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Pressemeldung Nr. 233/2014 vom 22.07.2014 | zur Druckfassung | Suche

Kieler Forscher gewinnt zum zweiten Mal Wissenschaftspreis für Senologie


PD Dr. Christian Schem (40), Oberarzt an der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UKSH), Campus Kiel, und Privatdozent an der Medizinischen Fakultät der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU), ist auf dem diesjährigen Kongress der Deutschen Gesellschaft für Senologie in Berlin bereits zum zweiten Mal nach 2012 mit dem Wissenschaftspreis der Gesellschaft ausgezeichnet worden. Mit seiner Arbeitsgruppe wurde er in Kooperation mit der Sektion für Biomedizinische Bildgebung der Klinik für Diagnostische Radiologie (Professor Claus-Christian Glüer) für die umfangreichen wissenschaftlichen Arbeiten zu einem neuen wirkstoffgekoppelten Bisphosphonat ausgezeichnet. Die Forschungsgruppe konnte nachweisen, dass durch die Behandlung die Knochenresorption (Knochenabbau) gehemmt werden kann, ohne dass die Knochenneubildung negativ beeinflusst wird.

Zwischen 20 und 40 Prozent aller Brustkrebs-Patientinnen entwickeln im Laufe ihrer Erkrankung Metastasen (Tochtergeschwülste), bei rund 70 Prozent entstehen diese im Knochen. Während bei gesunden Menschen Knochenresorption und Knochenneubildung normalerweise im Gleichgewicht stehen, verschiebt sich dieses Gleichgewicht bei Metastasen in Richtung Resorption. Bisherige Medikamente zur Behandlung von Knochenmetastasen – Bisphosphonate und RANKL-Antikörper – hemmen zwar die Knochenresorption, jedoch auch die Knochenneubildung. Hier setzten die neuen Erkenntnisse des Teams von Dr. Schem an.

Die Deutsche Gesellschaft für Senologie e.V. (DGS) engagiert sich seit 1981 für die Brustgesundheit von Frauen. Ihre Ziele sind die Erforschung, Lehre und Wissensvermittlung über die normalen und gestörten Funktionen der weiblichen Brust.

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PD Dr. Christian Schem, Oberarzt an der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UKSH), Campus Kiel, und Privatdozent an der Kieler Universität.
Foto: UKSH

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Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe, PD Dr. Christian Schem,
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