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Pressemeldung Nr. 280/2013 vom 04.10.2013 | RSS | zur Druckfassung | Suche

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Karriereplanung in der Wissenschaft

Mehr als 150 Nachwuchsforscher und Nachwuchsforscherinnen informierten sich über Fördermöglichkeiten


Wer als junger Wissenschaftler oder als junge Wissenschaftlerin nach der Promotion weiter forschen möchte, hat meist eine unsichere Zukunft vor sich. Stellen innerhalb von Forschungsprojekten sind oft auf nur wenige Jahre befristet. In dieser Zeit soll der wissenschaftliche Nachwuchs forschen, lehren und Projekte koordinieren. Da bleibt nur wenig Zeit, sich um eine Anschlussfinanzierung zu kümmern, wenn das eigene Projekt ausläuft. Doch welche Förderung ist die richtige Wahl? Welche Stipendien gibt es? Und wie werden Anträge erfolgreich formuliert?

Mehr als 150 Nachwuchsforscher und -forscherinnen informierten sich am Mittwoch, 2. Oktober, auf dem ersten Karrieretag der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) über Fördermöglichkeiten und Stipendien in Deutschland und Europa – zur Finanzierung der jeweils eignen Stelle in der Wissenschaft. Die Veranstaltung richtete sich daher besonders an junge Nachwuchskräfte mit Promotion, die eine Karriere in der Forschung an der Christian-Albrechts-Universität oder an einem Forschungsinstitut anstreben.

„Junge Forschende sind wichtige Akteure im deutschen Wissenschaftssystem. In Kiel haben wir es uns deshalb zum Ziel gesetzt, sie gezielt und bestmöglich auf ihrem Weg zu begleiten“, sagt Professor Frank Kempken, Vizepräsident der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Der erste Karrieretag an der CAU sollte die Forschenden daher fit machen für die zahlreichen Antragsformate der nationalen und internationalen Forschungsförderlandschaft. Dr. Sonja Ochsenfeld-Repp (Kooperationsstelle EU der Wissenschaftsorganisatoren, KOWI) und Dr. Michael Fuchs (Deutsche Forschungsgemeinschaft) stellten dafür die unterschiedlichen Möglichkeiten der Förderung durch die DFG und durch die Europäische Union vor und konnten so Wege aufzeigen, wie Drittmittelquellen für die Finanzierung der eigenen Stelle erschlossen werden können.

„Es wichtig, dass sich unsere Nachwuchswissenschaftler und Nachwuchswissenschaftlerinnen gleichermaßen in der deutschen als auch in der internationalen Förderlandschaft auskennen“, sagt PD Dr. Gesche Braker, Koordinatorin des Postdoktoranden-Netzwerkes IMAP im Exzellenzcluster „Ozean der Zukunft“ und Organisatorin des Karrieretages an der CAU. „Wir wollen dazu beizutragen, dass der wissenschaftliche Nachwuchs planbarere Karriereperspektiven vorfindet. Dazu zählt auch eine kontinuierliche Forschung auf dem eigenen Fachgebiet, die auch durch das Einwerben von externen Fördermitteln oder von Forschungsstipendien gewährleistet werden kann.“ Im Postdoktoranden-Netzwerk des Exzellenzclusters „Ozean der Zukunft“ werden gezielt junge Meereswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler bei der Planung ihrer Karriere unterstützt. Aber auch die Kieler Universität bietet umfassende Unterstützung bei der Antragsstellung von Drittmitteln für alle Forscherinnen und Forscher.

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(von links) Dr. Michael Fuchs (DFG), Dr. Gesche Braker (Future Ocean, Uni Kiel) und Dr. Sonja Ochsenfeld-Repp (KOWI) gestalteten den ersten Karrieretag an der Uni Kiel.
Foto/Copyright: Friederike Balzereit, Future Ocean

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Links
www.kowi.de (Kooperationsstelle EU der Wissenschaftsorganisationen)
www.dfg.de/foerderung/programme/index.jsp
www.uni-kiel.de/forschung/de/service-informationen/foerdermoeglichkeiten-im-ueberblick
www.futureocean.org/de/cluster/postdoc_network/overview.php

Kontakt
PD Dr. Gesche Braker, Exzellenzcluster „Ozean der Zukunft“, Postdoktoranden-Netzwerk,
Telefon: 0431-880-6550, gbraker@uv.uni-kiel.de
Friederike Balzereit, Exzellenzcluster „Ozean der Zukunft“, Öffentlichkeitsarbeit,
Telefon: 0431-880-3032, fbalzereit@uv.uni-kiel.de



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Text / Redaktion: ► Claudia Eulitz