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Pressemeldung Nr. 23/2014 vom 27.01.2014 | zur Druckfassung | Suche

Land fördert die Erprobung neuer Antifouling-Systeme im maritimen Bereich

Staatssekretär Müller-Beck: „Großes Potential in der Industrie“


Das Zoologische Institut an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) erforscht, in wieweit das sogenannte Gecko®-Tape, eine klebstofffreie, mikrostrukturierte Folie aus Silikon, für den Einsatz im maritimen Bereich verwendet werden kann. Die Projektgruppe konzentriert sich hierbei auf die Einsatzmöglichkeiten als Antifouling-Material, als Material zur Reduzierung des Strömungswiderstands und für den Einsatz als Unterwasserhaftmittel. Geleitet wird die Projektgruppe von Professor Dr. Stanislav Gorb.

Technologiestaatssekretär Ralph Müller-Beck stellte heute (27. Januar) fest: „Das Vorhaben beinhaltet neben dem wissenschaftlichen Erkenntnisgewinn bezüglich Strategien zur Prävention von Biofouling auf nicht-chemischer Basis auch ein bedeutendes Anwendungspotential im Bereich der maritimen Industrie wie beispielsweise im Schiffbau oder für jegliche Offshore-Anwendungen und passt somit optimal in die Anstrengungen der Landesregierung die maritime Wirtschaft zukunftsfähig zu halten“. Das Projekt wird im Rahmen der Landesinitiative „Zukunft Meer“ mit rund 60.000 € aus Technologiemitteln des Landes gefördert.

Das Gecko®-Tape könnte sich im maritimen Bereich zu einem erfolgreichen Antifouling-System entwickeln und somit auch zur Reduzierung des Strömungswiderstands beitragen. Die neuesten Entwicklungen im Bereich der Antifouling-Systeme basieren auf Silikonen, da sich diese in einem hohen Maße flexible, kälteunempfindliche, nicht erodierende und seewasserbeständige Eigenschaften mit einer hohen Lebensdauer aus auszeichnen. Der große Vorteil dieser Methode ist, dass keine giftigen Substanzen zum Einsatz kommen.
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