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Pressemeldung Nr. 386/2015 vom 26.10.2015 | RSS | zur Druckfassung | Suche

Zurück? Oder in die Zukunft?

Landesuniversität und Schleswig-Holsteinischer Landtag werfen im Kieler Landeshaus einen Blick in die Zukunft


Marty McFly ist gerade erst in der Zukunft angekommen, da wird schon wieder nach vorne geschaut: Die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) und der Schleswig-Holsteinische Landtag laden die Öffentlichkeit am Wochenende des 7. und 8. November ein, gemeinsam Zukunftsperspektiven zu diskutieren und über die Rolle der Universität in der Gesellschaft nachzudenken. Im Mittelpunkt des zweitägigen Kongresses stehen Gesprächsrunden mit Forschenden und Abgeordneten zu den Themen Medizin, Ozean, Nanomaterialien, Ethik, neue Lernformen, Wirtschaft, Literatur, Glaube, Sprachen, Energie und Landwirtschaft.

„Die Universität ist ein Ort an dem Neugierde, Kritik, produktiver Streit und solide Detailarbeit Hand in Hand gehen. Immer angetrieben von dem Willen, etwas für die Welt zu tun oder Probleme zu lösen“, sagt Uni-Präsident Professor Lutz Kipp. Und: „Die Universität ist ein Ideenlabor. Jedes Jahr gehen rund 3500 Absolventinnen und Absolventen und rund 500 frisch Promovierte von der CAU ab und prägen die Welt von morgen zum Positiven.“ Landtagspräsident Klaus Schlie stimmt ihm zu: „Seit über 350 Jahren steht die CAU für fundierte Wissenschaft, für Forschung im Sinne der Menschen. An diesem Wochenende wollen wir gemeinsam diskutieren, wie die Wissenschaft der Zukunft aussieht.“

„Der Kongress soll ausloten, welche Rolle die zentralen Themen der Kieler Uni für die Gesellschaft des 21. Jahrhunderts spielen“, sagt Andrea Eickmeier, die an der CAU den Bereich Strategie und Planung leitet. Eickmeier: „Die Forschenden bieten interessante Einblicke in die Topforschung und wünschen sich Feedback und Fragen vom Publikum.“ Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler denken täglich über unser Leben nach und prägen es nachhaltig. Und sie stellen Fragen: Welche Materialien brauchen wir? Werden wir in 20 bis 30 Jahren eine komplett individualisierte Medizin haben? Auch die Geisteswissenschaften fragen kritisch nach Nutzen und Vernutzen ihrer Disziplinen.

Nach der Begrüßung durch Landtagsvizepräsident Bernd Heinemann steht neben Vorträgen und Podiumsdiskussionen am Abend des 7. November mit einem „Wissensforum“ ein besonderer Programmpunkt an: Bei dem kommunikativen Abend mit Poster-Ausstellung und gemeinsamem Imbiss dürfen Bürgerinnen und Bürger Studierende und Lehrende der CAU mit Fragen löchern. Den Anstoß für die Diskussion gibt eine ethische Forumsrede über das Zeitalter des Menschen (Anthropozän). Denn heute, da der Einfluss des Menschen auf die Umwelt vergleichbar stark oder stärker ist als natürliche Einflüsse, hat die Wissenschaft eine besondere Verantwortung.

Um eine Anmeldung zur Abendveranstaltung am Samstag, 7. November, wird gebeten.


Zum kompletten Programm und der Anmeldung zum Wissensforum:
www.zukunftskongress.uni-kiel.de

Weitere Informationen:
www.uni-kiel.de/unizeit/index.php?bid=840102


Das Wichtigste in Kürze:
Was: Zukunftskongress der Kieler Universität
Wann: Samstag, 7. November, ab 13 Uhr und Sonntag, 8. November von 9 bis 19 Uhr
Wo: Kieler Landeshaus, Düsternbrooker Weg 70, 24105 Kiel
Eintritt: kostenfrei, Ausweispapiere zum Zutritt in das Landtagsgebäude nötig

Es stehen Fotos/Materialien zum Download bereit:
Bitte beachten Sie dabei unsere ► Hinweise zur Verwendung

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Aerographit ist eines dieser Zukunftsmaterialien, die an der Kieler Universität entwickelt wurden. Untersucht wurde jetzt, ob sich das Netzwerk aus Kohlenstoffröhrchen eignet, um darauf Nervenzellen wachsen zu lassen.
Foto: AG Adelung

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Forschung am Puls der Zeit, hier mit CAU-Geräten im Hamburger Forschungszentrum DESY (Deutsches Elektronen-Synchrotron).
Foto: Jürgen Haacks, AG Magnussen / Murphy

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Kontakt:
Andrea Eickmeier
Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
Strategische Planung
Tel.: 0431 / 880 4847
E-Mail: aeickmeier@uv.uni-kiel.de



Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
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Text / Redaktion: Sebastian Maas