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Pressemeldung Nr. 28/2013 vom 05.02.2013 | zur Druckfassung | Suche

Spitzenforschung mit Transferpotenzial für Unternehmen

Forschungs- und Transferbericht für Technische Fakultät der CAU erstmals erschienen / In den letzten Jahren über 8 Millionen Drittmittel jährlich für angewandte Forschung und Entwicklung


Fortschritt und Wohlstand einer Gesellschaft hängen nicht zuletzt davon ab, dass Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler neues Wissen generieren und dass die Wirtschaft vom Wissen und Know-how der Hochschulen profitiert. Wie gut dieser Transfer an der Technischen Fakultät der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) gelingt, zeigt der erstmals erschienene Forschungs- und Transferbericht der 1990 gegründeten jüngsten Kieler Fakultät mit heute 38 Professorinnen und Professoren, über 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie knapp 2.200 Studierenden.

„Wissenstransfer gehört nicht in die Grauzone der Nebentätigkeit und ist auch kein Hobby besonders an Öffentlichkeit interessierter Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Vielmehr gehören Transfer­leistungen genau wie Forschungs- und Lehrleistungen öffentlich anerkannt und besondere Transferleistungen auch gewürdigt", sagte Professor Hans-Jürgen Block, Geschäftsführer der Gesellschaft für Energie und Klimaschutz Schleswig-Holstein GmbH (EKSH), bei der Übergabe des 68-seitigen Berichts am heutigen Dienstag (5. Februar) an die CAU-Vizepräsidentin für Wissens- und Technologietransfer sowie Diversity Management, Professorin Birgit Friedl, und den Dekan der Fakultät, Professor Wilhelm Hasselbring. Der in dieser Form erstmals konzipierte Forschungs- und Transferbericht ist Ergebnis eines Projektes der 2012 aufgelösten Innovationsstiftung Schleswig-Holstein (ISH). Es wird in diesem Jahr von der EKSH mit der Herausgabe von sieben weiteren Berichten über forschungs- und transferstarke Fachbereiche schleswig-holsteinischer Hochschulen zum Abschluss gebracht.

„Die Ergebnisse der Forschung an der Technischen Fakultät haben ein großes Potenzial für die praktische Anwendung in der Wirtschaft. Das haben auch schon die Transferprämien und Transferpreise der Innovationsstiftung gezeigt, mit denen unsere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in den vergangenen Jahren vielfach ausgezeichnet wurden“, betonte Vizepräsidentin Friedl. Und auch mehrere technologie- und wissensbasierte Unternehmensausgründungen aus der Fakultät haben sich erfolgreich am Markt etabliert. Wie dies am Beispiel des Kieler Software-Startups Cap3 GmbH gelungen ist, beschreibt der Transferbericht. „Die Kieler Universität schreibt sich den Transfer ihrer wissenschaftlichen Arbeit in die Öffentlichkeit auf die Fahnen. Dabei setzen wir zum Bespiel auch darauf, eine Gründungskultur zu etablieren und den Unternehmergeist der Studierenden, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu stärken. Mit dem Forschungs- und Transferbericht der ISH über die Technische Fakultät werden diese Aktivitäten ideal ergänzt“, betonte Friedl. Mit Blick auf einen weiteren Ausbau der Transferaktivitäten verwies Hasselbring darauf, dass die Einrichtung eines Transferzentrums an der Technischen Fakultät bereits geplant sei.

Die Technische Fakultät mit ihren drei Instituten (Elektrotechnik und Informationstechnik/Informatik/Materialwissenschaft) hat sich in der bundesweiten Spitzenforschung längst etabliert. „Aufsehen erregende Forschungsergebnisse und Beteiligungen an einer Vielzahl erfolgreicher Kooperationen mit Unternehmen belegen den hohen Anspruch der Forschenden an sich und an ihre Studierenden und Doktorandinnen und Doktoranden“, sagte Dekan Hasselbring. Die Fakultät sei darüber hinaus an allen Schwerpunkten der CAU beteiligt, darunter an den beiden Exzellenzclustern „Ozean der Zukunft“ und „Entzündungen an Grenzflächen“ sowie an der Graduiertenschule „Human Development in Landscapes“.
Die Broschüre, die sich an Unternehmen, Politik und die interessierte Öffentlichkeit richtet, zeigt entsprechend, dass für die Technische Fakultät das Klischee von der Universität als Elfenbeinturm längst überholt ist: Professorinnen und Professoren präsentieren ihre Forschungs- und Transferprojekte ausführlich, auch kooperierende Firmen kommen in Interviews zu Wort. Porträts der wichtigsten Kompetenzzentren illustrieren die Breite der Forschungsaktivitäten: von NINa (Nanomaterialien) und CEwind (Windenergie) über Software-Engineering (KoSSE) und dem Piratenabwehrsystem PITAS bis hin zur Grundlagenforschung in den Sonderforschungsbereichen und im Kieler Nanolabor. Darüber hinaus zeigt der Bericht auf, welche Dienstleistungen an der Fakultät angeboten werden und wie der Wissenstransfer an der CAU organisiert ist.

Das jetzt zu Ende gehende Projekt der Innovationsstiftung ergänzt die jährlich an transferstarke Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verliehenen Transferprämien und Transferpreise. Beide Projekte haben das gemeinsame Ziel, den gesellschaftlichen Stellenwert des Wissenstransfers zu unterstreichen und der Öffentlichkeit Rechenschaft über diese Leistung abzugeben.

Die Forschungs- und Transferberichte können herunter geladen werden unter:
www.eksh.org/service/publikationen

Es stehen Fotos/Materialien zum Download bereit:
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Bildunterschrift: EKSH-Geschäftsführer Block (links) übergibt den Transferbericht an Birgit Friedl und Wilhelm Hasselbring von der Kieler Universität.
Copyright: CAU, Foto: Claudia Eulitz

Foto zum Herunterladen:
www.uni-kiel.de/download/pm/2013/2013-028-1.jpg


Kontakt:
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Sabine Recupero
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