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Pressemeldung Nr. 44/2015 vom 17.02.2015 | RSS | zur Druckfassung | Suche

Die Zukunft ist Plasma

Uni Kiel lädt zur Fachtagung vom 23. bis 25. Februar



Vom Weltraum in den Operationssaal: Die Anwendung von Prozessplasmen ist so vielfältig wie komplex. Grund genug, dass sich Expertinnen und Experten aus ganz Deutschland zur 17. Fachtagung für Plasmatechnologie (PT 17) an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) treffen. Vom 23. bis 25. Februar tauschen sich die rund 130 Teilnehmenden zu den Themen Medizintechnik, neue Werkstoffe und Energie aus. Die interessierte Öffentlichkeit darf sich auf sehenswerte Experimente von Tagungsorganisator Professor Holger Kersten freuen. Am Montag, 23. Februar, erzählt er in einem Abendvortrag vom Universum als Welt des Plasmas.

Ausrichter der Tagung ist das Kieler Institut für Experimentelle und Angewandte Physik, Träger ist die Deutsche Gesellschaft für Plasmatechnologie e.V. „Kiel ist das ideale Forum für Plasmaforscherinnen und -forscher“, sagt Kersten. Die Universität forsche und lehre selbst sehr erfolgreich auf diesem Gebiet: „So fördert die Deutsche Forschungsgemeinschaft die Erforschung von komplexen Plasmen in einem Sonderforschungsbereich. Wir schauen also, wie sich Teilchen in Plasmen verhalten.“ Neben dieser Arbeit an den physikalischen Grundlagen nutze man die elektrisch leitenden Gase aber auch für ganz konkrete Anwendungen. Satellitenantriebe und beschichtete Oberflächen gehören dazu. „Die Oberflächenbearbeitung ist nicht nur für die Verpackungsindustrie interessant, sondern beispielsweise auch für medizinische Produkte“, weiß Kersten.

Ergänzt werden die wissenschaftlichen Vorträge durch eine Industrieausstellung, bei der Produkte und Verfahren vorgestellt werden. Absolventinnen und Absolventen können die Jobbörse in Anspruch nehmen und sich mit Vertreterinnen und Vertretern verschiedener Unternehmen unterhalten. Aber nicht nur Fachleute kommen bei der Tagung auf ihre Kosten. „Exotische Gasentladungen“ gibt es nämlich am Abend des ersten Konferenztages (23.2., 19 Uhr, Norbert-Gansel-Hörsaal, Olshausenstraße 40) zu bestaunen, wenn Professor Kersten über natürlich vorkommende und im Labor erzeugte Plasmen berichtet. „Im Universum ist Plasma die vorherrschende Daseinsform der Materie. Gäste meines Vortrags nehme ich mit auf eine Reise durch die faszinierende Welt dieses sogenannten vierten Aggregatzustandes“, verspricht Kersten. Der Eintritt zum Vortrag ist frei.

Medienvertreterinnen und Medienvertreter sind herzlich zu der Pressekonferenz am Montag, 23. Februar, um 10:15 Uhr eingeladen. Sie findet im Tagungsbüro in der Leibnizstraße 13 vor dem Max-Planck-Hörsaal statt. Für Interviews über die neuesten Entwicklungen in der Plasmatechnologie stehen Professor Holger Kersten, Organisator der Tagung, sowie der Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Plasmatechnologie, Professor Jürgen Röpcke, zur Verfügung. Bitte melden Sie Ihre Teilnahme bei Professor Holger Kersten unter kersten@physik.uni-kiel.de oder telefonisch unter 0431/880-3872 an.

Die Fachtagung im Internet: www.pt-17.org

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Forschung am „vierten Aggregatzustand“: Die Kieler Universität ist Gastgeberin der 17. Fachtagung für Plasmatechnologie.
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Ideales Forum für Expertinnen und Experten: Plasma-Grundlagen und -Zukunftstechnologien werden in Kiel erforscht.
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Der Großteil der leuchtenden Materie im Universum befindet sich im Plasmazustand. Für die Forschung wird Plasma künstlich im Labor erzeugt. Mehr darüber erfahren Besucherinnen und Besucher des Vortrags von Holger Kersten am 23. Februar.
Foto/Copyright: Jürgen Haacks/Universität Kiel

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Kontakt:
Prof. Dr. Holger Kersten
Institut für Experimentelle und Angewandte Physik
Tel.: 0431/880-3872
E-Mail: kersten@physik.uni-kiel.de



Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
Presse, Kommunikation und Marketing, Dr. Boris Pawlowski
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E-Mail: ► presse@uv.uni-kiel.de
Text / Redaktion: Denis Schimmelpfennig