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Pressemeldung Nr. 206/2015 vom 09.06.2015 | RSS | zur Druckfassung | Suche

Wenn Materialien mitdenken

2. European Intelligent Materials Symposium vom 10. bis 12. Juni in Kiel


Superelastisches Metall, dehnbare Keramik, schaltbare Moleküle: An der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) wird intensiv an neuen Materialien geforscht. Viele davon könnten in der Medizin, zum Beispiel als Prothesen oder Implantate, eingesetzt werden. Vom 10. bis 12. Juni kommen auf der Tagung „European Intelligent Materials Symposium“ zum zweiten Mal internationale Fachleute zusammen, um mit den Kieler Forschenden aktuelle Trends in der Analyse und Entwicklung von neuen intelligenten Materialien zu diskutieren. Auf der gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Materialkunde e.V. (DGM) organisierten Veranstaltung sind aber nicht nur medizinische Anwendungen Thema. Daneben geht es auch um die materialwissenschaftliche Grundlagenforschung, zum Beispiel für die Energiespeichertechnik und die Informationstechnik.

„Die Materialien sind oft aus allerkleinsten Strukturen aufgebaut und diese zeigen dann neue, ungewöhnliche Eigenschaften“, erklärt Professorin Christine Selhuber-Unkel. Gemeinsam mit Professor Eckhard Quandt koordiniert sie die Tagung. Außer den Fachvorträgen und einer wissenschaftlichen Posterausstellung gibt es in diesem Jahr einen besonderen Programmpunkt: Zum 350. Geburtstag der Universität Kiel hält am Mittwoch, 10. Juni, Dr. Richard Fu die erste Christian-Albrechts-Lecture. Der Materialphysiker berichtet darin unter anderem von Mini-Laboren, die auf wenigen Zentimetern Platz finden. Zu diesem Vortrag, der auf Englisch gehalten wird, sind alle Interessierten herzlich eingeladen. Um Anmeldung wird gebeten unter alexia.ploetz@inventum.de. Der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen:
www.dgm.de/dgm/intelligent-materials

Das Wichtigste in Kürze:
Was: 2. Europäisches Symposium zu Intelligenten Materialien
Wann: 10. Juni bis 12. Juni 2015
Wo: ATLANTIC HOTEL, Raiffeisenstraße 2, 24103 Kiel

Was: Christian-Albrechts-Lecture
Wann: 10. Juni 2015, 18 Uhr
Wo: ATLANTIC HOTEL, Raiffeisenstraße 2, 24103 Kiel

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Diese sogenannte Formgedächtnislegierung aus Titan und Nickel wurde jüngst in den Laboren der Kieler Materialwissenschaften entwickelt. Sie lässt sich unendlich oft verformen ohne ihre Ursprungsform zu verlieren. Ein Beispiel für intelligente Werkstoffe.
Foto/Copyright: AG Quandt

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Details, die nur Millionstel Millimeter groß sind: Damit beschäftigt sich der Forschungsschwerpunkt „Nanowissenschaften und Oberflächenforschung“ (Kiel Nano, Surface and Interface Science – KiNSIS) an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU). Im Nanokosmos herrschen andere, nämlich quantenphysikalische, Gesetze als in der makroskopischen Welt. Durch eine intensive interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Materialwissenschaft, Chemie, Physik, Biologie, Elektrotechnik, Informatik, Lebensmitteltechnologie und verschiedenen medizinischen Fächern zielt der Schwerpunkt darauf ab, die Systeme in dieser Dimension zu verstehen und die Erkenntnisse anwendungsbezogen umzusetzen. Molekulare Maschinen, neuartige Sensoren, bionische Materialien, Quantencomputer, fortschrittliche Therapien und vieles mehr können daraus entstehen. Mehr Informationen auf www.kinsis.uni-kiel.de


Kontakt:
Prof. Christine Selhuber-Unkel
Institut für Materialwissenschaften
Tel.: 0431/880-6198
E-Mail: cse@tf.uni-kiel.de

Prof. Eckhard Quandt
Institut für Materialwissenschaften
Tel.: 0431/880 6203
E-Mail: eq@tf.uni-kiel.de



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Text / Redaktion: Denis Schimmelpfennig