, darunter zwei Auszeichnungen des World Media Festivals, drei Comenius-Siegel, und mehrere Preise beim Internationalen Agrofilm-Festival. „Wir sind stolz über die Auszeichnung der gesamten Filmkollektion und hoffen, das Filmprojekt in Zukunft weiter ausdehnen zu können“, sagt Professor Joseph-Alexander Verreet, der dieses ins Leben gerufen und über Jahre hinweg geleitet hat. Besonders habe er Entwicklungsländer im Auge. In vielen sich entwickelnden Ländern könnten die Kleinbauern weder lesen noch schreiben. Mit weiteren animierten Filmen über die Pflanzenkrankheiten der Tropen und Subtropen könne man viele Menschen erreichen, die Jahr für Jahr enorme Ernteeinbußen und in der Folge Hunger erleiden müssten. „Für ein solches Projekt suchen wir bislang sowohl Partnerorgani-sationen in der Entwicklungshilfe als auch finanzielle Unterstützung.“ Weitere Informationen: CAU-Presseinformation 207/2012 vom 09.07.2012. (09.07.2012)
„Die kleine Welt im Apfelbaum“ - Auszeichnung für Dokumentar- und Naturfilm Der Preis für den besten „Kinder- und Jugendfilm 2012“ geht an „Die kleine Welt im Apfelbaum“. Die 43-Minuten-Dokumentation ist ein Produkt des Lübecker Drehbuchautors Thomas Willke, des Tier- und Naturfilmers Joachim Hinz aus Aukrug und des Entomologen Professor Urs Wyss von der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU). Von 120 Einreichungen ergatterte der Ökofilm auf dem diesjährigen Festival des Umwelt- und Naturfilms in Brandenburg damit eine von fünf Auszeichnungen. Der Film zeigt mit modernster Technik die Welt der kleinen Tiere, die sich in, auf oder unter einem Obstbaum tummeln können. Denn: Im Apfelbaum ist es wie in der Serengeti. Riesige Tierherden ziehen im Rhythmus der Jahreszeiten über die Bäume. Gefährliche Raubtiere lauern ihnen auf, hetzen und töten sie. Großen und kleinen Tieren schmecken seine Knospen, Blätter, Blüten und natürlich seine Früchte. Winzige Insekten wie Blattläuse, Apfelblütenstecher und Apfelwickler bevölkern den Baum ebenso wie Gelbhalsmäuse, Stare und Steinkäuze, die die Höhlen im Stamm nutzen. Aber auch am Boden: Maulwürfe jagen Regenwürmer, die sich von herab gefallenen Blättern ernähren. Igel jagen die Schnecken, die das Fallobst fressen, und verschmähen auch die angegorenen Früchte nicht. Hier können Interessierte hineinschnuppern: vimeo.com. (23.04.2012)
Verleihung der Karl-Escherich-Medaille 2011 an Prof. Urs Wyss Herrn Prof. Wyss wurde auf der von der Deutschen Gesellschaft für allgemeine und angewandte Entomologie (DGaaE) vom 21.-24. März 2011 in Berlin veranstalteten Entmologentagung die Karl-Escherich-Medaille "einerseits für seine richtungsweisenden Studien zu mehrtrophischen Interaktionen zwischen Aphiden und Parasitoiden unter besonderer Berücksichtigung von Lernprozessen und Signalstoffen in diesen komplexen Beziehungen, andererseits für seine unvergleichlichen Filmdokumente über Entwicklungs-zyklen und Verhaltensmuster mannigfaltiger Insektenarten" verliehen. "In besonderem Maße hat er so zum Erkenntnisgewinn über "nützliche" Räuber und Parasiten und damit zu Akzeptanz und Fortschritt des biologischen Pflanzenschutzes beigetragen." Die Karl-Escherich-Medaille wird seit 1954 in Erinnerung an den Begründer der angewandten Entomologie in Deutschland, Geheimrat Dr. Dr. h. c. Karl Leopold Escherich, für besondere Verdienste um die angewandte Entomologie durch die DGaaE gestiftet:
„Pythium-Wurzelfäule des Getreides“ - Auszeichnung für wissenschaftlichen Film Der Lehrfilm "Pythium-Wurzelfäule des Getreides", herausgegeben von Prof. Dr. Joseph-Alexander Verreet und Dr. Holger Klink, Institut für Phytopathologie, ist auf dem 26. Internationalen Filmfestival Agrofilm (28.09. - 02.10.2009) im slowakischen Nitra mit dem Ersten Preis in der Kategorie "Wissenschaftlicher und Populärwissenschaftlicher Film" ausgezeichnet worden. Ausrichter des Festivals sind das Ministerium für Landmanagement der Slowakischen Republik sowie die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO). Der ausgezeichnete wissenschaftliche Lehrfilm entstammt einer Reihe, die in Kiel und weltweit bei phytopathologischen Lehrveranstaltungen verwendet wird. (14.04.2011)
Verleihung des Julius-Kühn-Preises 2008 an Dr. Marco Beyer
Die Studien von Herrn Dr. Beyer erstrecken sich auf den Vorernte- und Nacherntebereich. Im Vorerntebereich werden Faktoren identifiziert und quantifiziert, die einen Beitrag zur Senkung des Mykotoxingehaltes von Weizen leisten können. Die Untersuchungen umfassen den Einfluss von Umweltfaktoren auf physiologische Prozesse von Fusarium-Arten, den Einfluss von ackerbaulichen Maßnahmen auf die Zusammensetzung des Fusarium-Komplexes, Quantifizierung von Sensitivitätsverlusten von Fusarium-Arten gegenüber Fungiziden und Möglichkeiten der biologischen Kontrolle. Die Untersuchungen im Nacherntebereich wurden im Rahmen der fachübergreifenden Forschergruppe QUASI, die sich mit der Qualität und Sicherheit von Lebensmitteln beschäftigt, durchgeführt. Es wird der Einfluss etablierter und experimenteller Lebensmittelaufbereitungsverfahren auf den Mykotoxingehalt des Endproduktes untersucht. Neben seinen Studien zur Mykotoxinproblematik beschäftigt sich Herr Dr. Beyer mit der Epidemiologie von Septoria tritici im Weizen sowie der Evaluierung von Hanf als Quelle von essentiellen Fettsäuren und Antioxidantien. Die Deutsche Phytomedizinische Gesellschaft (DPG) würdigt mit der Auszeichnung die Arbeiten von Dr. Beyer, die richtungsweisend zu einem ökologisch und ökonomisch ausgerichteten Pflanzenschutz beitragen können. Die Verleihung des Preises fand anlässlich der 56. Deutschen Pflanzenschutztagung (22.-25.09.2008) in Kiel statt. (14.04.2011)
Letzte Aktualisierung: 01.02.2013
Zuständig für die Pflege dieser Seite: webmaster(at)phytomed.uni-kiel.de |