Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

Pressemeldung Nr. 207/2014 vom 09.07.2014

Gesellschaftliche Probleme unternehmerisch lösen mit yooweedoo


Die im yooweedoo Changemaker Contest und dem Onlinekurs an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) vermittelten Kompetenzen sollen neben Gründungsgeist vor allem eine andere Perspektive auf gesellschaftliche und Prozesse vermitteln – und damit sozialeres und nachhaltigeres Verhalten anregen. Am jetzigen Standort spiegelt sich dies wieder: Die verlassenen Werkshallen der alten Muthesius Kunsthochschule werden weiter verwendet und bieten vielen der ambitionierten yooweedoo Projekte ein Zuhause. Am Freitag, 4. Juli, feierte yooweedoo zusammen mit Förderinnen und Förderern, ein Sommerfest und planten gemeinsam die weitere Zukunft des Projektwettbewerbs.

Yooweedoo-Gründer Professor Christoph Corves dankte unter anderem den Präsidien der CAU und der Muthesius Kunsthochschule für ihre Unterstützung. „Es wäre toll, wenn diese Kooperation weitergehen und sich vertiefen würde. Vielleicht schaffen es alle drei Kieler Hochschulen, einen gemeinsamen Ort zu schaffen, an dem künstlerische, gesellschaftliche und unternehmerische Vordenkerinnen und Vordenker sich gegenseitig beflügeln können“, wünschte sich Corves. Muthesius-Präsident Dr. Arne Zerbst pflichtete ihm bei: "Der Ort, an dem Neues entsteht und von dem kreative Impulse ausgehen können, ist entscheidend: Ein Gründer braucht Grund unter den Füßen. Was hier passiert, ist wunderbar! So etwas kann man nur unterstützen - und das werden wir auch!" Auch auf dem Campus der CAU ist das kurz- und langfristig geplant, wie Kanzler Frank Eisoldt berichtet: „In den nächsten Monaten werden wir eine 250 Quadratmeter große Werkstatt für solche Projekte zur Verfügung stellen!“ Bereits jetzt stiftet das Präsidium der CAU jährlich 10.000 Euro für nachhaltige Projekte aus dem yooweedoo-Wettbewerb, die dann direkt auf dem Campus umgesetzt werden können.

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Bildunterschrift: Rolf Fischer, Staatssekretär im Ministerium für Bildung und Wissenschaft des Landes Schleswig-Holstein (links) und Frank Eisoldt, Kanzler der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (rechts), treten für einen guten Zweck in die Pedale: Auf dem Sommerfest des yooweedoo Projekts am Freitag, 4. Juli, in den Werkstätten der alten Muthesius Kunsthochschule strampelten die beiden zur Energiegewinnung im Fahrrad-Kino-Kombinat. In dem nachhaltigen Projekt produzieren Zuschauerinnen und Zuschauer eines Films die Energie zur Präsentation selbst. Das Ministerium für Bildung und Wissenschaft gehört seit der ersten Stunde zu den Förderern yooweedoos.
Foto/Copyright: Sebastian Maas, CAU.

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Bildunterschrift: Zu den vielen auf dem Sommerfest vorgestellten Projekten und Unternehmen gehört auch „Kieler Honig“. Die Gewinner des yooweedoo Wettbewerbs 2012 wollen durch Bildungs- und Imkerarbeit dem Bienensterben entgegentreten. Mit den Preisgeldern aus den Wettbewerben und dem Verkauf des selbst erwirtschafteten Honigs refinanzieren sie ihre Bildungsarbeit. Foto/Copyright: Sebastian Maas, CAU.

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Bildunterschrift: Der yooweedoo Gründer und Veranstalter des Festes, Professor Christoph Corves (rechts), dankte dem Präsidenten der Muthesius Kunsthochschule, Dr. Arne Zerbst (links), für seine Unterstützung.
Foto/Copyright: Sebastian Maas, CAU.

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Bildunterschrift: Die im yooweedoo Changemaker Contest und dem Onlinekurs vermittelten Kompetenzen sollen neben Gründergeist vor allem eine andere Perspektive auf gesellschaftliche und Prozesse vermitteln – und damit sozialeres und nachhaltigeres Verhalten anregen.
Foto/Copyright: Sebastian Maas, CAU.

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Kontakt:
Professor Christoph Corves
Tel: 0431-880 / 1620
E-Mail: corves@geographie.uni-kiel.de



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Postanschrift: D-24098 Kiel, Telefon: (0431) 880-2104, Telefax: (0431) 880-1355
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Text / Redaktion: Sebastian Maas