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Pressemeldung Nr. 132/2014 vom 12.05.2014 | zur Druckfassung | Suche

KulturSpuren Düsternbrook

Neue Ausstellung in der Universitätsbibliothek


Große Persönlichkeiten der Kulturgeschichte haben den Kieler Stadtteil Düsternbrook besucht oder dort gelebt und gewirkt. Mit Clara Schumann, Theodor Storm, Theodor Fontane, Johannes Brahms und Klaus Groth ist die Liste der Namen noch lange nicht abgeschlossen. Der kulturelle und künstlerische Einfluss Düsternbrooks erstreckt sich vom 18. Jahrhundert bis in die heutige Zeit. Einer Initiative des Ortsbeirats Ravensberg/Brunswik/Düsternbrook ist es zu verdanken, dass solche Spuren in Düsternbrook wieder sichtbar gemacht werden konnten und auf der Webseite der Landeshauptstadt Kiel als virtueller Rundgang zugänglich sind. Vom Schlosspark über das Fördeufer bis zur Forstbaumschule bietet er spannende Eindrücke des Stadtteils. Ein Jahr nach der Eröffnung des virtuellen Rundgangs folgt nun die Ausstellung „KulturSpuren Düsternbrook“ in der Universitätsbibliothek Kiel. In Kooperation mit dem Amt für Kultur und Weiterbildung der Landeshauptstadt Kiel stellt die Universitätsbibliothek der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) ab Donnerstag, 15. Mai, Bände aus, die in Verbindung mit dem Stadtteil Düsternbrook stehen. Einige sind dort entstanden, andere präsentieren den Stadtteil in Bild und Text. Begleitet wird die Buchausstellung von Plakaten, die den Rundgang durch Düsternbrook mit seinen 17 Stationen nachvollziehen und interessante Hintergrundinformationen zum Leben und zum Werk der mit Düsternbrook verbundenen Persönlichkeiten bereitstellen. Alle Interessierten sowie Medienvertreterinnen und -vertreter sind herzlich zur Ausstellungseröffnung am 15. Mai um 19 Uhr eingeladen.

Die Ausstellung zeigt unter anderem Ausgaben von Theodor Storm aus dem Jahre 1868, Illustrationen aus Selma Lagerlöfs Kinderbuchklassiker „Nils Holgerssons wunderbare Reise“ und musikalische Umsetzungen von Klaus Groths niederdeutschen Gedichten. Aber auch die Gegenwart kommt nicht zu kurz: Anhand technischer Zeichnungen erfahren die Besucher, wie das großformatige Lichtobjekt des Künstlers Hans Peter Kuhn, „Seefahrer denk an die Sirenen Ahoi"“ entstanden ist.

Parallel zur Ausstellung erscheint ein Faltblatt, das es allen Interessierten ermöglicht, den Rundgang nicht länger nur virtuell, sondern auch ganz real zu besuchen. Es enthält eine Übersichtskarte sowie Informationen zu allen 17 Stationen des Rundgangs. Das Faltblatt kann dank finanzieller Hilfe der Brunswiker Stiftung herausgegeben werden und liegt ab dem 15. Mai kostenfrei in den Rathäusern und in der Tourist-Information Kiel aus.

Eine Ausstellung des Amts für Kultur und Weiterbildung der Landeshauptstadt Kiel

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Pavillon im Alten Botanischen Garten.
Foto/Copyright: Janne Heintz, CAU

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Weitere Informationen unter:
Ausstellung: http://bit.ly/KulturSpuren
Virtueller Rundgang: http://kiel.de/kultur/kulturspuren/index.php

Das Wichtigste in Kürze:
Eröffnung: 15.05.2014, 19 Uhr (Grußwort Dr. Dieter Hartwig, Vorsitzender des Ortsbeirates Ravensberg/Brunswik/Düsternbrook, Einführung von Julia Fendler, Amt für Kultur und Weiterbildung)

Ausstellung: 15.5. bis 17.7.2014
Montag bis Freitag: 9.00 - 22.00 Uhr,
Sonnabend: 9.00 - 20.00 Uhr
Sonntag: 10.00 -18.00 Uhr

Kontakt:
Dr. Klára Erdei
Telefon: 0431/880-2723
E-Mail: erdei@ub.uni-kiel.de



Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
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Text / Redaktion: ► Claudia Eulitz