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Pressemeldung Nr. 135/2013 vom 17.05.2013 | RSS | zur Druckfassung | Suche

Anorganische Chemie: Lüftungsprobleme werden gelöst

Keine dauerhaften gesundheitlichen Auswirkungen für Studierende und Beschäftigte


Die Probleme in den Gebäuden der Anorganischen Chemie an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) werden so schnell wie möglich gelöst. Darauf verständigten sich am Donnerstag, 16. Mai, Vertreter der Gebäudemanagement Schleswig-Holstein AöR (GMSH) und der CAU. „Die vorhandenen Probleme mit den Lüftungsanlagen waren und sind sehr komplex. Weil der Auslöser in der Max-Eyth-Straße 2 schwer zu ermitteln war, hat es einige Zeit gedauert, bis wir mit vereinten Kräften eine mögliche Lösung gefunden haben. Wir bedauern, dass es in diesem Zusammenhang zu kurzfristigen gesundheitlichen Beschwerden gekommen ist. Zu keinem Zeitpunkt bestand jedoch die Gefahr von dauerhaften gesundheitlichen Auswirkungen für Studierende oder Beschäftigte“, sagten GMSH-Geschäftsführer Hans-Adolf Bilzhause und CAU-Präsident Professor Gerhard Fouquet nach einer gemeinsamen Sitzung.

Noch immer seien zwar die genauen Ursachen für Geruchsbelästigungen in den Laboren in der Max-Eyth-Straße 2 auf dem Unicampus nicht eindeutig geklärt. GMSH und Universität vermuten jedoch, dass zu nahe beieinander liegende Abluft- und Zuluftrohre Auslöser für die zeitweise in dem Gebäude auftretende Geruchsbelästigung sind. „Die Probleme tauchten seit Ende 2011 etwa vier bis fünf Mal im Monat auf, besonders im Winter und bei bestimmten Wetterlagen. Da wir davon ausgehen, dass dann die Abluft herabgedrückt und in die tiefer liegenden Frischluftansaugschächte gezogen wird, werden die Zuluftöffnungen jetzt auf die Stirnseiten des Gebäudes verlegt“, erklärte CAU-Kanzler Frank Eisoldt heute (Freitag, 17. Mai) auf einer Informationsveranstaltung für Studierende und Beschäftigte der Universität. Ausschreibung, Vergabe und Umbauarbeiten werden laut GMSH etwa acht Wochen dauern. Anfang August soll der Lehrbetrieb im Idealfall dann wieder wie gewohnt laufen.

Im Laborgebäude Otto-Hahn-Platz 10 hat dagegen die Lüftungsanlage nach einem Stromausfall nicht mehr richtig funktioniert, so dass es dort punktuell zu Geruchsbelästigung kam. Nach dem Vorfall wurde die Steuerung der Anlage ausgetauscht. Zurzeit wird sie von Fachleuten neu justiert. In der kommenden Woche folgen dann Kontrollmessungen. Sollten diese unauffällig sein, stünde das Gebäude voraussichtlich schon im Juni wieder für den Laborbetrieb zur Verfügung. „Parallel lassen wir untersuchen, wie die Belastungslage auf dem Chemiecampus insgesamt ist“, so Eisoldt weiter.

„Wir bedauern es sehr, dass wir keine schnellere Lösung für die komplizierten Probleme gefunden haben und viele Menschen verunsichert wurden“, betonten Bilzhause und Fouquet. „Von den Laborschließungen betroffene Studierende und Promovierende werden keine Nachteile durch den Vorfall haben“, ergänzte der Präsident der CAU. Den Verantwortlichen sei klar gewesen, dass die Schließung der Laborgebäude Bachelor-, Master- und Doktorarbeiten erheblich behindert und verzögert. Durch Blockpraktika, Ausweichlabore und die Verlängerung bestehender Arbeitsverträge wolle man es nun ermöglichen, dass alle Prüfungen bis zum Beginn des Wintersemesters abgelegt werden und Forschungsarbeiten vernünftig beendet werden können.



Pressekontakt:

Gebäudemanagement Schleswig-Holstein AöR (GMSH)
Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit, Barbara Müller
Telefon 0431/599-1106
Telefax 0431/599-1102
E-Mail: barbara.mueller@gmsh.de

Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
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