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Pressemeldung Nr. 347/2014 vom 05.11.2014 | RSS | zur Druckfassung | Suche

Immer mehr ausländische Studierende in Schleswig-Holstein

Verein zur Förderung ausländischer Studierender in Kiel e. V. stellt sich neu auf


Der Verein zur Förderung ausländischer Studierender in Kiel e. V. hat einen neuen Vorstand. Das Team um Professor Frank Kempken, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU), besteht aus dem Vizepräsidenten der Fachhochschule Kiel (FH Kiel), Professor Klaus Lebert, sowie den CAU-Mitarbeitern Martin Lange und Andreas Ritter. Als neues Kuratoriumsmitglied wurde Professor Rüdiger Andreßen gewählt.

Der seit zwanzig Jahren bestehende Verein hat sich zur Aufgabe gemacht, ausländischen Studierenden aller Kieler Hochschulen Unterstützung in Notsituationen zu gewähren. Anlässe gab und gibt es mehr als genug. Neben den vielfältigen Gründen, warum Studierende in finanzielle Krisensituationen geraten können, ziehen neue und attraktive Studienangebote wie Digital Communications, AgriGenomics oder Biological Oceanography insbesondere Studierende aus dem Ausland an. Hierdurch kommen vermehrt Studierende aus Entwicklungs- und Schwellenländern nach Kiel, die die hiesigen Lebenshaltungskosten und ihre Möglichkeiten zur Selbstfinanzierung häufig überschätzen. Besonders schwierig ist für viele der Zeitraum der Masterarbeit oder andere Prüfungszeiträume, da sie dann in aller Regel nicht nebenher arbeiten können. Aber auch Menschen, deren Heimatländer zu Kriegsschauplätzen werden, wie zuletzt Syrien, finden sich an den Kieler Hochschulen wieder. Ohne finanzielle Unterstützung und Hilfe geht es dann oft nicht. Genau hier unterstützt der Verein, der jetzt einen neuen Vorstand und ein neues Kuratorium gewählt hat.

Künftig informiert der Verein durch einen Newsletter über seine Tätigkeit. Ziel ist es, neue Mitglieder, Förderinnen und Förderer zu finden. Der Vorsitzende Professor Frank Kempken dazu: „Machen Sie bitte aktiv mit. Sprechen Sie mit Freunden und Bekannten. Jeder kann helfen und sicher sein, dass sein Beitrag dazu beiträgt, jungen Menschen aus Entwicklungs- und Schwellenländern einen akademischen Abschluss zu ermöglichen. Das ist enorm wichtig, denn diese hochqualifizierten Menschen werden in Deutschland oder beim Aufbau ihrer Heimatländer dringend gebraucht.“

Newsletter, Ausgabe Oktober 2014:
www.uni-kiel.de/download/pm/2014/2014-347-newsletter-10-2014-foerderverein.pdf

Kontakt:
Prof. Dr. Frank Kempken
Universität Kiel
Botanisches Institut
Tel.: 0431/880 4274



Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
Presse, Kommunikation und Marketing, Dr. Boris Pawlowski
Postanschrift: D-24098 Kiel, Telefon: (0431) 880-2104, Telefax: (0431) 880-1355
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Text / Redaktion: ► Jan Winters