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Pressemeldung Nr. 6/2016 vom 15.01.2016 | english version | RSS | zur Druckfassung | Suche

Uni Kiel baut Future Ocean-Alumni-Netzwerk aus

DAAD-Fördergelder erfolgreich eingeworben


Forschungsaufenthalte von deutschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern an renommierten Universitäten oder Forschungsinstitutionen im Ausland tragen maßgeblich zur internationalen Vernetzung und Karriereentwicklung bei. Gleiches gilt für internationale Forschende an deutschen Universitäten. Ist der Aufenthalt beendet, gibt es vor allem an ausländischen Hochschulen oft noch ein lebendiges Alumni-Netzwerk, das die Forschenden langfristig mit der gastgebenden Institution verbindet. Um deutsche Universitäten beim Aufbau solcher Netzwerke zu unterstützen, hat der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) eine Projektförderung von Aktivitäten im „Alumni-Programm zur Betreuung und Bindung ausländischer Alumni“ ausgeschrieben. Der Antrag des Exzellenzcluster „Ozean der Zukunft“ gehörte kürzlich zu den 22 erfolgreichen Projekten, die vom DAAD unter 47 Anträgen ausgewählt wurden. Insgesamt 97.000 Euro stehen den Kieler Meereswissenschaften nun für Workshops, eine Konferenz und die Pflege der Forscher-Alumni-Datenbank zur Verfügung.

Für den Exzellenzcluster „Ozean der Zukunft“ ist es nicht das erste Mal, dass die Arbeit mit Forscher-Alumni ausgezeichnet wird. Bereits in den Jahren 2013 und 2014 konnten Fördergelder der Alexander-von-Humboldt-Stiftung eingeworben werden, unter anderem für die Ausrichtung einer Forscher-Alumni-Konferenz an der Columbia University New York im Herbst 2015. Der Erfolg der Konferenz bestärkte die Organisatorinnen Dr. Gesche Braker, Koordinatorin des Postdoktoranden-Netzwerkes im Exzellenzcluster „Ozean der Zukunft“ und Dr. Nancy Smith, dort zuständig für Internationalisierung, sich bei dem DAAD um weitere Fördergelder zu bewerben.
„Wir freuen uns sehr über den Erfolg unseres Antrags. Ein lebendiges Alumni-Netzwerk hilft Gasthochschulen und Alumni gleichermaßen. Für die Hochschulen sind qualifizierte Alumni die beste Eigenwerbung und bilden ein wertvolles Bindeglied in internationalen Forschungsverbünden. Für die Alumni hingegen kann das Netzwerk eine große Hilfe für ihre Karriere sein“, sagt Dr. Nancy Smith, die im Forschernetzwerk der Meereswissenschaft die Alumni-Arbeit mit umsetzen wird.

Mit einem Teil der DAAD-Förderung ist eine größere Fachkonferenz geplant, die 2017 zu dem Thema „Nachhaltige Ozeanentwicklung“ in Kiel stattfinden soll. Begleitend dazu wird es verschiedene Workshops geben, ergänzt durch fachübergreifende Themen wie beispielsweise Mobilität und internationale Karrierewege. Meereswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler, die zurzeit noch in Kiel forschen, sind ebenfalls eingeladen, teilzunehmen und erste Kontakte zum Netzwerk aufzubauen. „Wir möchten internationale Forschende, die bereits einige Zeit in Kiel verbracht haben, nicht aus den Augen verlieren. Sie sollen mit unseren Aktivitäten den wissenschaftlichen Austausch auch nach ihrem eigentlichen Forschungsaufenthalt erleben können“, wünscht sich Smith.

Die einzelnen Stationen der Forschenden aus den Meereswissenschaften werden heute schon in einer Alumni-Datenbank festgehalten und permanent aktualisiert. Ziel ist es, den Rahmen dafür zu schaffen, auch außeruniversitäre Karrieren weiterzuverfolgen und die Forschenden über einen langen Zeitraum miteinander zu verbinden. Ein neues Portal, das mit den Mitteln der Förderung entsteht, soll zusätzlich für Alumni interessante Inhalte bieten. So kann der virtuelle Austausch, auch über die Weltmeere hinweg, lebendig gestaltet werden.

Links
www.futureocean.org
www.uni-kiel.de

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Netzwerke helfen Karrieren: Teilnehmende der Forscher-Alumni-Konferenz in New York an der Columbia Universität im Herbst 2015
Foto: Future Ocean, Nancy Smith

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Kontakt
Dr. Nancy Smith, Koordinator Internationalisierung, Exzellenzcluster „Ozean der Zukunft“,
nsmith@uv.uni-kiel.de
Friederike Balzereit, Öffentlichkeitsarbeit, Exzellenzcluster „Ozean der Zukunft“,
fbalzereit@uv.uni-kiel.de, Telefon (0431) 880-3032



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Text / Redaktion: Friederike Balzereit