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Pressemeldung Nr. 11/2015 vom 15.01.2015 | RSS | zur Druckfassung | Suche

Lebenswissenschaften live erleben

„Life Science“-Praktikum für Oberstufenschülerinnen und -schüler


Einblicke in die Laborarbeit der Lebenswissenschaften bekamen diese Woche Oberstufenschülerinnen und -schüler der Isarnwohld-Schule Gettorf. Sie besuchten am 13. und 14. Januar das Biochemische Institut der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) und nahmen an einem zweitägigen „Life Science“-Praktikum teil. Nach Begrüßung und Einführung durch die Professoren Paul Saftig und Joachim Grötzinger wurden die Jugendlichen von Studierenden der Biochemie in molekularbiologische und biochemische Arbeitstechniken eingeführt. Unterstützt wurde die Veranstaltung durch den Sonderforschungsbereich 877, die Fachschaft Biochemie und durch das Projekt erfolgreiches Lehren und Lernen (PerLe).

Ausgestattet mit Laborkitteln führten die 25 Schülerinnen und Schüler aus der Profilklasse Biologie des 12. Jahrgangs Experimente im gentechnischen Labor selbst durch. Grundlagenmethoden wie die Isolierung und der Nachweis von DNA aus der Mundschleimhaut oder die Reinigung von Proteinen konnten sie dadurch live erleben. „Die Klasse war gut vorbereitet. Sehr erstaunt waren sie allerdings über die kleinen und kaum sichtbaren Mengen und Volumina, mit denen gearbeitet wurde“, berichtet Dr. Christine Desel, die das Praktikum begleitet hat. Die Betreuung erfolgte durch Studierende des Masterstudiengangs Biochemie und Molekularbiologie. Durch den intensiven Kontakt konnten die angehenden Abiturientinnen und Abiturienten auch viele Fragen zum Studium an der Uni Kiel stellen. Darüber hinaus führten Doktorandinnen und Doktoranden kleine Gruppen durch das Biochemische Institut, um Laborräume und wichtige Forschungsgeräte zu zeigen.

Bereits am Montag, 12.Januar, hatte Saftig eine 11. Klasse der Isarnwohld-Schule aus Gettorf zu Besuch. Er gab einen Einblick in die Arbeits- und Denkweise eines Forschers sowie in die am Institut bearbeiteten Forschungsschwerpunkte.

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Die Gewinnung von Zellen der Mundschleimhaut mit einem Stäbchen machte den Schülerinnen und Schülern sichtlich Spaß.
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Sorgfältig und konzentriert wurden die Proben in die Taschen eines Agarosegels gefüllt.
Foto/Copyright: Christine Desel

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Die auf Agarplatten kultivierten und selektierten transformierten Bakterienkulturen werden analysiert.
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Das Projekt erfolgreiches Lehren und Lernen – PerLe wird von 2012 bis 2016 aus Mitteln des Qualitätspakts Lehre des Bundesministeriums für Bildung und Forschung unter dem Förderkennzeichen 01PL12068 gefördert. Es verfolgt das Ziel, die Qualität der Lehre und die Betreuung von Studierenden an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel zu verbessern. Dazu werden Maßnahmen in den Bereichen Studienberatung, Orientierung in der Studieneingangsphase, Begleitung von Schul- und Berufspraktika, Qualifikation des Lehrpersonals und Qualitätsentwicklung in der Lehre entwickelt und umgesetzt.

Kontakt:
Christine Desel
Zytokine, Rezeptoren und Metalloproteasen
Tel.: 0431/880-4891
E-Mail: cdesel@biochem.uni-kiel.de



Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
Presse, Kommunikation und Marketing, Dr. Boris Pawlowski
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Text / Redaktion: ► Raissa Nickel