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Pressemeldung Nr. 59/2016 vom 29.02.2016 | RSS | zur Druckfassung | Suche

Kieler Wissenschaftler erhält Franz J. Köhler Preis


Professor Dr. Martin Albrecht (45), Leiter der Arbeitsgruppe „Experimentelle Anästhesie“ an der Klinik für Anästhesiologie und Operative Intensivmedizin am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Kiel, und Professor an der Medizinischen Fakultät der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, hat den diesjährigen Franz J. Köhler Preis der Deutschen Gesellschaft für Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie (DGTHG) erhalten. Der renommierte und mit 7.500 Euro dotierte Forschungspreis wird für herausragende Leistungen auf dem Gebiet der Organprotektion unter besonderer Berücksichtigung des Herzens vergeben. Der Präsident der DGTHG, Professor Armin Welz, verlieh den Preis im Rahmen der Jahrestagung 2016 in Leipzig. Gewürdigt wurde mit dem Preis insbesondere die umfangreiche und inhaltlich anspruchsvolle Forschung der Arbeitsgruppe um Albrecht auf dem Gebiet der zellulären und molekularen Mechanismen der ischämischen Konditionierung und ihrer Bedeutung im Rahmen der Kardioprotektion.

Als Reperfusionsschaden wird ein Krankheitsprozess bezeichnet, der durch die wiederhergestellte Durchblutung nach einer mehr oder weniger lang andauernden Minderdurchblutung (Ischämie) einer Extremität oder eines Organs ausgelöst wird. Ischämie/Reperfusions-Schäden können fast alle Organe des menschlichen Körpers betreffen und zum Absterben des entsprechenden Gewebes führen. Im Herzen ist der Ischämie/Reperfusions-Schaden oft durch arteriosklerotische Veränderungen oder operative Eingriffe bedingt und geht mit einer erhöhten Morbidität und Mortalität einher. Zahlreiche tierexperimentelle und klinische Studien konnten zeigen, dass eine kurzzeitige, wiederholte Mangeldurchblutung des Herzmuskels oder herzferner Organe (ischämische Konditionierung) das Herz vor einer länger anhaltenden Ischämie und dem damit einhergehenden Ischämie/Reperfusions-Schaden schützt. Die der ischämischen Konditionierung zugrunde liegenden zellulären und molekularen Mechanismen sind aber bislang nur ansatzweise entschlüsselt.

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Übergabe des Franz J. Köhler Preises an Martin Albrecht (mitte) durch Armin Welz (rechts) und Stefan Fritz (links). Quelle: UKSH

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