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Pressemeldung Nr. 13/2013 vom 18.01.2013 | zur Druckfassung | Suche

Junge Talente für die Wissenschaft und die Region

CAU ist einer der größten Kieler Ausbildungsbetriebe


Die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) ist weithin bekannt für ihre hervorragenden Leistungen in Forschung und akademischer Lehre. Darüber hinaus bietet sie aber auch vielen jungen Nichtakademikerinnen und Nichtakademikern die Möglichkeit zu einer Berufsausbildung. An vier Fakultäten und in der Universitätsbibliothek erlernen gegenwärtig 68 Auszubildende einen Beruf. Die jungen Frauen und Männer arbeiten in den Berufen Tierpflege, Mechatronik und Systemelektronik ebenso wie der Industrie-, Zerspanungs- und Feinwerkmechanik, außerdem als Gärtnerinnen und Gärtner, in der Landwirtschaft und als Fachinformatikerinnen und -informatiker. Oder sie werden zu Chemielaborantinnen und -laboranten oder zu Fachkräften für Medien- und Informationsdienste ausgebildet. Viele davon wurden bereits Landes- oder Bundessieger. Lehrlinge der CAU haben hervorragende Berufsaussichten.

Am Institut für Anorganische Chemie der CAU werden seit mehr als 40 Jahren Chemielaborantinnen und Chemielaboranten ausgebildet. In diesem Zeitraum haben über 60 Auszubildende ihren Abschluss an der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät gemacht. Zurzeit durchlaufen dort sieben angehende Chemielaborantinnen und -laboranten ihre Lehre. Cecile Benz (20) und Jacqueline Pick (19) sind die frischesten Absolventinnen. Beide loben die große Bandbreite der Ausbildung an der Universität. „Während der Ausbildungszeit haben wir zum Beispiel viele Bereiche und Arbeitsgruppen des Instituts, aber auch verschiedene Messmethoden und Messgeräte kennenlernen dürfen. Toll war auch die Möglichkeit, die Grundvorlesungen für Chemiestudierende mitzuhören“, beschreibt Benz das gute Ausbildungsklima. „Mir haben besonders die gute Kooperation und der Azubiaustausch mit der Biochemie, dem Institut für Rechtsmedizin und der Pharmafirma Ferring gefallen“, ergänzt Pick.

Ihrem Ausbilder am Institut für Anorganische Chemie, Dr. Sönke Ziesmer, merkt man den Stolz über seine beiden Zöglinge an. Die Ausbildung junger Talente für die Wissenschaft und die Region sei den meisten Ausbildern und Ausbilderinnen eine Herzensangelegenheit, sagt er. Inhaltlich strebe man dabei ein hohes Niveau an. „Wir haben Möglichkeiten, die andere Firmen nicht haben. Hier lernen die Azubis an einem Ort viele verschiedene Messmethoden kennen, können Fachvorlesungen besuchen oder erhalten interne Schulungen, die immer auf dem aktuellen wissenschaftlichen Stand sind.“ Und wo kämen Lehrlinge schon während der Ausbildung mit wissenschaftlichen Fragestellungen und Projekten in Berührung, fragt Ziesmer weiter. „Bei uns übernehmen die Azubis sogar Syntheseaufgaben und Routinemessungen und sind damit Teil der wissenschaftlichen Teams.“

Genauso sieht es in der Zentralen Werkstatt im Physikzentrum der Uni aus. Ausbildungsleiter Michael Brix: „Wir freuen uns immer über motivierte junge Menschen, die in einem wissenschaftlichen Umfeld ihre Berufsreife erlangen wollen. Bei uns können sie zum Beispiel an aktuellen Missionen der europäischen (ESA) oder amerikanischen Raumfahrtbehörde (NASA) mitarbeiten. Das macht Spaß und stolz.“

Für CAU-Kanzler Frank Eisoldt ist die breite Ausbildungsbereitschaft in den Fakultäten an der CAU sichtbarer Ausdruck der sozialen Verantwortung, die die Universität in der Region lebt. Die CAU wolle dieser auch weiterhin gerecht werden, bekräftigt Eisoldt: „Besonders engagiert zeigen sich in diesem Zusammenhang bislang unsere Medizinische, die Agrar- und Ernährungswissenschaftliche, die Technische und vor allem die Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät, die in diesem Jahr ihr 50-jähriges Bestehen feiert. Allen aktiven Ausbildern und Ausbilderinnen gilt für ihre wichtige tägliche Arbeit der Dank des Präsidiums.“

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Bildunterschrift: Wissenschaft mal anders: Die frisch gebackenen Chemielaborantinnen Jacqueline Pick (19, links) und Cecile Benz (20, Mitte) stehen stellvertretend für fast 70 junge Menschen, die zurzeit einen Beruf an der Universität Kiel erlernen. Engagierte Ausbilderinnen und Ausbilder wie Dr. Sönke Ziesmer (rechts) vom Institut für Anorganische Chemie machen dies möglich.
Copyright: CAU, Foto: Boris Pawlowski

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Bildunterschrift: Sandra Dressler (4. Ausbildungsjahr) gibt Daten an der Steuerung einer CNC-Fräsmaschine in der Zentralen Physikwerkstatt ein.
Copyright: CAU, Foto: Tobias Marten

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Bildunterschrift: Ausbildung auf Augenhöhe (v.l.n.r.): Die Azubis Sören Freyher (17), und Patrick Seemann (17) sind beide im 1. Ausbildungsjahr. Ausbildungsmeister Tobias Marten (29) erläutert ihnen die Arbeit an einer Säulenbohrmaschine in der Zentralen Physikwerkstatt.
Copyright: CAU, Foto: Jonathan Bonacker

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Interessierte Bewerberinnen und Bewerber können sich über Ausbildungsmöglichkeiten an der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät informieren bei:

Michael Brix, Zentrale Werkstatt im Physikzentrum
Telefon 0431/880-3802, E-Mail: brix@physik.uni-kiel.de

Dr. Sönke Ziesmer, Institut für Anorganische Chemie
Telefon 0431/880-3265, E-Mail: ziesmer@ac.uni-kiel.de

Michael Braun, Botanischer Garten
Telefon 0431/880-4276, E-Mail: mbraun@bot.uni-kiel.de



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