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Pressemeldung Nr. 415/2015 vom 12.11.2015 | RSS | zur Druckfassung | Suche


Lichtkunstprojekt „Lighthouse“ gestartet

Countdown zum Olympia-Bürgerentscheid läuft


Mit einer 392 Fenster großen Bildfläche wirbt die CAU seit dieser Woche für den Bürgerentscheid über Olympia 2024 in Kiel am 29. November. Foto/Copyright: Sebastian Maas/CAU

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Seit dieser Woche leuchten die 14 Stockwerke des „Blauen Christian“, des Hochhauses der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU), in Richtung Kieler Innenstadt. Anlässlich der Olympia-Kampagne O24K der Landeshauptstadt Kiel und der Feuer und Flamme für Kiel GmbH bringt die CAU die insgesamt 392 Fenster des Gebäudes bis zum Bürgerentscheid am 29. November täglich zum Leuchten. Mit dem studentischen Lichtkunstprojekt „Lighthouse“ wirbt die CAU für den Kieler Bürgerentscheid über Olympia am 29. November.

„Mit der Aktion möchte die CAU die Reformkräfte innerhalb des Internationalen Olympischen Komitees unterstützen. Sichtbares Zeichen dessen ist der Bürgerentscheid am 29. November“, sagt CAU-Präsident Lutz Kipp. Bereits im Dezember 2014 hatte der Senat der CAU faire und sozial gerechte Spiele 2024 in Kiel befürwortet. Wörtlich hieß es in dem Beschluss: „Die CAU spricht sich für ein nachhaltiges und transparentes Olympia-Konzept aus, das auf bestehenden Infrastrukturen aufsetzt und soziale Aspekte berücksichtigt.“ Weiter wolle die CAU als Sailing University die Profilierung der Region Kiel als Zukunftsregion unterstützen und den Olympischen Geist fördern. Die diesjährige „Night of the Profs“ am 20. November sei ein gutes Diskussionsforum über mögliche Spiele in Kiel im Jahr 2024, so der Präsident weiter.

„Bei dem Namen ‚Lighthouse‘ lag die Verbindung zu ‚Haus & Grund‘ auf der Hand“, erläutert Alexander Blažek, Verbandsvorsitzender von Haus & Grund Schleswig-Holstein, die Unterstützung des Projekts. „Olympia bringt Leben in die Stadt! Klasse, mit ‚Lighthouse‘ auch einen Beitrag zu O24K liefern zu können“, sagte der Chef des Grundeigentümerverbands begeistert.

Das Lichtkunstprojekt „Lighthouse“ wurde entwickelt von den Kieler Informatik- und Wirtschaftsinformatik-Studierenden Jonas Lutz (Leitung), Andreas Boysen und Merlin Kötzing sowie zahlreichen Helferinnen und Helfern aus den Fachschaften der Informatik und Mathematik der CAU. Gefertigt wurde es im Toppoint e.V. im Kieler Wissenschaftspark. Hervorgegangen ist die Idee aus einem Projektantrag in dem Studierendenwettbewerb „YOUbiläum“ zum 350. Geburtstag der Kieler Uni. Die Studierenden entwarfen ein System, das über ein Netzwerk etwa 57.000 LED-Leuchten ansteuert. Dazu wurden in jedem Fenster des Hochhauses etwa 70 Zentimeter lange Leisten mit jeweils 144 LEDs installiert. Sie sind einzeln ansteuerbar. So entsteht Kiels größter Bildschirm. Bei maximaler Helligkeit würde das System während des geplanten vierstündigen Einsatzes pro Tag etwa 56,5 Kilowattstunden verbrauchen. Bei einem Strompreis von 20 Cent pro Kilowattstunde entspräche dies Stromkosten in Höhe von rund 11,25 Euro. Bei geringerer Leistung sind auch die Kosten entsprechend geringer. Unterstützt wird das Projekt von Haus & Grund Kiel, der Feuer und Flamme für Kiel GmbH sowie der Landeshauptstadt Kiel. Eine erweiterte Version der leuchtenden Fenster wird zur „Night of the Profs“ am 20. November präsentiert.

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Tag 17
Foto: Claudia Eulitz, Uni Kiel

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Kontakt:
Jonas Lutz
Student der Wirtschaftsinformatik der CAU
Mobil: 0162/1090502
E-Mail: jonas@fs-infmath.uni-kiel.de



Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
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Text / Redaktion: ► Dr. Boris Pawlowski