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Pressemeldung Nr. 173/2013 vom 19.06.2013 | RSS | zur Druckfassung | Suche

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Forschung trifft auf Anwendung


Die einen forschen an molekularen Maschinen, die anderen bauen Rennwagen: Doktorandinnen und Doktoranden aus dem Sonderforschungsbereich (SFB) 677 „Funktion durch Schalten“ der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) und die Mitglieder des Formula Student Teams Raceyard der Fachhochschule Kiel trafen sich am Mittwoch, 19. Juni, um sich gegenseitig ihre Projekte vorzustellen. Leitgedanke des Tages war „Research meets Application: the meaning of interdisciplinary cooperations in scientific and industrial projects“.

Beide interdisziplinären Teams tauschten sich während unterschiedlicher Präsentationen und Führungen an der Universität und der Fachhochschule über ihre Aufgaben und Erfahrungen auf dem Gebiet mikroskopischer und makroskopischer Maschinen aus. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus der Chemie, Materialwissenschaft, Physik und Medizin der CAU einerseits sowie die aus der Ingenieurwissenschaft, Betriebwirtschaftslehre und des Designs an der FH andererseits erhielten dadurch neue Einblicke in die Arbeitswelt der jeweils anderen. „Gerade die erfolgreiche Zusammenarbeit in industriellen Gruppen verlangt den ständigen Austausch zwischen Entwicklern, Forschern und Herstellern. Um unsere Doktoranden auf diese zukünftige Herausforderung optimal vorzubereiten, möchten wir zunächst einmal die Fachsprache und Herangehensweise des anderen Arbeitsteams verstehen und so Schritte über die eigenen Horizonte wagen,“ erklärt Hendrikje Neumann, Sprecherin des Graduiertenkollegs im SFB-Team der CAU, die Idee hinter dem Treffen.

Vormittags besuchten die Teilnehmenden unter anderem das Audiolabor, die Reinraumlabore und die Femtosekunden-Laserlabore auf dem CAU-Campus. Nachmittags führte das Raceyard-Team an der Fachhochschule durch die Werkshallen. In einem Testlauf demonstrierte es seinen selbst gestalteten und gebauten Rennwagen mit Elektroantrieb. Der E-Bolide wird in diesem Jahr bei internationalen Wettbewerben in Silverstone, Hockenheim und Barcelona starten.
„Dieser erste Austausch unserer so unterschiedlichen Arbeitsgruppen mit ihren zukunftsweisenden Projekten soll Kiel als Bildungsstandort weiter bereichern. Von den gebündelten Kompetenzen kann auch die regionale Industrie profitieren“, so Neumann weiter.

Weitere Informationen:

www.sfb677.uni-kiel.de

www.raceyard.de

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Wollen voneinander lernen: Die Nachwuchsforschenden aus dem Sonderforschungsbereich 677 der Kieler Universität und das Team Raceyard von der Fachhochschule Kiel.
Copyright/Foto: CAU/Denis Schimmelpfennig

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