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Pressemeldung Nr. 301/2013 vom 22.10.2013 | RSS | zur Druckfassung | Suche

Ja, ich will: CAU vergibt 86 Deutschlandstipendien

Fouquet: „Stifterinnen und Stifter verleihen dem Nachwuchs Flügel.“


86 Stipendiatinnen und Stipendiaten können sich in der dritten Runde des Deutschlandstipendiums an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) über eine finanzielle Unterstützung freuen. Am Montag, 21. Oktober, übergaben CAU-Präsident Professor Dr. Gerhard Fouquet, private Spenderinnen und Spender sowie Kiels Stadtrat Wolfgang Röttgers bei einer Feierstunde die Stipendien an die Geförderten. Ein Jahr lang erhalten die 46 jungen Männer und 40 Frauen aus sieben der acht Fakultäten der CAU nun monatlich 300 Euro. Insgesamt 324 Studierende hatten sich zuvor um die begehrte Pauschale beworben. Fast jede vierte Bewerbung war am Ende erfolgreich. Zusätzlich erhielten vier Studierende aus osteuropäischen Ländern das Stipendium der Landeshauptstadt Kiel, das seit 1954 vergeben wird.

Seit dem Jahr 2011 haben damit 220 junge Kieler Talente von dem Förderprogramm profitiert. 792.000 Euro flossen bislang in die Stipendien. Die Hälfte davon (396.000 Euro) kam von privaten Stifterinnen und Stiftern. Für Fouquet ist das Ausdruck der hohen Wertschätzung, die die Universität im ganzen Land genießt. Allen Stifterinnen und Stiftern könne dafür kaum genug gedankt werden: „Ihre Hilfe und Erfahrung verleiht unserem Nachwuchs buchstäblich Flügel. Dank Ihnen haben diese jungen Menschen von Anfang an das Gefühl, für die CAU besonders wertvoll zu sein. Ihre Generosität verschafft uns einen spürbaren Vorteil im Wettbewerb um die besten Köpfe.“ Im Jubiläumsjahr 2015 wolle die Universität deshalb das 350. Stipendium vergeben.

Ähnlich äußerte sich Professor Dr. Manfred Schimmler von der Technischen Fakultät der CAU. Er sprach für die Professor Dr. Werner Petersen-Stiftung, die allein 25 Stipendien in Höhe von insgesamt 45.000 Euro stiftete. Laut Schimmler ein lohnendes Investment, denn „die Qualität der Lernenden und Lehrenden hebt automatisch das Niveau der Ausbildung insgesamt an. Eine gelebte Stipendienkultur kann somit helfen, die besten Schülerinnen und Schüler für Kiel zu begeistern. Und ein Stipendium kann das Zünglein an der Waage bei der Entscheidung für einen Studienort sein.“ Den Ausgezeichneten rief er zu: „Geben Sie mit Ihrem Stipendium an. Werben Sie für ein Studium in Kiel!“

Diana Maradea, Personalreferentin der Grundfos Pumpenfabrik GmbH, hob in ihrer Rede die Bedeutung von Programmen wie dem Deutschlandstipendium für das Talentmanagement in der Wirtschaft hervor. Medienpartnerschaften und zusätzliche Mittel von privaten Spendern für die Kommunikation machten es möglich, dass das Programm im vergangenen Jahr via Zeitung, Rundfunk und Werbung flächendeckend bekannt gemacht wurde und sich so viele neue Spenderinnen und Spender engagierten. Maradea: „Grundfos hat sich bewusst für die CAU entschieden, nicht nur wegen der räumlichen Nähe, sondern weil es hier möglich ist, gezielt ausgewählte Studenten zu unterstützen. Auch wenn die Unterstützung für die Studentinnen und Studenten unverbindlich ist, möchten wir dem Ganzen gerne ein Gesicht geben.“

„Hinter allen guten Dingen im Leben stehen Menschen“, fasste Larisa Kiseleva, Stipendiatin der Kieler Schmidt & Hoffmann GmbH, die Gemütslage der 86 Ausgezeichneten zusammen. Dass das Programm sich ausdrücklich auch an ausländische Studierende richte, stärke weltweit die Reputation des deutschen Bildungssystems. „Das Deutschlandstipendium ist für uns alle Anerkennung bisher erbrachter Leistungen. Und wir Studierenden spüren deutlich die Verantwortlichkeit gegen jene, die an uns glauben. Wir werden Sie nicht enttäuschen“, so die junge Russin abschließend.

Das Deutschlandstipendienprogramm fördert einkommensunabhängig begabte Studierende aller Nationalitäten, deren bisheriger Werdegang herausragende Studienleistungen erwarten lässt, mit 300 Euro im Monat über ein Jahr. Die eine Hälfte des Betrags kommt dabei vom Bund, die andere Hälfte von privaten Stifterinnen und Stiftern. Partner für die Kommunikation zum Deutschlandstipendium an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel sind der Sparkassen- und Giroverband für Schleswig-Holstein, Haus & Grund, Regiocast und die Kieler Nachrichten.

Mehr Informationen zum Deutschlandstipendium im Internet unter:
www.uni-kiel.de/foerderer/stipendien oder bei Sabine Große-Aust, Tel. 0431/880-1490, E-Mail: sgrosse-aust@praesidium.uni-kiel.de.

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86 Stipendiatinnen und Stipendiaten erhielten am Montag, 21. Oktober, bei der Vergabe der Deutschlandstipendien 2013 ihre Urkunden aus den Händen ihrer Förderinnen und Förderer.
Copyright: CAU, Foto: Christina Kloodt

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Bedankte sich im Namen aller Geförderten: Schmidt & Hoffmann-Deutschlandstipendiatin Larisa Kiseleva.
Copyright: CAU, Foto: Christina Kloodt

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