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Pressemeldung Nr. 55/2013 vom 22.02.2013 | zur Druckfassung | Suche

Fouquet: „Die Lehramtsausbildung ist und bleibt tragende Säule der CAU“


Die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) begrüßt das klare Bekenntnis von Wissenschaftsministerin Professorin Waltraud ‚Wara’ Wende zur Lehramtsausbildung am Standort Kiel. Das gelte ausdrücklich auch für die Entscheidung, die Ausbildung von Handelslehrerinnen und -lehrern in Kiel zu belassen. „Wir nehmen die Ministerin beim Wort, dass am Standort Kiel weiterhin und vor allem langfristig alle Fächer in der Sekundarstufe I und II für das Gymnasium und die Gemeinschaftsschule (Klasse 5 bis 13) unterrichtet werden. Die Lehramtsausbildung ist und bleibt eine tragende Säule des Ausbildungsangebots an der CAU“, betonte CAU-Präsident Professor Gerhard Fouquet heute (22. Februar). Geklärt werden müsse noch, wie die Überlappung von Studiengängen zwischen Kiel und Flensburg im gemeinsamen Studienangebot geregelt und organisiert werden kann.

Im Wintersemester 2012/2013 studieren rund 24.000 junge Menschen an der CAU. Darunter sind 3375 Lehramtstudierende, die im Lehramt Gymnasium (Bachelor, Master, Staatsexamen: 3.300), Realschule (Staatsexamen: 32), als Handelslehrerin und Handelslehrer (Bachelor und Master: 226) sowie als Diplomlehrerin und Diplomlehrer (19) ausgebildet werden. Insgesamt kümmern sich an der CAU derzeit 1.362 hauptamtlich beschäftigte Dozierende um die Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses.

Angesichts der Tatsache, dass in der Vergangenheit bereits 109 Stellen von Kiel nach Flensburg verlagert worden seien, erscheine die Frage berechtigt, welche Auswirkungen der angestrebte Ausbau Flensburgs für die anderen Hochschulen im Land habe. Präsident Fouquet: „Wir begrüßen es, dass die Ministerin eine weitere Verlagerung von Ressourcen von Kiel an andere Hochschulstandorte ausgeschlossen hat. Angesichts der bereits bestehenden Unterfinanzierung der schleswig-holsteinischen Hochschulen muss jetzt geklärt werden, woher das Geld und die Stellen für den Ausbau Flensburgs kommen sollen.“



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