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Pressemeldung Nr. 92/2014 vom 28.03.2014 | zur Druckfassung | Suche

Deutschlandstipendium verbindet Menschen und Städte


Stipendien im Stipendienprogramm der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) unterstützen Studierende weit über die finanzielle Förderung hinaus. Eine ganz neue Form der ideellen Förderung bot die Stadt Rendsburg vier Kieler Studierenden mit Deutschlandstipendien in dieser Woche. Rendsburgs Bürgermeister Pierre Gilgenast hatte sie zum ersten „Rendsburg-Tag“ eingeladen. Gemeinsam mit dem Präsidenten der CAU, Professor Gerhard Fouquet, und Rendsburger Persönlichkeiten aus Medizin und Kultur erkundeten die Stipendiatinnen und Stipendiaten der Landesuniversität die Stadt mit Blick auf ihre jeweiligen Studienfächer.

„Der interdisziplinäre Austausch ist Ausdruck der verbundenen Wissenschaftskulturen, die wir an unserer Landesuniversität pflegen. Dass dieses ideelle Band weit über Kiel hinaus reicht, zeigt, wie bedeutend die CAU für das ganze Land ist. Ich freue mich daher sehr über die Unterstützung der Stadt Rendsburg und des Stifters, die diesen Austausch möglich machen“, sagte Fouquet beim Empfang der Stadt im Alten Rathaus.

Nach dem Empfang im Rathaus informierten die Chefärzte der imland Klinik Rendsburg, Professor Hermann Dittrich und Professor Nour Eddine El Mokhtari, die Medizinstudierenden Anna Markushina und Nils Marencke über die Schwerpunkte der Krankenhausarbeit. Dr. Christian Walda, Leiter des Jüdischen Museums Rendsburg, und Dr. Martin Westphal, Leiter der Museen im Kulturzentrum, führten parallel die Stipendiatinnen Mareike Schott (Kunstgeschichte) und Nadine Schwarck (Europäische Ethnologie und Prähistorische Archäologie) durch die Sammlungen ihrer Häuser. „Die Menschen in den verschiedenen Berufsfeldern zu erleben, die Museen, die Klinik und die Stadt kennenzulernen, war sehr anregend auch für die Wahl eines Master-Themas in der Kunstgeschichte. Ich freue mich darauf, wiederzukommen“, fasste Stipendiatin Mareike Schott ihre Eindrücke von dem ereignisreichen Tag zusammen.

Die Initiative zu dem Rendsburg-Tag der Kieler Deutschlandstipendiaten ging vom Rendsburger Arzt und Stifter Dr. Norbert Klause aus: „Ich bin hier als Mäzen“, sagte er zur Begrüßung der Gäste aus Kiel, „als jemand, der gern etwas zurückgibt für das Gute, das ich von der Universität Kiel erhielt. Und ich möchte zeigen, wie viele Chancen sich Rendsburg bieten, durch die Nähe zu Kiel, zur Universität und zu ihren Studierenden.“ Und er hofft dabei auf viele Nachahmerinnen und Nachahmer: Mit weiteren Stipendiatinnen und Stipendiaten, die von Stifterinnen und Stiftern aus Rendsburg gefördert werden, soll, so der Wunsch der Teilnehmenden, der Rendsburg-Tag auch 2015 wieder stattfinden.

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Am Ende eines lehr- und ereignisreichen Tages: Deutschland­stipendiatinnen und Deutschlandstipendiaten der Universität Kiel trafen in Rendsburg auf ihre Förderinnen und Förderer; (v.l.n.r.) vordere Reihe: Anna Markushina, Nils Marencke; mittlere Reihe: Dr. Christian Walda, Leiter des Jüdischen Museums Rendsburg, Mareike Schott, Nadine Schwarck, Professor Hermann Dittrich, Professor Nour Eddine El Mokhtari, Chefärzte der imland Klinik Rendsburg; hintere Reihe: Dr. Martin Westphal, Leiter der Museen im Kulturzentrum, Susanne Wiener, Uni-Präsident Professor Gerhard Fouquet, Dr. Norbert Klause, Stifter und Bürgermeister der Stadt Rendsburg, Pierre Gilgenast.
Foto/Copyright: Miriam Richter

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Leiterin Stipendienprogramm für Studierende
Tel.: 0431/880-1490
E-Mail: sgrosse-aust@praesidium.uni-kiel.de

Stifter
Dr. Norbert Klause
Tel.: 04331/45959-40
E-Mail: nklause@gmx.de

Stadt Rendsburg
Bürgermeister der Stadt Rendsburg
Pierre Gilgenast
Tel.: 04331/206-200
Fax: 04331/14 99 83
E-Mail: stabsstellebgm@rendsburg.de



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