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Pressemeldung Nr. 327/2014 vom 21.10.2014 | zur Druckfassung | Suche

Geschichte des Siegers, Recht des Stärkeren?

Ringvorlesung über das Völkerrecht vom 17. Jahrhundert bis zur Gegenwart


Die Gründung der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) im Jahre 1665 fällt in eine Zeit, die als Geburtsstunde des modernen Völkerrechts gilt. Den Wendepunkt markierte das Ende des Dreißigjährigen Krieges: Der Westfälische Frieden von 1648 wird als das Fundament eines neuen internationalen Rechts angesehen. Aber stimmt diese historische Erzählung? Was bedeuten Epochen und Zäsuren für die Völkerrechtsgeschichtsschreibung? Wie wandelt sich das Völkerrecht und mit welchen Konzepten beschreiben wir den Wandel? Blenden die vertrauten historischen Erzählungen außereuropäische Erfahrungen aus? Eine Ringvorlesung des Walther-Schücking-Instituts für Internationales Recht möchte diese Fragen ab Donnerstag, 30. Oktober, beantworten.

Der kritischen Frage, wer sich wie und warum an was erinnert, sind die Vorträge im Wintersemester 2014/15 gewidmet. Im Sommersemester 2015 wird es dann um zentrale Konzepte des Völkerrechts im Wandel der Zeit gehen: um die internationale Gemeinschaft, um den Menschen, um Krieg, Frieden und um die Raumordnung des Völkerrechts. Renommierte Völkerrechtlerinnen und Völkerrechtler aus dem In- und Ausland werden der Frage nachgehen, ob sich das Völkerrecht im Laufe der Zeit tatsächlich von einem Zwischenstaatenrecht zu einem Recht der Weltbevölkerung entwickelt hat, in dem die staatliche Souveränität auf dem Rückzug ist.

Die kostenlosen öffentlichen Vorträge richten sich an alle, die völkerrechtlich, historisch oder politisch interessiert sind.

Das Wichtigste in Kürze:
Was: Ringvorlesung: 350 Jahre Universität Kiel: „Das Völkerrecht vom 17. Jahrhundert bis zur Gegenwart“
Wann: jeweils donnerstags, 18.00 Uhr c.t., ab 30.10, verschiedene Termine
Wo: Christian-Albrechts-Platz 2 (CAP 2) Audimax – Hörsaal A

Das Vorlesungsprogramm finden Sie hier:
www.wsi.uni-kiel.de/de/lehre/ringvorlesung

Es stehen Fotos/Materialien zum Download bereit:
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Die Skulptur „Non-Violence“ in der französischen Stadt Caen. Das Original der Skulptur des schwedischen Künstlers Carl Frederik Reuterswärd steht vor dem Hauptquartier der Vereinten Nationen in New York. Foto: flickr/tico_bassie, CC BY-NC-ND 2.0

Foto zum Herunterladen:
www.uni-kiel.de/download/pm/2014/2014-327-1.jpg


Kontakt:
Prof. Dr. Andreas von Arnauld
Tel. 0431-880-2189
E-Mail: arnauld@wsi.uni-kiel.de

2015 wird die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) 350 Jahre alt. Als einzige Volluniversität des Landes ist sie mit rund 25.000 Studierenden und mehr als 2.000 Forschenden und Lehrenden das wissenschaftliche Zentrum Schleswig-Holsteins. In derzeit 187 Studiengängen und 80 verschiedenen Fächern bildet die CAU den Nachwuchs aus, der unerlässlich für die Zukunftsfähigkeit des Landes und der Region ist. Ein wichtiges Anliegen der forschungs- und lehrstarken Universität ist die Vernetzung unterschiedlichster Fachbereiche. Gemeinsam stellen sich die Disziplinen der Beantwortung gesellschaftlicher Fragestellungen. In ihrem Jubiläumsjahr will sich die Landesuniversität noch weiter öffnen und mit allen Universitätsmitgliedern sowie mit Partnerinnen und Partnern ihr Fest der Feste feiern. Alles zum Jubiläum unter www.uni-kiel.de/cau350.



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Text / Redaktion: Sebastian Maas