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Pressemeldung Nr. 28/2016 vom 02.02.2016 | RSS | zur Druckfassung | Suche

Verkleinerter ökologischer Fußabdruck der Kieler Universität

Bilanz zu fünf Jahren Umwelt- und Klimaschutz vorgestellt


Die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) hat sich ein Ziel gesetzt: Bis zum Jahr 2030 möchte sie klimaneutral werden. Seit fünf Jahren arbeitet das Umweltmanagement der CAU mit dem Projekt „klik – klima konzept 2030“ an der Umsetzung. Heute (Dienstag, 2. Februar) wurde bei einem öffentlichen Symposium eine erste Bilanz gezogen. CAU-Kanzler und Umweltbeauftragter Frank Eisoldt bewertet die Arbeit von klik als „Erfolgsgeschichte“ und nennt erste Ergebnisse: „Mithilfe umfassender Maßnahmen ist es gelungen, den CO2-Ausstoß in den vergangenen zwei Jahren um mehr als zehn Prozent und damit um 3.000 Tonnen zu reduzieren. Dies schützt nicht nur das Klima, sondern senkt unsere Energiekosten pro Jahr um über eine Million Euro. Diesen Kurs wollen wir konsequent fortsetzen.“

Grundlage ist das „Eco-Management und Audit Scheme (EMAS)“ von der Europäischen Union, das eine fortlaufende Verbesserung der Umweltleistung unterstützt. „Durch EMAS konnte der ökologische Fußabdruck der Kieler Universität erheblich verbessert werden“, betont Dr. Norbert Kopytziok, der das Projekt klik an der Kieler Uni leitet. „Wir haben uns angeschaut, welche Bereiche der Uni den meisten Strom verbrauchen. Die größten Verbraucher sind das Rechenzentrum, der Botanische Garten, die Chemie-Institute und die Unibibliothek.“ In diesen Einrichtungen bot das klik-Team Energieberatungen an, um das Stromsparbewusstsein der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu verbessern. „Mit kleinen Änderungen im Arbeitsablauf, also durch das Ausschalten von Geräten im Stand-by-Modus, klügeres Heizverhalten oder den Austausch alter Leuchtmittel durch LEDs kann man bereits sehr viel erreichen.“ Das Rechenzentrum kam jedoch nicht um eine Sanierung herum – die bessere Belüftungsanlage wird sich aber durch gewaltige Einsparungen bereits nach kurzer Zeit selbst zurückgezahlt haben. „Durch all diese Maßnahmen werden Strom- und Heizkosten in Millionenhöhe eingespart – je nachdem, wie kalt und lange der Winter in einem Jahr zuschlägt“, so Kopytziok.

Weitere Informationen gibt es in der Broschüre zu fünf Jahren Umwelt- und Klimaschutz an der CAU (PDF):
www.klik.uni-kiel.de/de/materialien/5-jahresbroschuere

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Das Projekt „klik – klima konzept 2030“ arbeitet daran, die CAU bis zum Jahr 2030 klimaneutral zu machen. Projektleiter Norbert Kopytziok zog beim Umweltsymposium eine erste Bilanz.
Foto/Copyright: Raissa Nickel, CAU

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Im Kieler Wissenschaftszentrum stellten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern anderer Hochschulen des Landes ihre Konzepte, Strategien und Ergebnisse unter dem Motto „So geht Klimaschutz heute“ vor.
Foto/Copyright: Raissa Nickel, CAU

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Kontakt:
Dr. Norbert Kopytziok
klik - klima konzept 2030
Tel.: 0431/ 880-5400
E-Mail: nkopytziok@uv.uni-kiel.de
Web: www.klik.uni-kiel.de



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Text / Redaktion: Raissa Nickel/ Sebastian Maas