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Pressemeldung Nr. 227/2011 vom 22.12.2011 | zur Druckfassung | Suche

Fouquet: CAU will Lösung für Sexualmedizin

Präsident lädt Beteiligte im Januar zu einem Runden Tisch ein


Der Fortbestand der Sektion für Sexualmedizin am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UK S-H) ist die Voraussetzung für eine ergänzende Lehre dieses Faches an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU). Das stellte CAU-Präsident Professor Gerhard Fouquet am Donnerstag, 22. Dezember, noch einmal unmissverständlich klar: „Wir finden es im Hinblick auf Patienten, Studierende und die gesellschaftliche Bedeutung des Themas äußerst bedauerlich, dass es bislang nicht gelungen ist, eine einvernehmliche Lösung unter allen Beteiligten herbeizuführen. Deshalb laden wir für Januar zu einem Runden Tisch ein, um eine Lösung zu suchen“, sagte Fouquet.
Der Universitätspräsident wies noch einmal darauf hin, dass die Entscheidung, Stellen in der Sektion zu streichen, allein vom UK S-H getroffen wurde und dort auch verantwortet werden muss. „Nicht überall, wo Universität draufsteht, ist auch Universität drin: Die CAU hat mit den unternehmerischen Entscheidungen des UK S-H nichts zu tun, hält sie an dieser Stelle aber für problematisch“, beklagte Fouquet.

Besonders bedauerlich sei in diesem Zusammenhang, dass Studierende verunsichert worden seien, weil Professor Bosinski angesichts des schwelenden Konflikts seine Lehrverpflichtung als außerplanmäßiger Professor an der Universität nicht mehr erfüllen wolle. Außerplanmäßig bedeutet, dass Bosinski als Mitarbeiter des UK S-H zusätzliche Lehrveranstaltungen zu dem Thema „Sexualmedizin“ an der Hochschule anbietet und dafür den Titel „Professor“ tragen darf. Dazu Fouquet: „Der Bedarf an Lehre in diesem speziellen Tätigkeitsfeld ist derart hoch, dass wir so schnell wie möglich einen Lehrauftrag ‚Sexualmedizin’ für die Lehre in der Psychologie vergeben werden. Am besten wäre es jedoch, wenn sich die Beteiligten so schnell wie möglich einigen könnten, damit bewährte Strukturen erhalten bleiben.“



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