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Pressemeldung Nr. 134/2015 vom 24.04.2015 | RSS | zur Druckfassung | Suche

Erst sägen, dann brettern

Ehrenamtliche bauen Skatepark auf Unigelände – Finanzielle Unterstützung gesucht



Auf dem Campus der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) entsteht ein neues Zuhause für Kiels Skaterinnen und Skater. Ehrenamtliche, meist selber Skateboard-Fans, setzen das von Skate Kiel e.V. erdachte Projekt um. Das Startkapital für den ersten Ausbauschritt des neuen Skateparks hat die Kieler Skateboard-Ausrüsterfirma Support gestiftet. Beratung und Hilfe bietet die Kieler Firma Anker Rampen, die in ganz Europa hochklassige Skateparks entwirft und baut. Auch andere regionale Firmen unterstützen das Projekt, etwa mit Baumaschinen oder Rabatten auf Baumaterialien. Gesucht werden nun noch weitere Fördererinnen und Förderer, die die Finanzierung sichern: „Bisher sind etwa 50 Prozent ausfinanziert“, erklärt Helge Bachmann, Geschäftsführer von Support sowie Gründungsmitglied und Kassenwart von Skate Kiel e.V.

Anker Rampen-Geschäftsführer Hannes Nockel hat das Konzept für den Park mitentwickelt: „Wir wollen hier etwas Besonderes erschaffen, was aus der Masse heraussticht. Thematisch wird das Gelände an eine US-amerikanische Straße erinnern, inklusive Bordsteinen, Schildern und Hydranten.“ Skateparks aus Holz hatten bisher aufgrund des nasskalten schleswig-holsteinischen Klimas aber meist nur eine Lebensdauer von fünf Jahren. „Deshalb hat viele andere Skateparks in Schleswig-Holstein bereits ihr Schicksal ereilt – und darum wird hier ein reiner Beton-Skatepark entstehen.“ Dafür nutzen die Spezialisten besonders die natürlichen Geländeerhebungen als Vorlage: „Wir wollen den Park an das Gelände anpassen, nicht andersherum. Deshalb fügen wir beispielsweise die Rampen organisch in die bereits bestehenden Hänge hinein“, sagt Nockel.

Rolf Höftmann vom Sportzentrum der CAU unterstützt das Projekt ausdrücklich: „Das ist eine tolle Ergänzung für das Sportangebot hier auf dem Campus. Durch die Lage zwischen den Tennis- und Beachvolleyballplätzen müssen Skateboard-Begeisterte auch keine Beschwerden wegen möglicher Lärmbelästigung fürchten.“ Direkt neben dem etwa 1200 Quadratmeter großen Gelände endet zukünftig die geplante Veloroute 10, die den Fahrradverkehr zwischen Kiel-Hassee und Uni fördern und erleichtern soll. Höftmann: „Die einzige wirkliche Alternative für Skaterinnen und Skater ist bisher der Skatepark in Heikendorf, der aber durch die Entfernung zum Stadtzentrum besonders für Jugendliche oder Studierende aus der Mitte Kiels schwer erreichbar ist.“ Mit dem neuen Skatepark ist das kein Problem mehr.

Interessierte Kielerinnen und Kieler, die das Projekt unterstützen wollen, können sich unter info@skate-kiel.de oder direkt an Skate Kiel e.V. wenden. Auf seiner Facebook-Seite http://bit.ly/skate-kiel informiert der Verein über sich, außerdem gibt es einen Blog über die Entwicklung des Skateparks: http://Skate-Kiel.tumblr.com.

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Viele Mitglieder des Vereins Skate Kiel engagieren sich am neuen Skatepark und erledigen die anfallenden Arbeiten – vom Sägen bis zum Betonguss.
Foto: Sebastian Maas

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Die etwa 1200 Quadratmeter große Fläche liegt zwischen den Tennis- und Beachvolleyballfeldern auf dem Gelände der Kieler Universität.
Foto: www.aerial-eye.de

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Beim Design des Parks wurde die Umgebung eingebunden: Rampen werden in natürliche Erhebungen hineingebaut.
Foto: Sebastian Maas

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Auf seiner Facebook-Seite ruft der Verein auf: „Es gibt für alle Skater etwas zu tun - genug Schaufeln haben wir!“ Offensichtlich mit Erfolg.
Foto: Skate Kiel e.V.

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In der ersten Bauphase soll das an eine amerikanische Straße erinnernde Teilstück fertiggestellt werden. Für die zweite Hälfte suchen die Skaterinnen und Skater noch finanzielle Unterstützung.
Foto: Skate Kiel e.V.

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Entwurf des Parks
Foto: Skate Kiel e.V.

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Kontakt:
Helge Bachmann
Geschäftsführer Support Skateboard Store Kiel
Tel.: 0431 906 6700
E-Mail: info@support-store.net

Hannes Nockel
Geschäftsführer Anker Skateboard Rampen
Tel.: 0431 534 6476
E-Mail: info@anker-rampen.de

Anders Prey
1. Vorsitzender von Skate Kiel e.V.:
E-Mail: info@skate-kiel.de



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Text / Redaktion: Sebastian Maas