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Pressemeldung Nr. 134/2011 vom 21.09.2011 | zur Druckfassung | Suche

Nanowelten im Hörsaal




Eine unendlich oft beschreibbare Folie. Ein Schalter, der mit bloßem Auge nicht erkennbar ist. Oder Handschuhe, mit denen man wie ein Käfer an glatten Oberflächen hängen kann. Die Forschungen in der Nanowissenschaft und im Kieler Sonderforschungsbereich 677 (SFB 677) „Funktion durch Schalten“ sind keine Science Fiction – hier werden die Materialien von morgen entwickelt. In einem von mehreren Experimentalvorträgen stellten Kieler Forscher heute, 21. September, ihre Arbeit vor.

Rund 700 Schülerinnen und Schüler aus Schleswig-Holstein folgten der bereits sechsten Einladung des Vereins „Mathematischer und Naturwissenschaftlicher Unterricht“ zum Campus-Tag an die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU). Dr. Stefan Schwarzer vom SFB 677 und vom Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und der Mathematik: „Wir wollen hier unsere Forschung anwendungsbezogen präsentieren und damit Interesse für die Nanowissenschaft und ihr Studium wecken.“

Der erste Teil des Campus-Tages richtete sich an Schülerinnen und Schüler der Oberstufe. Am zweiten Tag sind Lehrende aus mathematischen und naturwissenschaftlichen Fächern eingeladen, sich unter anderem über neueste Lehrmethoden auszutauschen. Dazu Dr. Jürgen M. Küster, Landesvorsitzender der MNU: „Wir möchten dazu beitragen, den Unterricht an den Schulen weiterzuentwickeln. Wir freuen uns deshalb sehr, dass die Christian-Albrechts-Universität uns dabei schon seit vielen Jahren unterstützt.“

Der SFB 677 „Funktion durch Schalten“ ist ein fächerübergreifendes Forschungsprojekt auf dem Gebiet der Nanowissenschaften an der CAU. Mit ihm wurde der Universitätsschwerpunkt „Nanowissenschaften und Oberflächenforschung“ begründet. Physik, Chemie, Biologie und Materialwissenschaften arbeiten hier zusammen, um winzige molekulare Schalter und Maschinen zu entwickeln. Ausgehend von bekannten Alltagstechniken wie Pumpen, Motoren oder Sensoren hoffen die Forscherinnen und Forscher durch die Verkleinerung technischer Funktionen ähnliche Effizienzsteigerungen und technologische Neuerungen zu erreichen, wie sie die Miniaturisierung der Computertechnologie mit sich gebracht hat.

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Bildunterschrift: Beeindruckende Reaktionen: die magnetische Flüssigkeit (schwarz) wird vom Magneten darüber angezogen.
Copyright: CAU, Foto: Jürgen Haacks

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Bildunterschrift: Mittels eines Photoschalters lässt sich die Farbe einer Flüssigkeit verändern. Hier zu sehen: Die Photoisomerisierung eines cyclischen Azobenzolderivats.
Copyright: CAU, Foto: Jürgen Haacks

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Bildunterschrift: Wie stark haften Gecko- und Käferfüße an einer Oberfläche? Eine Hightechfolie zwischen den Plexiglasscheiben ist den Haftmechanismen aus der Natur nachempfunden. (Gecko(R)-Tape, Firma Gottlieb Binder)
Copyright/Foto: Verena Hane, IPN

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Text / Redaktion: ► Claudia Eulitz