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Pressemeldung Nr. 14/2013 vom 21.01.2013 | zur Druckfassung | Suche

CAU-Alumnus Tim Brandt „Völlig losgelöst“

Auszeichnung für Engagement bei 360 Grad Wissenschaftsshow


Der Johannes-Conrads-Förderpreis für Astronomie 2012 geht in diesem Jahr an Tim Brandt. Der Absol­vent der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) erhält die Auszeichnung des Vereins „Greifswalder Sternwarte“ für sein großes Engagement bei der Produktion „Völlig losgelöst – Raketen­technik heute und morgen“, ein Gemeinschaftsprojekt der Universität Kiel und der Fachhochschule Kiel. Der Preis wurde am Sonnabend, 19. Januar, auf der Jahresversammlung des Vereins zum zweiten Mal vergeben und ist mit 500 Euro dotiert.

Vor vier Jahren setzten enthusiastische Physikstudenten der CAU eine spezielle 360°-Projektions­technik ein, um mit computeranimierten Szenen ein anspruchsvolles Thema für Schülerinnen und Schüler erfahrbar zu machen. Das Ergebnis war „Völlig losgelöst“, eine 45-minütige Wissenschaftsshow über Raketentechnik heute und morgen. Wieso fliegt eine Rakete? Werden eines Tages bemannte Raumschiffe noch weiter als bis zum Mond fliegen? Was braucht man, um im Weltall überleben zu können? Solche und andere Fragen werden auf anschauliche und unterhaltsame Weise in der immer noch gut besuchten Veranstaltung thematisiert. Das Drehbuch war die Staatsexamensarbeit von Björn Thielke, ebenfalls Absolvent der CAU und heute Lehrer am Kieler Hans-Geiger-Gymnasium.

„Für die Arbeit an dem Projekt habe ich damals extra mein Studium für ein Semester unterbrochen“, sagte Tim Brandt bei der Verleihung. „Die detailreichen 3D-Szenen habe ich dann an den Graphik-Computern der Kieler Fachhochschule mit viel Rechenpower erstellt.“ Die fachliche Beratung über­nahmen die Kieler Plasmaphysiker Professor Holger Kersten und Dr. Thomas Trottenberg. Eduard Thomas, der Leiter des Mediendoms der Fachhochschule Kiel, steuerte seine Erfahrungen in der filmischen Umsetzung derartiger Produktionen bei.

Das Diplom in Plasmaphysik in der Tasche, fand Tim Brandt schnell ins Berufsleben. Heute arbeitet er in einem gemeinsamen Forschungsprojekt der Kieler Universität und des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt in Bremen an der Charakterisierung und Diagnostik von Ionenstrahlquellen. Diese werden unter anderem auch für neue Antriebe von Weltraumsonden verwendet.

Über „Völlig losgelöst“
Die Zielgruppe der Veranstaltung sind Kinder ab 10 Jahren und besonders Schulklassen. Zwar spielt die Vermittlung von Wissen eine wichtige Rolle, die Faszination kommt dennoch nicht zu kurz. Die Zuschauerinnen und Zuschauer reisen an Bord des Raumschiffs „Acinonyx“ durch das Sonnensystem und unternehmen schließlich einen Hyperraumsprung in die Tiefen des Weltraums.

Inzwischen hat Tim Brandt auch eine „normale“ Kinoversion sowie eine 3D-Version der Produktion „Völlig losgelöst“ erstellt. Die nächste Aufführung im Mediendom der Fachhochschule Kiel findet am Freitag, 15. Februar, 16:30 Uhr, statt.

Weitere Informationen unter:
www.fh-kiel.de

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Bildunterschrift: "Völlig losgelöst": Nimmt Kinder mit auf eine Reise im fantastischen Raumschiff "Acinonyx". Computer­animierte 360°-Szenen machen diese Veranstaltung zu einem faszinierenden wie lehrreichen Erlebnis.
Copyright: Tim Brandt

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Bildunterschrift: Preisträger Tim Brandt
Foto: privat

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Kontakt:
AG Plasmaphysik/-technologie
Prof. Dr. Holger Kersten
Telefon: 0431/880-3872
E-Mail: kersten@physik.uni-kiel.de



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Text / Redaktion: ► Claudia Eulitz