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Pressemeldung Nr. 28/2018 vom 16.02.2018 | RSS | zur Druckfassung | Suche

Dies ist das Archiv der alten Pressemeldungen (bis Mai 2018)
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Personalmeldungen Januar 2018


1. Gedenken an verstorbene Mitglieder

Wir trauern um

Professor Dr. EBERHARD MANNACK, der am 25. Januar im Alter von 89 Jahren verstarb. Mannack war von 1969 bis 1993 Professor für Neuere deutsche Literaturgeschichte am Institut für Literaturwissenschaft tätig. Während dieser Zeit prägte er mehrere Generationen von Studierenden mit seinem philologischen Ethos. Einer seiner Forschungsschwerpunkte war die germanistische Barockforschung. Außerdem befasste er sich intensiv mit der Literatur der DDR und pflegte enge wissenschaftliche Kontakte mit den Germanisten der DDR und Polens während des geteilten Europas. Zwischen 1984 und 1985 diente er der Philosophischen Fakultät als Dekan.

Professor Dr. WERNER WALTHER ULBRICHT, der vor Weihnachten im Alter von 87 Jahren verstarb. Ulbricht lehrte und forschte von 1969 bis 1995 am Physiologischen Institut der Medizinischen Fakultät. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehörte die Elektrophysiologie von Nervenzellen. Dabei maß er elektrische Signale im Inneren der Nervenfaser. Es gelang ihm außerdem, die damals neue Patch-Clamp Technik für die Erforschung von Ionenkanälen an der Medizinischen Fakultät zu etablieren und wichtige Beiträge zur Kinetik von Ionenströmen über die Zellmembran zu leisten. Auch nach seiner Emeritierung war er dem Physiologischen Institut eng verbunden.

2. Berufungen/Ernennungen nach Kiel

Privatdozentin Dr. med. BIMBA F. HOYER, Medizinische Klinik mit Schwerpunkt Rheumatologie und Klinische Immunologie an der Charité – Universitätsmedizin Berlin, hat den Ruf auf die W3-Professur für Innere Medizin/Rheumatologie an die Medizinische Fakultät angenommen. Dienstantritt ist voraussichtlich der 1. Februar.

Professor Dr. ALEXANDER SCHEFFOLD, Medizinische Klinik mit Schwerpunkt Rheumatologie und Klinische Immunologie an der Charité – Universitätsmedizin Berlin, hat den Ruf auf die W3-Professur für Immunologie/Translationale Immunologie an die Medizinische Fakultät angenommen. Dienstantritt ist voraussichtlich der 1. April.

Professor Dr. DENNIS SCHADE, Institut für Pharmazie an der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald, hat den Ruf auf die W3-Professur für Pharmazeutische und Medizinische Chemie an die Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät angenommen. Dienstantritt ist voraussichtlich der 1. August.

Professorin Dr. SILKE MEYER, Institut für Geschichtswissenschaften und Europäische Ethnologie an der Universität Innsbruck, hat den Ruf auf die W3-Professur für Europäische Ethnologie/Volkskunde an die Philosophische Fakultät abgelehnt.

Dr. SONJA WINDMÜLLER, freie Kulturwissenschaftlerin, hat den Ruf auf die W3-Professur für Europäische Ethnologie/Volkskunde an die Philosophische Fakultät erhalten.

Professorin Dr. CHRISTIANE ZWEIER, Humangenetisches Institut am Universitätsklinikum Erlangen, hat den Ruf auf die W 3-Professur für Humangenetik an die Medizinische Fakultät abgelehnt.

3. Erhaltene, angenommene und abgelehnte Rufe an Kieler Wissenschaftler

Professor Dr. Dr. CHRISTIAN HENNING, Institut für Agrarökonomie, hat einen Ruf auf die W3-Professur für Agrar-, Ernährungs- und Umweltpolitik an die Justus-Liebig-Universität Gießen erhalten.

4. Von externen Einrichtungen vergebene Ehrungen, Auszeichnungen und Preise

Professorin CHERYL MAKAREWICZ, Institut für Ur- und Frühgeschichte, erhält die Förderung „Consolidator Grants“ in Höhe von zwei Millionen Euro vom European Research Council (ERC) für fünf Jahre. Ihr Projekt „Von den Herden zum Imperium: Biomolekulare und zooarchäologische Untersuchungen des mobilen Pastoralismus in der alten eurasischen Steppe“, kurz ASIAPAST, startet im Frühjahr 2018. Die ERC-Förderungen gehen in diesem Jahr mit einem Gesamtvolumen von 630 Millionen Euro an insgesamt 329 herausragende Nachwuchswissenschaftler und -wissenschaftlerinnen.

Im Rahmen der Absolventenfeier des Instituts für Informatik am 19. Januar erhielten MANUEL AMERSDORFER, JULIUS M. PLACZEK und KIM FABIAN WACHLIN, Institut für Elektrotechnik und Informationstechnik, die Prof. Dr. Werner Petersen-Preise der Technik 2017. Die Preise werden jährlich von der Werner-Petersen-Stiftung an Bachelor- und Masterstudierende für hervorragende Abschlussarbeiten in der Informatik und den Ingenieurswissenschaften verliehen. Den mit 3.000 Euro dotierten Preis in der Kategorie Master erhielt Amersdorfer für seine Arbeit „Cartesian Impedance Control of a Mobile Robot Arm based on the Example of the KUKA youBot“. Den mit 2.000 Euro dotierten Preis in der Kategorie Bachelor bekam Placzek für seine Arbeit über die „Optimierung eines Systems zur Induktiven Energie- und Datenübertragung unter Wasser“. Wachlin erhielt für seine Bachelorarbeit „Aufbau eines Feed-basierenden Anwendungssimulators für Unterwasser-MANETs im Navigationskontext“ den zweiten Platz.



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Text / Redaktion: Farah Claußen