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Pressemeldung Nr. 197/2013 vom 09.07.2013 | RSS | zur Druckfassung | Suche

In Kontakt bleiben: CAU ordnet ihre Alumni-Arbeit neu

Uni-Mitglieder von heute sind die Alumni-Netzwerker von morgen


Ein Studium oder Forschungsaufenthalt sind prägende Lebensabschnitte voller Erinnerungen und enger Freundschaften. Der Alumni Kiel e.V., die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) und der Exzellenzcluster „Ozean der Zukunft“ wollen diese Bande stärken und ihren Absolventinnen und Absolventen, Forschenden und ehemaligen Mitgliedern eine gemeinsame Plattform bieten, um dauerhaft in Kontakt mit ihrer Alma Mater zu bleiben. Grundlage sind neue Newsletter, Aktionen und die gezielte Ansprache künftiger Alumni als potenzielle Botschafterinnen und Botschafter für die Kieler Universität. Gemeinsam stellten die drei Partner heute, 9. Juli, ihre Alumni-Pläne vor.

„Zum Wintersemester starten wir mit einem offenen Alumni-Netzwerk, das die Arbeit des Alumni Kiel e.V. und der weit mehr als zwanzig weiteren Fördervereine auf Fakultäts- oder Institutsebene ergänzen und beflügeln soll“, führte Professor Gerhard Fouquet, Präsident der CAU und 1. Vorsitzender des Alumni-Vereins, ein. „In dem übergreifenden Netzwerk können sich unsere Ehemaligen austauschen und in Kontakt bleiben. Eigens eingerichtet wird außerdem eine Stellenbörse, zu der Alumni und CAU-Studierende exklusiven Zugang haben.“ Ein zweisprachiger Newsletter wird voraussichtlich das Angebot an die CAU-Alumni ab dem Wintersemester ergänzen. „Auf diesem Weg wollen wir als Heimatuniversität das Gemeinschaftsgefühl unserer Mitglieder auch nach ihrem Aufenthalt an der CAU erhalten.“

Unter diesem Ziel vereint, unterstütze der Alumni Kiel e.V. die Vorhaben der Universität, so Klaus Buß, 2. Vorsitzender des Alumni-Vereins: „Die Mitglieder in unserem Verein erhalten das volle Paket. Alle Daheimgebliebenen können in der Universitätsbibliothek Lektüre ausleihen oder reduzierte Angebote des Vereins ‚Kontaktstudium nach Beruf und Familie‘ oder des Sportzentrums wahrnehmen. Eine Alumni-Mail-Adresse oder Veranstaltungen wie der jährliche Alumni-Segelcup holen auch die fernen Mitglieder ins Boot. Außerdem wollen wir den frischen Absolventinnen und Absolventen helfen, schnell im Berufsleben Fuß zu fassen. Deshalb unterstützt der Verein die CAU dabei, eine Stellenbörse für das neue Alumni-Portal aufzubauen.“

Ein besonderes Netzwerk für die forschenden Uni-Mitglieder im Bereich Meereswissenschaften hat der Exzellenzcluster „Ozean der Zukunft“ aufgebaut. Dr. Gesche Braker vom Kieler Ozeancluster koordiniert dieses Netzwerk genannt IMAP (Integrated-Marine-Postdoc-Netzwerk), das bereits mehr als
60 Postdoktorandinnen und Postdoktoranden vereint. Rund die Hälfte von ihnen stammen aus dem europäischen und außereuropäischen Ausland. „IMAP zielt darauf, Nachwuchsforschende strategisch zu begleiten und verlässliche universitäre Strukturen für eine wissenschaftliche Karriere aufzubauen wie auch spezifische Weiterbildung und Mentoring-Angebote zu organisieren“, sagt Braker.

„Vor allem internationale Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler wollen wir gewinnen, die anlässlich eines Forschungsaufenthaltes den Kieler Standort kennen lernen und nach Rückkehr der in ihr Heimatland für Kiel werben“, erklärt Braker die Forscher-Alumni-Strategie, mit der der Exzellenzcluster gerade eine 30.000 Euro-Förderung von der Alexander von Humboldt-Stiftung eingeworben hat (siehe Pressemitteilung Forscher-Alumni-Strategie). Diese Kontakte könne der Exzellenzcluster „Ozean der Zukunft“ dann nutzen, um die Vernetzung mit bestehenden Partneruniversitäten, besonders in den USA, Kanada und China zu stärken, den gegenseitigen Austausch von Nachwuchsforschenden oder Gastwissenschaftlerinnen und Gastwissenschaftlern zu fördern oder Ansprechpartner zu etablieren, die die Rekrutierung exzellenter Bewerber und Bewerberinnen nach Kiel unterstützen. „Um das Ganze auch für die Netzwerkmitglieder interessant zu machen, bieten wir zum Beispiel Reisestipendien zu Konferenzen an.“

Kontakt:
Barbara Colic
Geschäftsführung Alumni Kiel e.V.
Telefon:0431/880-5521
E-Mail: colic@alumni.uni-kiel.de

Dr. Gesche Braker
Koordinatorin IMAP
Telefon: 0431/880-6550
E-Mail: gbraker@uv.uni-kiel.de

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Rund 4.000 Absolventinnen und Absolventen eines Bachelor-, Master- oder Promotionsstudiums verabschiedet die Kieler Universität im Studienjahr. Sie alle waren Teil der Landesuniversität – und können es auch weiterhin sein, als Alumni der CAU.
Foto/ Copyright: Eisenkrätzer, Uni Kiel

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In Kontakt bleiben: Uni Kiel, Alumni Kiel e.V. und Ozeancluster gehen die Alumni-Arbeit gemeinsam an. Von links: Gerhard Fouquet (CAU-Präsident und 1. Vorsitzender des Vereins), Cordelia Andreßen (eine der Beisitzenden im Vereinsvorstand), Gesche Braker (Exzellenzcluster "Ozean der Zukunft"), Klaus Buß (2. Vorsitzender des Vereins) und Barbara Colic (Geschäftsführerin des Vereins).
Foto/ Copyright: Claudia Eulitz, Uni Kiel

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Über den Alumni Kiel e.V.



Wann wurde Alumni Kiel e.V. gegründet und von wem?
Alumni Kiel e.V. wurde Ende des Jahres 2000 auf Anregung von Udo und Heide Simonis gegründet. Der damalige Rektor Prof. Reinhard Demuth nahm die Anregung gern auf und betraute den langjährigen Syndikus der CAU, Claus Frömsdorf, heute Beisitzer im Vorstand, mit dem Aufbau des Vereins.

Wer ist Vorstand?
Laut Satzung ist der jeweilige Präsident/die jeweilige Präsidentin 1. Vorsitzender oder 1. Vorsitzende. Zum 2. Vorsitzenden wurde im April d. J. der Rechtsanwalt und ehemalige Innenminister des Landes Schleswig-Holstein, Klaus Buß, gewählt.

Wer kann Mitglied werden?
Mitglieder können ehemalige Studierende, aktive oder ehemalige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie der Universität anderweitig verbundene Personen sein. Der Mindestmitgliedsbeitrag beträgt 50,00 EUR. Mittlerweile hat der Verein 870 Mitglieder, davon sind knapp 500 zahlende Mitglieder.

Prominente Mitglieder:
Prominente Vereinsmitglieder aus der Region sind zum Beispiel Heide und Udo Simonis, Norbert Gansel, Karl-Heinz Zimmer, Cathy Kietzer und Angelika Volquartz sowie einige ehemalige Landesminister und auch Personen aus Wirtschaft und Verbänden wie Hans Heinrich Driftmann oder Gabriele Wachholtz.

Gutes Tun: Was fördern die Vereinsmitglieder?
Dem Satzungszweck „Finanzielle und ideelle Förderung der Forschung und Lehre an der CAU“ folgend, unterstützt der Verein Projekte von Studierenden, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern. Gefördert werden unter anderem Exkursionen, Tagungen oder Veröffentlichungen. Darüber hinaus bieten die Alumni auch Praktikumsplätze an.

Gutes Erleben: Aktivitäten des Vereins
Im Laufe der Jahre hat der Verein viele Veranstaltungen angeboten. Die Mitglieder besuchten Institute, Labore und Versuchsgüter und informierten sich über neueste Forschungsansätze und -methoden. Jedes Jahr findet auch die Alumni-Segelregatta statt. Die Universität lädt die Alumni außerdem zu universitären Veranstaltungen ein.

Weitere Informationen:
www.uni-kiel.de/alumni



Über IMAP



Der Exzellenzcluster „Ozean der Zukunft“ fördert Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler in seinem Postdoktoranden-Netzwerk IMAP (Integrated Marine Postdoc Network). Das Netzwerk richtet sich schwerpunktmäßig an neue Postdocs oder Forscherinnen und Forscher mit befristeten Stellen und unterstützt sie bei der Planung ihrer beruflichen Laufbahn durch Weiterbildungs- und Mentoring-Angebote. Darüber hinaus organisiert IMAP zahlreiche Aktivitäten, die den gegenseitigen Erfahrungsaustausch und die Vernetzung untereinander fördern. Dazu zählen der IMAP-Stammtisch und gegenseitige Laborbesuche.

Geplante Aktivitäten
- Erweiterung der CAU-Alumni-Datenbank für Forschende (gegenseitige Kontaktaufnahme wird möglich, auch wenn Ortswechsel stattfinden)
- Vorbereitung und Vernetzung von zukünftigen Alumni in Kiel
- Einbindung von potenziellen Alumni in eine Vielzahl an Cluster-Aktivitäten wie internationale Tagungen oder Symposien
- Organisation von spezifischen Alumni-Veranstaltungen auf internationalen Tagungen

Zeitrahmen und Zukunft
Das Pilotprojekt wird zum Ende der zweiten Phase der Clusterlaufzeit 2017 evaluiert und soll dann in eine Forscher-Alumni-Strategie für die gesamte Kieler Universität aufgehen.

Future Ocean und Humboldt – eine fruchtbare Partnerschaft
Eine strategische Partnerschaft zwischen dem Exzellenzcluster „Ozean der Zukunft“ und der deutschen Alexander von Humboldt Stiftung wurde 2009 aufgebaut, um erstklassige, internationale, junge Fortscherinnen und Forscher als Alexander von Humboldt Stipendiaten nach Kiel zu bringen.

Weitere Informationen:
www.futureocean.org/de/cluster/postdoc_network/integrated_marine_postdoc_network.php



Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
Presse, Kommunikation und Marketing, Dr. Boris Pawlowski, Text: Claudia Eulitz
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Text / Redaktion: ► Claudia Eulitz