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Pressemeldung Nr. 223/2013 vom 02.08.2013 | RSS | zur Druckfassung | Suche

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Was steckt in den Zentren von Galaxien?

Internationale Tagung an der Uni Kiel vom 6. bis 8. August


Um Schwarze Löcher als Zentren von Galaxien dreht sich die Tagung „Galactic Nuclei From Observational Challenges to Relativistic Modeling“ (Galaktische Kerne von Beobachtungsherausforderungen zu relativistischer Modellbildung) an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU). Ab Dienstag, 6. August, diskutieren Forschungsgruppen aus Frankreich, Tschechien und Deutschland für drei Tage im Kieler Physikzentrum über die Geheimnisse der Schwarzen Löcher.

„Wir wissen heute, dass im Zentrum so gut wie jeder Galaxie ein Schwarzes Loch steckt, das eine Masse im Bereich vom millionen- bis zum milliardenfachen der Sonnenmasse hat“, erklärt Professor Wolfgang J. Duschl vom Institut für Theoretische Physik und Astrophysik, der die Tagung in Kiel organisiert. „Wir werden uns vor allem mit diesen Schwarzen Löchern, ihrer Umgebung und ihrer Entwicklung, also dem unmittelbaren Zentrum der Galaxien, aber auch mit der Einbettung in die Gesamtgalaxie befassen.“

Veranstalter der Tagung neben Duschl sind der Kölner Professor Andreas Eckart, bekannt geworden durch seine Arbeiten zur Bestimmung der Masse des Schwarzen Lochs im Zentrum der Milchstraße, und Professor Vladimir Karas, dessen Prager Forschungsgruppe die Vorgänge in unmittelbarer Nähe Schwarzer Löcher untersucht.

Insgesamt 40 Expertinnen und Experten vom Physikalischen Institut der Universität Köln, vom Astronomischen Institut der tschechischen Akademie der Wissenschaften und vom Kieler Institut für Theoretische Physik und Astrophysik wollen bei der von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Tagung Möglichkeiten zu einer engeren Zusammenarbeit ausloten. Außerdem wollen sie sich mit dem Sonderforschungsbereich 956 an den Universitäten Köln und Bonn vernetzen, der sich mit der Entstehung von Sternen beschäftigt.

Weitere Informationen unter
http://wjd.astrophysik.uni-kiel.de/CPK13

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Künstlerische Darstellung eines Schwarzen Lochs (helles Zentrum) mit der Gasströmung in seiner Umgebung (dunkle Scheibe). Wie solche Scheiben funktionieren und wie sie Material ins Schwarze Loch transportieren, ist eines der Hauptarbeitsgebiete der Kieler Astrophysik.
Foto/Copyright: NASA

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Kontakt:
Prof. Dr. Wolfgang J. Duschl
Institut für Theoretische Physik und Astrophysik
Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
Tel.: 0431/880 - 4125
E-Mail: wjd@astrophysik.uni-kiel.de



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Text / Redaktion: Denis Schimmelpfennig