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Pressemeldung Nr. 373/2013 vom 04.12.2013 | RSS | zur Druckfassung | Suche

Personalmeldungen November 2013


1. Berufungen/Ernennungen nach Kiel

Professor Dr. MATEI DEMETRESCU, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, hat den Ruf auf die W3-Professur für Statistik an der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät angenommen.

Professor Dr. JÖRG EBBING, NGU (Norges geologiske undersøkelse, etwa: Geologische Studie Norwegens), Trondheim, Norwegen, hat den Ruf auf die W3-Professur für Geophysik an der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät angenommen.

Professorin Dr. MELANIE HERSCHEL, Universität Paris-Süd, hat einen Ruf auf die W3-Professur für Informationssysteme an der Technischen Fakultät erhalten und angenommen.

PD Dr. HANNA KADUSZKIEWICZ, Universität Hamburg, hat den Ruf auf die W3-Professur für Allgemeinmedizin an der Medizinischen Fakultät angenommen.

Professor Dr. ANSGAR SCHERP, Universität Mannheim, hat den Ruf auf die W2-Professur für Knowledge Discovery an der Technischen Fakultät angenommen.

2. Erhaltene, angenommene und abgelehnte Rufe an Kieler Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler

Professor Dr. ARNE BIASTOCH, Forschungsbereich Ozeanzirkulation und Klimadynamik am GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel, hat einen Ruf der University of Cape Town (Südafrika) auf eine Sarchy Professur der National Research Foundation für Physikalische Ozeanographie abgelehnt.

Dr. ANJA HENNINGSEN, Institut für Pädagogik, hat einen Ruf auf die Juniorprofessur für Sexualpädagogik an der Philosophischen Fakultät erhalten und angenommen.

PD Dr. KATRIN HERTRAMPF, Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH), Campus Kiel, hat einen Ruf auf die W2-Professur für Prävention und Versorgung in der Zahnheilkunde an der Medizinischen Fakultät erhalten und angenommen.

PD Dr. KIRSTIN KRÜGER, Forschungsbereich Ozeanzirkulation und Klimadynamik am GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel, hat einen Ruf an die Universität Oslo (Norwegen) auf eine Professur für Meteorologie angenommen.

Professorin Dr. TINA TREUDE, Forschungsbereich Marine Biogeochemie am GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel, hat einen Ruf an die University of California in Los Angeles (USA) auf eine Professur für Marine Geomikrobiologie angenommen.


3. Von der Universität vergebene Ehrungen, Auszeichnungen und Preise

Der ehemalige Ministerpräsident Schleswig-Holsteins und Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes, PETER HARRY CARSTENSEN (CDU), hat die Ehrendoktorwürde der Agrar- und Ernährungswissenschaftlichen Fakultät der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) erhalten. Die Auszeichnung wurde ihm für seine Leistungen zur Entwicklung der schleswig-holsteinischen Landwirtschaft, für seine Initiativen zur Verbesserung der Welternährung und seine Verdienste um die Agrar- und Ernährungswissenschaften verliehen.

Der georgische Jurist und Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes Professor LADO CHANTURIA hat die Ehrendoktorwürde der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) erhalten. Chanturia habe sich sowohl um die Fakultät als auch um die deutsch-georgischen Beziehungen große Verdienste erworben, hieß es in der Begründung.

Der Dichter ARNE RAUTENBERG wird mit der Liliencron-Dozentur der Universität Kiel geehrt. Sie wird vom Institut für Neuere Deutsche Literatur und Medien sowie vom Literaturhaus Schleswig-Holstein vergeben und ist die einzige allein der Lyrik vorbehaltene Poetikdozentur Deutschlands.

4. Von externen Einrichtungen vergebene Ehrungen, Auszeichnungen und Preise

Dr. KONRAD ADEN, Klinik für Innere Medizin I, Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH), Campus Kiel, und Medizinische Fakultät, hat den diesjährigen Pfizer Förderpreis erhalten. Der jährlich ausgeschriebene Preis prämiert sechs herausragende wissenschaftliche Projekte, die der Erforschung von rheumatologischen Erkrankungen dienen. Er ist mit 60.000 Euro dotiert.

Dr. ANNA LENA BERCHT, Geographisches Institut, ist die erste Preisträgerin des Hans Driesch Wissenschaftspreises. Der mit 5000 Euro dotierte Preis der Universität Witten/Herdecke will mutige und innovative Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler fördern. Bercht vereint in ihren Arbeiten zu Mega-Städten in China und Bangladesch Geographie und Psychologie, um die rasanten Urbanisierungsprozesse in ihrer Wirkung auf deren Bewohnerinnen und Bewohner besser zu verstehen. Dabei bezieht sie kognitive und emotionale Prozesse sowie Personenmerkmale in ihre Betrachtung ein. Laut Jury geht Bercht damit einen innovativen, disziplinübergreifenden Weg. Namensgeber für den Wissenschaftspreis ist Professor Hans Driesch (1867-1941), der Biologe, Naturphilosoph und Mitglied der deutschen Liga für Menschenrechte war. Gestiftet wird der Preis vom Unternehmer Michael W. Driesch.

GREGOR BOCHENEK und PD Dr. ARNE SCHÄFER, Institut für Klinische Molekularbiologie, sind die diesjährigen Träger des mit 10.000 Euro dotierten Miller-Preises. Den von der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde ausgelobten Preis erhielten sie für ihre Entdeckung bislang unbekannter Steuerungsfunktionen des Gens ANRIL. Es gilt als der wichtigste genetische Risikofaktor sowohl für Herzinfarkt als auch für die Parodontitis. Zudem entdeckten die Forschenden weitere genetische Risikovarianten. Der Miller-Preis wird jährlich zu Ehren des Pioniers der Zahnheilkunde, Professor Willoughby Dayton Miller (1853-1907), vergeben.

Dr. JAN MICHELS, Zoologisches Institut, hat mit dem Bild eines Hafthaarpolsters am Vorderfuß eines Marienkäfers den siebten Platz beim Nikon Small World-Fotowettbewerb 2013 belegt. Zu sehen ist das Bild, das mit einem Konfokalen Laserrastermikroskop aufgenommen wurde, unter folgendem Link:
www.nikonsmallworld.com/galleries

Das Umweltschutzprojekt „Holsteiner Lebensraum Korridore“ der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein wurde mit dem Titel „Ausgezeichnetes Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt“ geehrt. Projektpartnerin ist unter anderen das Institut für Natur- und Ressourcenschutz der Universität Kiel. Ziel des Projektes ist es, Naturschutzflächen über Grünbrücken wieder zu vernetzen. Autobahnen und Bundesstraßen trennen Lebensräume und stellen für Tiere und Pflanzen oft unüberwindbare Barrieren dar. Von der auf durchgängige Gehölzstrukturen angewiesenen Haselmaus, über wanderndes Rotwild und auf Tümpel angewiesene Kreuzkröten bis hin zur Wärme liebenden Kreuzotter: Wald-, Heide- und Offenlandarten haben durch das Engagement der Projektpartnerinnen und -partner wirksame Wanderwege aus Trittsteinbiotopen bekommen. Die Auszeichnung zum UN-Dekade-Projekt findet im Rahmen der Aktivitäten zur UN-Dekade Biologische Vielfalt statt, die von den Vereinten Nationen für den Zeitraum von 2011 bis 2020 ausgerufen wurde. Ziel der internationalen Dekade ist es, den weltweiten Rückgang der biologischen Vielfalt aufzuhalten.

5. Preisgekrönte Studienleistungen und Promotionen

MEHDI KESHAVARZ HEDAYATI, Institut für Materialwissenschaft, hat auf dem 7th International Congress on Advanced Electromagnetic Materials in Microwaves and Optics (7. Internationaler Kongress für Fortschrittliche Elektromagnetische Materialien in Mikrowellen und Optiken) in Bordeaux den ersten Preis für ein wissenschaftliches Poster in der Kategorie „student“ gewonnen. Für die Arbeit mit dem Titel „Perfect Plasmonic Absorber for Visible Frequency“ bekam er einen Gutschein über 100 Pfund.

Dr. SABINE SIEGERT, Universität Köln, bekommt den Genderforschungspreis 2013 der Universität Kiel für ihre hervorragend bewertete Dissertation "Elucidating the Role of Environmental and Genetic Risk Factors For Complex Diseases: Different Statistical Approaches". In dieser Arbeit untersucht sie unter anderem die Assoziation von Metabolomprofilen und dem Geschlecht in einer epidemiologischen Querschnittstudie. Sie konnte Unterschiede zwischen beiden Geschlechtern in diesen biologischen Markerprofilen zeigen, was die Bedeutung der geschlechterspezifischen Betrachtung von Risikofaktoren für Erkrankungen noch einmal hervorhebt. Promoviert wurde Siegert an der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät der Uni Kiel. Die Studie entstand in Kooperation mit dem Institut für Epidemiologie und dem Institut für Medizinische Informatik und Statistik der Medizinischen Fakultät. Betreut wurde sie von Professorin Ute Nöthlings. Der Genderforschungspreis für eine Dissertation ist mit 1000 Euro dotiert.

ANNIKA MEISEL, Institut für Pädagogik, bekommt nachträglich den Genderforschungspreis 2012 der Universität Kiel für ihre hervorragend bewertete Diplomarbeit "Berufswahl von weiblichen Jugendlichen und jungen Frauen. Entwicklung eines geschlechterspezifischen Beratungsleitfadens". Betreut wurde die Arbeit am Institut für Pädagogik von Professorin Birgit Brouër. Der Genderforschungspreis für eine Diplomarbeit ist mit 500 Euro dotiert.



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