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Pressemeldung Nr. 63/2016 vom 04.03.2016 | RSS | zur Druckfassung | Suche

Prokrastination und Prüfungsangst ade!

Dritte „Lange Nacht der aufgeschobenen Hausarbeiten“ in der Kieler Unibibliothek



Wer kennt es nicht? Das Semester nähert sich langsam dem Ende und die Hausarbeiten stehen an: Lange hat man sie vor sich herschieben können, doch der Abgabetermin rückt unaufhaltsam näher. Unter dem Motto „Leinen los – gemeinsam schreiben!“ unterstützte die Universitätsbibliothek (UB) der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) bei der „Langen Nacht der aufgeschobenen Hausarbeiten“ gestern (Donnerstag, 3. März) zahlreiche Betroffene und half ihnen, ihre wissenschaftlichen Arbeiten zu erstellen. Bis spät in den Abend konnten Studierende aller Fächer und Semester Workshops und Vorträge besuchen und sich individuell in fachlichen Einzelcoachings beraten lassen.

Zum dritten Mal in Folge wurde die Veranstaltung zusammen mit dem Projekt erfolgreiches Lehren und Lernen (PerLe) sowie dem Zentrum für Schlüsselqualifikationen (ZfS) organisiert. „Auch in diesem Jahr haben wir unseren Studierenden wieder die beliebten Kurse zu grundlegenden Problemen wie Schreibstil und lösungsorientiertem Arbeiten angeboten. Neu dazugekommen sind Vorträge zur Bewältigung von Prüfungsangst oder zur geschlechtergerechten Sprache“, so Organisatorin und UB-Mitarbeiterin Frauke Michels-Grohmann. Sie hofft, den Teilnehmerinnen und Teilnehmern damit geholfen zu haben, ihr Semester erfolgreich zu beenden. Zwischen den Kursen konnte bei konzentrationsfördernder Musik entspannt oder das Erlernte direkt angewendet werden. Für das leibliche Wohl sorgte in gewohnter Weise das Café, denn ein leerer Bauch studiert nicht gern.

Für Lehramtsstudentin Madeleine Lehmann kam der Workshop „Mit Struktur ins Schreiben kommen“ wie gerufen: „Seit Tagen sitze ich vor meinen Laptop und weiß nicht, wie ich anfangen soll. Besonders der erste Satz fällt mir immer am schwersten.“ Das Problem ist der Kursleiterin und PerLe-Mitarbeiterin Julia Müller nicht fremd: „Oft hindern einen Unsicherheit oder fehlende Motivation am Schreiben.“ Anhand verschiedener Übungen und mehrminütiger Schreibphasen half sie den Studentinnen und Studenten, einen guten Einstieg und einen roten Faden zu finden.

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Madeleine Lehmann und Jelto Weidener übten sich im Kurs „Mit Struktur ins Schreiben kommen“ im freien Schreiben.
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„Drauflosschreiber_in“ oder doch eher „Patchworkschreiber_in“? Mit einem kurzen Test fanden die Kieler Studentinnen Anne-Sophie Uphues und Maj-Britt Wesemeyer heraus, zu welchem Schreibtyp sie gehören.
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Auf dem Programm standen auch in diesem Jahr wieder Kurse zu grundlegenden Problemen beim Verfassen einer Hausarbeit. Neu dazugekommen sind Vorträge zur Bewältigung von Prüfungsangst oder Tipps und Tricks zur richtigen Literarturrecherche.
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