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Pressemeldung Nr. 233/2013 vom 15.08.2013 | RSS | zur Druckfassung | Suche

Marktplatz für die Nanotechnologie im Norden

Norddeutsche Initiative Nanotechnologie Schleswig-Holstein e.V. gegründet


Aus NINa wird NINa SH: Seit mehr als acht Jahren vernetzt und fördert die Norddeutsche Initiative Nanomaterialien (NINa) die Nanotechnologie im Norden Deutschlands. Um die erfolgreiche Arbeit nach der Auflösung der Projektträgerin, der Innovationsstiftung Schleswig-Holstein, fortsetzen zu können und auszubauen, wurde das Netzwerk jetzt (14. August) auf der Gründungsversammlung an der Technischen Fakultät der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) in einen gemeinnützigen Verein umgewandelt.

Seit ihrer Gründung im Jahr 2005 tauschen sich wissenschaftliche Arbeitsgruppen und Unternehmen aus Schleswig-Holstein und Hamburg auf der NINa-Plattform regelmäßig über ihre neuesten Erkenntnisse und Erfahrungen aus. Sie knüpfen Kontakte und entwickeln gemeinsam neue Ideen rund um Nanopartikel, Werkstoffe und Beschichtungen. „Die Vereinsform erlaubt es uns nun, die Aktivitäten Schleswig-Holsteins im Bereich der Nanotechnologie zu koordinieren und Fördermittel des Landes einzuwerben“, erläutert Gründungsmitglied und 1. Vorsitzender des Vereins Professor Franz Faupel von der Uni Kiel. Das bisherige Engagement über die Landesgrenzen hinaus könne dadurch sogar noch verstärkt werden.

Um die Forschung in der Nanotechnologie und in angrenzenden Technologiebereichen sowie den Wissenstransfer in die Unternehmen zu fördern, soll eine überregionale Kommunikations- und Informationsplattform geschaffen werden. Hier sollen sich Forscherinnen und Forscher intensiv austauschen und strategische Partnerinnen und Partner für kleine und mittelständische Unternehmen vermittelt werden. „Wir möchten das große Potenzial auf dem Gebiet der Nanomaterialien, das es in Norddeutschland gibt, nutzen und Innovationen unterstützen – zum Beispiel mit Dienstleistungen, Seminaren und Vorträgen für alle Vereinsmitglieder“, so Faupel weiter.

Neben namhaften Wissenschaftlern, Forschungszentren und Firmen aus Schleswig-Holstein gehört auch das Mads Clausen-Institut aus Dänemark zu den Gründungsmitgliedern des Vereins. In den geschäftsführenden Vorstand wurden auf der Gründungsversammlung von NINa SH einstimmig Franz Faupel zum 1. Vorsitzenden, Rainer Döhl-Oelze (Geschäftsführer der Geesthachter Innovations- und Technologiezentrum GmbH) zum 2. Vorsitzenden und Jens Urny von der CAU zum Schatzmeister gewählt. Unternehmen, universitäre Arbeitsgruppen, Fachhochschulen, Forschungszentren, Forschungsinstitute, Studierende oder auch Privatpersonen, die Mitglied werden wollen, können sich auf www.nina.uni-kiel.de informieren.

Nanowissenschaften und -technologie in Schleswig-Holstein
Insgesamt 49 Institutionen zählt der Kompetenzatlas Nanotechnologie in Deutschland für Schleswig-Holstein auf. Allen voran stehen die von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Sonderforschungsbereiche 677 „Funktion durch Schalten“ und 855 „Magnetoelektrische Verbundwerkstoffe – biomagnetische Schnittstellen der Zukunft“ an der CAU. Hier werden molekulare Maschinen und neuartige Sensoren für die medizinische Diagnostik entwickelt. Zu diesen Netzwerken und dem NINa SH e.V. i.G. kommen zwölf Einrichtungen der Hochschulforschung an den Universitäten Kiel und Lübeck, das an der CAU beheimatete Kieler Nanolabor sowie vier außeruniversitäre Forschungsinstitute hinzu. 23 kleine und mittelständische Unternehmen und vier Großunternehmen arbeiten auf dem Gebiet der Nanotechnologie. Gelistet sind auch öffentliche Verwaltungseinrichtungen, Finanzinstitutionen und sonstige Verbände. (Nähere Informationen auf www.nano-map.de)

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Der geschäftsführende Vorstand des neuen Vereins Norddeutsche Initiative Nanotechnologie Schleswig-Holstein. Von rechts: Jens Urny (Schatzmeister) und Franz Faupel (1. Vorsitzender; es fehlt der 2. Vorsitzende Rainer Döhl-Oelze) sowie einige der Gründungsmitglieder: Mohammed Es-Souni (FH Kiel), Claus-Christian Glüer (Molecular Imaging North Competence Center), Horst Rubahn (Mads Clausen-Institut), Oula Penate-Medina (MOIN CC), Rainer Adelung, Holger Kersten, Eckhard Quandt (alle CAU), Werner Kässens (Wissenschaftszentrum Kiel GmbH) und Joachim Bergmann (Wirtschaftsförderung und Technologietransfer Schleswig-Holstein GmbH)
Copyright/Foto: Denis Schimmelpfennig, Uni Kiel

Foto zum Herunterladen:
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Kontakt:
Norddeutsche Initiative Nanotechnologie Schleswig-Holstein e.V. i.G.
Prof. Dr. Franz Faupel
Tel.: 0431/880 6225
E-Mail: ff@tf.uni-kiel.de



Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
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Text / Redaktion: Denis Schimmelpfennig