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Pressemeldung Nr. 237/2015 vom 29.06.2015 | RSS | zur Druckfassung | Suche

Campus Kiel des UKSH als osteologisches Universitätsforschungszentrum zertifiziert


Nach der Zertifizierung als klinisch-osteologisches Zentrum im Dezember 2013 hat der Dachverband Osteologie (DVO) den Campus Kiel des UKSH jetzt auch zum osteologischen Universitätsforschungszentrum ernannt. Das UKSH ist das einzige Krankenhaus in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern, das über diese Zertifizierung verfügt. Die Fachgesellschaft bescheinigt dem Klinikum und der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) damit neben einer besonderen Expertise für die Behandlung der Osteoporose und anderer Knochenerkrankungen auch die Kompetenz für exzellente Forschung auf dem Gebiet der Osteologie (Lehre von den Knochenkrankheiten).

Osteoporose – umgangssprachlich als Knochenschwund bezeichnet – ist eine schleichende, anfangs schmerzfreie Erkrankung. Während sich beim gesunden Erwachsenen Knochenneubildung und Knochenabbau die Waage halten, ist dieses Verhältnis bei der Osteoporose gestört: Entweder wird zu wenig Knochen neu gebildet, oder der Knochen wird vermehrt abgebaut. In Deutschland sind rund sieben Millionen Menschen betroffen, Frauen deutlich häufiger als Männer. Rund 40 Prozent aller Frauen erleiden einmal in ihrem Leben einen durch Osteoporose bedingten Bruch. Wird die Krankheit in einem frühen Stadium diagnostiziert, kann sie durch medikamentöse Behandlung gestoppt werden.

Die Zertifizierung als osteologisches Universitätsforschungszentrum wurde unter der Federführung von Prof. Dr. Claus-Christian Glüer, Leiter der Sektion für Biomedizinische Bildgebung und Professor an der Medizinischen Fakultät der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, beantragt. „Sowohl klinisch als auch wissenschaftlich arbeiten wir eng mit den Spezialisten unterschiedlicher Fachrichtungen aus der universitären Vernetzung zusammen. Dies sichert unseren Patienten die bestmögliche Behandlung. Gleichzeitig profitieren sie ganz unmittelbar von den neuesten Erkenntnissen der Wissenschaft“, so Prof.Glüer. Zurzeit werden in der Sektion für Biomedizinische Bildgebung neue diagnostische Methoden entwickelt, um das Fraktur-(Knochenbruch)Risiko bei Patientinnen und Patienten mit Osteoporose möglichst genau abschätzen zu können.

Beim zertifizierten klinisch-osteologischen Schwerpunktzentrum am Campus Kiel und an der CAU handelt es sich um eine Kooperation der Kliniken für Innere Medizin I (Direktor: Prof. Dr. Stefan Schreiber), der Sektion für Biomedizinische Bildgebung (Leitung: Prof. Dr. Claus-Christian Glüer) in der Klinik für Radiologie und Neuroradiologie (Direktor: Prof. Dr. Olav Jansen) sowie der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie (Direktor: Prof. Dr. Andreas Seekamp). Am osteologischen Universitätsforschungszentrum sind außerdem die Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe (Direktor: Prof. Dr. Nicolai Maass), die Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie (Direktor: Prof. Dr. Dr. Jörg Wiltfang) und das Institut für Immunologie (Direktor: Prof. Dr. Dieter Kabelitz) beteiligt.

Die Kieler Mediziner planen darüber hinaus den Aufbau eines osteologischen Verbundnetzes, in das auch niedergelassene Osteologen und Orthopäden einbezogen werden sollen.

Für Rückfragen steht zur Verfügung:
Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Kiel
Klinik für Innere Medizin I
Prof. Dr. Heiner Mönig, Tel.: 0431 597-1361

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Die Zertifizierung als osteologisches Universitätsforschungszentrum wurde unter der Federführung von Prof. Dr. Claus-Christian Glüer, Leiter der Sektion für Biomedizinische Bildgebung und Professor an der Medizinischen Fakultät der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, beantragt.
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