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Pressemeldung Nr. 126/2014 vom 07.05.2014 | zur Druckfassung | Suche

SOS: Teddybärpo in Not!

Teddybärkrankenhaus lädt zum vierten Mal Kinder und ihre Kuscheltiere ein


Gefährlich aussehende Spritzen und fremde Menschen in weißen Kitteln machen nicht nur Kindern Angst. Der Gang in die Praxis ist aber gerade für die Kleinsten eine echte Bewährungsprobe. Damit sie die bestehen, laden Medizinstudierende der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) zum vierten Mal seit 2011 zur Sprechstunde in das Teddybärkrankenhaus (TBK) ein. Vom 19. bis zum 21. Mai von 8 bis 18 Uhr und am 22. Mai von 8 bis 12 Uhr können die jungen Kuscheltiereltern ihr Lieblingsspielzeug mit in die vier Zelte auf dem Asmus-Bremer-Platz in der Kieler Innenstadt bringen, um spielerisch die Angst vor Ärztinnen und Ärzten zu überwinden.

Nachdem sich im letzten Jahr bereits mehr als sechzig Medizin- und Pharmaziestudierende der Uni Kiel beim TBK engagiert haben, werden sie in diesem Jahr zusätzlich von Kieler Zahnmedizinstudentinnen und -studenten unterstützt. So können die Kinder nicht nur in einem Behandlungs-, Röntgen- und Apothekenzelt, sondern auch in einem Zahnarztzelt Einblicke in aktuelle Methoden der Medizin gewinnen. Darüber hinaus ist der Rettungswagen ein beliebtes Highlight. Die 25-jährige Pharmaziestudentin Aylin Neumann hat im vergangenen Jahr den Knuddelbärmamas und -papas im Apothekenzelt Arzneipflanzen gezeigt und vielen Plüschtieren süße „Medizin“ und Bettruhe verschrieben. Sie ist vor allem vom Einfallsreichtum der Mädchen und Jungen begeistert: „Die Kinder haben mir fantasievolle Geschichten erzählt, was passiert ist. Ein Teddy hatte sich zum Beispiel den Po auf dem Herd verbrannt. Manche sind erst schüchtern, dann aber sind sie vom Traubenzucker und den gut riechenden Pflanzen begeistert. Mir hat die Abwechslung zum Unialltag gut gefallen.“

Das Projekt der Fachschaft der Medizinischen Fakultät der CAU orientiert sich an der in vielen deutschen Städten regelmäßig stattfindenden Aktion der Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland e.V. (bvmd). Sarah Hahn ist Leiterin der Öffentlichkeitsarbeit beim TBK Kiel und erklärt die dahinter stehende Idee: „Kinder haben nur vor dem Unbekannten Angst. Über die Kuscheltiere können wir eine Vertrauensbasis schaffen. Im Teddybärkrankenhaus sind die Kinder in einer anderen Position und betreuen ihr Kuscheltier als ‚Eltern‘ statt in der Kinderrolle zu sein. Dadurch erleben sie es anders und sind viel mutiger.“

Kinder von etwa drei bis sechs Jahren sind während der Öffnungszeiten mit ihrem Plüschtier herzlich willkommen. Bei größeren Krabbelgruppen oder Sportvereinen wird um Anmeldung unter teddydoktor.kiel@gmail.com gebeten. Diagnosen und Behandlungen sind wie immer kostenfrei. Echte Reparaturen finden nicht statt.

Das Wichtigste in Kürze:
Teddybärkrankenhaus
Datum/Zeit: 19. bis 21. Mai von 8 bis 18 Uhr, 22. Mai von 8 bis 12 Uhr
Ort: Asmus-Bremer-Platz in Kiel

Kontakt:
Sarah Hahn
Leiterin der Öffentlichkeitsarbeit
E-Mail: teddydoktor.kiel@gmail.com
Web: www.fs-medizin.uni-kiel.de/arbeitsgruppen/teddybaerkrankenhaus/

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Die Kinder dürfen zur „Verarztung“ ihres Teddybären alles ausprobieren, um beim nächsten Besuch der Kinderärztin oder des Kinderarztes weniger Angst vor der Untersuchung zu haben.
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Im Behandlungszelt können die Kinder erleben, was im OP passiert: Ausgestattet mit Mundschutz setzen sie dem OP-Teddy eine Spritze zum Einschlafen und können bei der Operation an seinen Plüschorganen assistieren.
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Die Teddydocs des Kieler Teddybärkrankenhauses bitten vom 19. bis zum 22. Mai zur Sprechstunde und freuen sich auf viele Kinder aus Kiel und Umgebung.
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Text / Redaktion: ► Raissa Nickel